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Gregorianischer Kalender

Im gregorianischen Kalender (christliche Jahreszählung) wird in der Zeitrechnung zwischen „vor Christi Geburt“ und „nach Christi Geburt“ unterschieden. Der gregorianischen Kalender ist weltweit gültig.
Die christliche Jahreszählung „nach Christi Geburt“ beginnt mit dem Jahr 1. Das Jahr 0 gibt es in diesem Kalender nicht.
Für die Ermittlung der Mondfinsternisse wird der gregorianischen Kalender berücksichtigt.
Die oft genutzte Abkürzung A. D. ist das lateinische Wort für Anno Domini und bedeutet übersetzt „im Jahre des Herrn“ oder vollständig Anno Domini Nostri Iesu Christi („im Jahre unseres Herrn Jesus Christus“).
B.C. wird verwendet, um Rückwärts die Jahre vor Anno Domini zu zählen. Das Abkürzung ist vom englischen Wort „Before Christ“ abgeleitet.

 

Grad der Totalität

Der Wert gibt an, wie tief der Mond in den Kernschatten der Erde eintritt.
Dabei bildet man zum Wert der Totalität die Differenz zu 100 %. Die Totalität ist für den Zeitpunkt der"Mitte der Finsternis" festgelegt. Hundert Prozent entsprechen dabei der sichbaren Vollmondscheibe mit ca. 1 Grad.
Das Ergebnis der Differenz gibt an, wie weit der kürzeste Abstand vom Rand der Vollmondscheibe vom Rand des Kernschattens entfernt ist.

Partielle Mondfinsternis

Bei einer partiellen Mondfinsternis tritt der Mond nicht vollständig in den Kernschatten der Erde ein.
Vom Mond sieht man eine beginnende, totale Sonnenfinsternis.

Halbschattenfinsternis (Mond)

Tritt der Mond nur in den Halbschatten der Erde ein, spricht man von einer Halbschattenfinsternis. Der Mond läuft unter- oder oberhalb des Kernschatten entlang.
Vom Mond aus ist zu diesem Zeitpunkt eine partielle Sonnenfinsternis zu beobachten.
Aufgrund der geringen Helligkeitsänderung lässt sich dieses Ereignis nicht beobachten sondern nur fotiografisch festhalten.

Mondfinsternis

Eine Mondfinsternis findet zum Zeitpunkt des Vollmondes statt.
Dabei stehen der Mond, die Erde und die Sonne in dieser Reihenfolge auf einer Linie in unserem Sonnensystem.Der Mond wandert dabei durch den Erdschattenkegel der Erde.
Da die Mondbahn allerdings leicht gegen die Ebene der Erdbahn geneigt ist, kommt es nur zu einer Mondfinsternis, wenn die beiden Ebenen zum Zeitpunkt des Vollmondes zusammenfallen. Diesen gemeinsamen Punkt nennt man Mondknoten.
Liegt der Mondknoten kurz vor oder nach dem Zeitpunkt des Vollmondes, „streift“ der Mond den Erdschattenkegel nur. Dann kommt es nur zu einer Halbschattenfinsternis oder tlw. totalen Mondfinsternis.
Im Beitrag „Entstehung einer Mondfinsternis“ erfahren Sie die genauen Zusammenhänge für die Entstehung einer Mondfinsternis.
Übrigens, bei einer statt findenden Mondfinsternis auf der Erde findet gleichzeitig auf Mond eine totale Sonnenfinsternis statt. Dabei bedeckt die Erde die Sonnenscheibe.
Eine sehr schöne Animation wurde zu diesem Thema von der NASA veröffentlicht und ist auf meiner Seite unter „Eine Sonnenfinsternis vom Mond aus gesehen“ zu finden.

 

Azimut

In der Astronomie ist der Azimut der Winkel zwischen der Meridianebene und der Vertikalebene eines Gestirns. Er wird auf der  Horizontebene als Winkel von Norden beginnend über die Himmelsrichtung Osten, Süden und Westen positiv gezählt.

Vertikalwinkel (Höhenwinkel)

Den Höhenwinkel eines Himmelskörpers nennt man astronomische Höhe (auch deutsch Altitude); er wird üblicherweise mit h bezeichnet. Die Höhe eines Gestirns kann zwischen +90° (der Zenit) und -90° (der Nadir) betragen, wobei eine positive Höhe anzeigt, dass das Objekt über dem Horizont steht, während eine negative Höhe bedeutet, dass das Objekt unter dem Horizont steht.

Zusammen mit dem Azimut (a) bildet die Höhe (h) ein topozentrisches horizontales Koordinatensystem oder allgemeiner ein azimutales Koordinatensystem.

Dieser Text basiert auf dem Artikel Vertikalwinkel aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Lizenz Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung).
In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

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