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Kurzübersicht

  • Allgemein

    Bereits mit freiem Auge sind auf seiner ca. ½° großen Scheibe helle und dunkle Gebiete auszumachen. Aber erst ein Blick durch ein Fernrohr zeigt seine wahren Oberflächenstrukturen – dunkle, von hohen Gebirgszügen umgebende Mare-Gebiete und von Einschlagkrater zerfurchte Hochländer (Terrae). Die Deutung dieser erst im Fernrohr sichtbaren morphologischen Merkmale war zu Beginn der Selenographie im 17. und 18. Jahrhundert noch weitgehend strittig.

  • Grunddaten

    Tabelle mit den wichtigsten Angaben und Daten zum Erdmond

  • Aufbau

    Über den inneren Aufbau des Erdmondes gibt es sehr detaillierte Modellvorstellungen. Dazu haben u.a. die sechs seismischen Stationen, die von 1969 bis 1977 in Betrieb waren und eine Vielzahl von Mondbeben registrierten, mit entscheidend beigetragen. Diese Beben, die gewöhnlich bedeutend schwächer sind als die Beben, die man von der Erde her kennt, lassen sich in vier Gruppen einteilen:

  • Mondoberfläche

    Dadurch, daß die Mondoberfläche seit ihrer Entstehung aus einem erstarrenden Magmaozean im wesentlichen nur exogenen Prozessen in Form von Meteoritenimpakten und auftreffender solarer und kosmischer Strahlung ausgesetzt war, zeigt sie sich auch heute noch in einer urtümlichen und von tiefgreifenden Erosionsprozessen weitgehend verschonten Form.

  • Mondvulkanismus

    Von Bedeutung für die Oberflächenmorphologie des Mondes ist lediglich der sogenannte Mare- Vulkanismus, der sich – beginnend vor 3.8 Milliarden Jahren – ungefähr über eine Milliarde Jahre erstreckt hat.

  • Lunare Stratigraphie und Geologie

    Die Ausbildung der grundlegenden Oberflächenmorphologie des Erdmondes war im wesentlichen bereits vor 3 Milliarden Jahren beendet, als Flutbasalte einige der großen, durch Impakte entstandenen Becken auffüllten. Danach wurde die Oberfläche nur noch relativ geringfügig durch Meteoriteneinschlag verändert. Erosion in der Art, wie man sie von der Erde her kennt, gibt es auf dem atmosphärenlosen Mond nicht so daß einmal entstandene Oberflächenformen lange Zeiträume überstehen können.

  • Entstehung des Mondes

    Wie ist der Mond entstanden? Bei dieser Frage handelt es sich um eine der schwierigeren in der Planetologie. Zu ungewöhnlich ist das Erde-Mond-System, um darauf eine schnelle Antwort geben zu können. Die Ergebnisse der Apollo-Missionen haben einige frühere Hypothesen aus dem Rennen geworfen. Dazu gehören die Einfangtheorie und die Theorie des gemeinsamen Ursprungs.

  • Entstehung einer Mondfinsternis

    Bei einer Mondfinsternis wird der Mond nicht unsichtbar, sondern reflektiert das in der Erdatmosphäre gebrochene Sonnenlicht. Da das rote Licht am stärksten gebrochen wird, erscheint der Mond während der Finsternis in kupferrot.

  • Die Libration des Mondes

    Der Mond ist rotationsgebunden. Das bedeutet, dass er für eine Umdrehung um seine Achse genauso lange braucht, wie für einen Durchgang von Vollmond zu Vollmond. Er zeigt uns also immer die gleiche Seite.

    Verschiedene Einflussfaktoren sorgen jedoch dafür, dass Im Laufe der Zeit 59 Prozent der Mondoberfläche beobachtet werden können. Damit lassen sich in diesem Verlauf besonders Formationen, die auf der Vorderseite und Rand des Mondes liegen, besser beobachten. Weiterhin werden Formationen auf der Rückseite sichtbar.

  • Blue Moon - Was ist "Der blaue Mond" ?

    "Blue Moon". Im astronomischen Sinne wird der zweite Vollmond innerhalb eines Monatskalender bezeichnet. Hier erfahren Sie woher der Begriff ursprünglich stammt.

  • Der Supermond - Gibt es ihn wirklich ?

    In der Astronomie gibt es diesen Begriff nicht, weil es sich hier tatsächlich um eine optische Täuschung handelt. Die visuelle Größe des Mondes von der Erde aus gesehen kann zwar bis zu 14 Prozent betragen, wird aber in der Wirklichkeit kaum wahrgenommen.

  • Glossar
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