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Milchstraßenpanorama 3.0: Der Weg ist das Ziel

Autor: Jan Hattenbach
Copyright: Jan Hattenbach


Dass dieser kluge Spruch auch für die Milchstraßenpanoramafotografie gilt, wurde mir erst langsam bewusst. “Bloggen werde ich erst, wenn das Bild fertig ist”, so mein fester Vorsatz. Aber was heißt “fertig”? Das Phänomen, dass ein mühsam fertig bearbeitetes Bild nach ein paar Tagen selbst seinem Schöpfer nicht mehr richtig gefällt, dürfte jeder Astrofotograf kennen. Irgendwas hakt immer. Daher hier und jetzt, aber keineswegs abschließend: mein Milchstraßenpanorama 3.0! Bilder anklicken für große – und doch gehörig kleingerechnete – Versionen! Gesamtansicht des neuen Milchstraßenpanoramas. Das Bild wirkt insgesamt noch etwas "unruhig", weswegen ich es noch nicht als endgültige Version ansehe. Gesamtansicht des neuen Milchstraßenpanoramas. Der Bildhintergrund wirkt insgesamt noch etwas “unruhig”, auch fehlen etliche Bildfelder, weswegen ich es noch nicht als endgültige Version ansehe. Der wichtigste Unterschied zum Vorgängerpanorama: Alle Aufnahmen wurden mit 50mm Brennweite gemacht. Bei der Vorgängerversion waren es noch 17mm. Die erhöhte Brennweite bringt ein erhebliches Mehr an Detail und Farbe, aber auch an Arbeit. Bei einem Panoramabild werden viele Einzelbilder am Rechner zu einem Gesamtbild zusammengefügt. Dabei kommt es einerseits darauf an, die Bilder passgenau aneinanderzufügen, und andererseits unvermeidliche Helligkeitsgradienten und Farbunterschiede zu korrigieren und so ein natürlich aussehendes Panorama zu erzeugen. Zusammengesetztes Panorama, wie aus aus der freien Panoramasoftware Hugin kommt. Deutlich erkennbar sind die vielen Einzelbilder, aus denen das Gesamtbild besteht. Zusammengesetztes Panorama, wie aus aus der freien Panoramasoftware Hugin kommt. Deutlich erkennbar sind die vielen Einzelbilder, aus denen das Gesamtbild besteht. Jedes Einzelbild hat eine Bilddiagonale von etwa 25°, da ich wiederum eine Kamera mit 1,6x-Crop-Faktor verwendet habe (Canon EOS 450D, astromodifiziert). Insgesamt wurden (mit einigen Ergänzungen im Jahr 2015) 41 Einzelfelder belichtet. Nicht alle davon sind im obigen Panorama enthalten, insbesondere fehlen Felder auf der nördlichen (linken) Seite des Panoramas. Als Software habe ich (wie beim letzten Mal) Fitswork (zum Stacken der Einzelaufnahmen) und Hugin (zum Zusammenstellen des Panoramas) verwendet. 41 einzelne Bildfelder und je ~4 Einzelbilder pro Bildfeld bedeuten, dass im fertigen Panorama etwa 160 einzelne Fotos stecken (im obigen sind es ein paar weniger, da noch mehrere Bildfelder fehlen, s.o.).


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Information zur Umsetzung der Bildergalerie

Die Zoomfunktion von Bildern basiert auf jQuery und wurde von "meshesha". erstellt. Sie wurde von Stefan van Ree für www.Der-Mond.org weiter entwickelt und zu einer Bildergalerie ausgebaut.

Mehr von meshesha unter https://www.jqueryscript.net/plus/search.php?keyword=meshesha
Bedienung
Bedienung über Button
Auf der rechten Seite befinden sich Button zur Bedienung auf einem Smarphones oder Tablet. Die Funktion erklärt sich aus den Symbolen der jeweiligen Button und sind auch mit der Maus nutzbar.
Bedienung mit der Maus
Die Bedienung kann auf dem PC mit der Maus und Tastatur erfolgen. Dabei den Mauszeiger in das Bild stellen und mit folgenden Funktionen bedienen:
  • Mausrad > hinein- oder herauszoomen
  • Maustaste > Mit gedrückter Mauastaste Bild verschieben
Bedienung mit der Tastatur
  • Taste "+" Oder "X" > Hineinzoomen
  • Taste "-" oder "Z" > Herauszoomen
  • Taste "C" > Bild zentrieren und komplett anzeigen
  • Taste "W" > Bild nach oben verschieben
  • Taste "S" > Bild nach unten verschieben
  • Taste "A" > Bild nach links verschieben
  • Taste "D" > Bild nach rechts verschieben
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