Aktuelles Neuigkeiten rund um den Mond https://www.Der-Mond.org/ Erfahren Sie alle Neuigkeiten auf www.Der-Mond.org. News, der aktuelle Mondlauf am Himmel und Neuigkeiten rund um das Portal de Stefan van Ree 2016 Sat, 16 Feb 2019 21:08:12 +0100 Sat, 16 Feb 2019 21:08:12 +0100 TYPO3 news-1027 Wed, 13 Feb 2019 17:17:00 +0100 Sichtbarkeit des Das Mond-Quincunx https://www.der-mond.org/detailansicht/news/detail/News/sichtbarkeit-des-das-mond-quincunx-1/ Neben den bekannten Sonnenstrahlereignissen, zu denen z.B. "Der Goldene Henkel" oder Hesiodus-Strahlgehören, gibt es weitere Ereignisse die tlw.durch Amateurastronomen entdeckt wurden. Zu dieser Kategorie gehört das Mond-Quincunx nördlich des Kraters Kopernikus. Das Mond-Quincunx ist in der Nähe des Kraters Gay Lussac zu finden. Der Hauptkrater ist ein sogenannter Einschlagkrater, dessen Durchmesser gerade mal 25 Kilometer mißt.  Er besitzt kein Zentralberg. Der Krater gehört zu den Ausläufern des Montes-Carpatus-Gebirgszugs, die für dieses Lichtspiel verantwortlich sind. Im Südwesten erstreckt sich die gleichnamige Rille Rima Gay-Lussac. Die nahezu geradlinig verlaufende Rille endet an beiden Seiten in Kurven. Insgesamt erstreckt sich die Rille über 40 Kilometern und verläuft von Südwesten nach Nordosten. Benannt wurde das Rima und der Krater nach dem französischen Physiker Joseph Louis Gay-Lussac (1778-1850). Das Montes Carpatus erstreckt sich über eine Länge von 333 Kilometer. Benannt sind diese nach den Karpatenauf der Erde. Begrenzt wird die Gebirtgskette im Norden durch das Mare Imbrium und im Südwesten durch den Oceanus Procellarum. Das Mond-Quincunx für ca. 2 Stunden sichtbar, wenn sich die Tag-und-Nachtgrenze des Mondes am Krater Kopernikus befindet. Um 2.00 Uhr (MEZ) befindet sich die Tiefebene von Kopernikus im Schatten seiner Kraterwände. Für die Beobachtung ist im Osten freie Horizontsicht erforderlich, da der untergehende Mond nur noch eine Höhe von 7 Grad über dem Horizont hat. Das Schauspiel lässt sich nicht in seinem ganzen Verlauf beobachten. Bereits um 2.55 (MEZ) ist der Mond unter gegangen. Nördlich von Kopernikus befinden sich sechs Mondgebirgsspitzen. Fünf davon werden von der Sonne beleuchtet und bilden die Anordnung eines Würfel. Die sechste Gebirgsspitze befindet sich südwestlich dieser Anordnung. Gemeinsam bilden Sie das Mond-Quincunx. Das Schaupspiel ist nur bis ca 2.55 Uhr zu bewundern. Danach ist der Mond untergegangen. Der Wort „Quincunx“ stammt aus dem lateinischen und bedeutet wörtlich übersetzt „die fünf Augen des Würfels“. Vorbereitung für die Beobachtung Bereiten Sie sich frühzeitig auf das Ereignis vor. Wichtig ist, dass Sie für die gesamte Beobachtungszeit freie Horizontsicht haben. Die Höhe des Mondes können Sie ausreichend genau über meine Ephemeridentabellen ermitteln. Nachfolgend die wichtigsten Informationen: Datum / Uhrzeit Azimut Elevation (Höhe) 14.02.2019 - 02.00 Uhr 289 Grad 7 Grad 14.02.2019 - 3.00 Uhr (Monduntergang) 300 Grad 0 Grad Fangen Sie frühzeitig mit der Beobachtung an. Die Zeiten lassen sich nur mit einer Genauigkeit von 10-15 Minuten vorhersagen. Halten Sie das Ereignis fest: Hilfreich ist eine Tonaufnahme, die Sie während der gesamten Zeit aufnehmen. So konzentrieren Sie sich auf das Ereignis und können Ihre Eindrücke sprechen. Vergessen Sie nicht, zu Beginn der Tonaufnahme das aktuelle Datum und die Uhrzeit auf zusprechen. Während der Beobachtung sollten Sie das in regelmäßigen Abständen wiederholen. Später können Sie Ihre Aufnahmen am PC auswerten und Ihre Beobachtung zu Papier bringen. Für diese Zwecke eignen sich Mondbeobachtungsprotokoll besonders gut. Die Ergebnisse lassen sich so dokumentieren und archivieren. Für alle Interessierten biete ich meine Vorlagen für Beobachtungen zum Download an! Natürlich können Sie dieses Ereignis zusätzlich zeichnen oder fotografieren. Mondbeobachtungsprotokoll jetzt herunterladen. Nachweise Die Daten wurden mit https://www.calsky.com ermittelt und gelten für einen Beobachtungsort in Deutschland mit 50 Grad nördliche Breite und 10 Grad östliche Breite.  Die Angegeben Zeiten können auch für andere Orte im deutschsprachigen Raum verwendet werden. Neben den bekannten Sonnenstrahlereignissen, zu denen z.B. "Der Goldene Henkel" oder Hesiodus-Strahlgehören, gibt es weitere Ereignisse die tlw.durch Amateurastronomen entdeckt wurden. Zu dieser Kategorie gehört das Mond-Quincunx nördlich des Kraters Kopernikus.

Das Mond-Quincunx ist in der Nähe des Kraters Gay Lussac zu finden. Der Hauptkrater ist ein sogenannter Einschlagkrater, dessen Durchmesser gerade mal 25 Kilometer mißt.  Er besitzt kein Zentralberg.

Der Krater gehört zu den Ausläufern des Montes-Carpatus-Gebirgszugs, die für dieses Lichtspiel verantwortlich sind.

Im Südwesten erstreckt sich die gleichnamige Rille Rima Gay-Lussac. Die nahezu geradlinig verlaufende Rille endet an beiden Seiten in Kurven. Insgesamt erstreckt sich die Rille über 40 Kilometern und verläuft von Südwesten nach Nordosten.

Benannt wurde das Rima und der Krater nach dem französischen Physiker Joseph Louis Gay-Lussac (1778-1850).

Das Montes Carpatus erstreckt sich über eine Länge von 333 Kilometer. Benannt sind diese nach den Karpatenauf der Erde. Begrenzt wird die Gebirtgskette im Norden durch das Mare Imbrium und im Südwesten durch den Oceanus Procellarum.

Das Mond-Quincunx für ca. 2 Stunden sichtbar, wenn sich die Tag-und-Nachtgrenze des Mondes am Krater Kopernikus befindet. Um 2.00 Uhr (MEZ) befindet sich die Tiefebene von Kopernikus im Schatten seiner Kraterwände.

Für die Beobachtung ist im Osten freie Horizontsicht erforderlich, da der untergehende Mond nur noch eine Höhe von 7 Grad über dem Horizont hat. Das Schauspiel lässt sich nicht in seinem ganzen Verlauf beobachten. Bereits um 2.55 (MEZ) ist der Mond unter gegangen.

Nördlich von Kopernikus befinden sich sechs Mondgebirgsspitzen. Fünf davon werden von der Sonne beleuchtet und bilden die Anordnung eines Würfel.
Die sechste Gebirgsspitze befindet sich südwestlich dieser Anordnung.
Gemeinsam bilden Sie das Mond-Quincunx.

Das Schaupspiel ist nur bis ca 2.55 Uhr zu bewundern. Danach ist der Mond untergegangen.

Der Wort „Quincunx“ stammt aus dem lateinischen und bedeutet wörtlich übersetzt „die fünf Augen des Würfels“.

Vorbereitung für die Beobachtung

Bereiten Sie sich frühzeitig auf das Ereignis vor.
Wichtig ist, dass Sie für die gesamte Beobachtungszeit freie Horizontsicht haben.

Die Höhe des Mondes können Sie ausreichend genau über meine Ephemeridentabellen ermitteln. Nachfolgend die wichtigsten Informationen:

Datum / Uhrzeit Azimut Elevation (Höhe)
14.02.2019 - 02.00 Uhr 289 Grad 7 Grad
14.02.2019 - 3.00 Uhr (Monduntergang) 300 Grad 0 Grad

Fangen Sie frühzeitig mit der Beobachtung an. Die Zeiten lassen sich nur mit einer Genauigkeit von 10-15 Minuten vorhersagen.

Halten Sie das Ereignis fest: Hilfreich ist eine Tonaufnahme, die Sie während der gesamten Zeit aufnehmen.
So konzentrieren Sie sich auf das Ereignis und können Ihre Eindrücke sprechen.
Vergessen Sie nicht, zu Beginn der Tonaufnahme das aktuelle Datum und die Uhrzeit auf zusprechen. Während der Beobachtung sollten Sie das in regelmäßigen Abständen wiederholen.

Später können Sie Ihre Aufnahmen am PC auswerten und Ihre Beobachtung zu Papier bringen. Für diese Zwecke eignen sich Mondbeobachtungsprotokoll besonders gut. Die Ergebnisse lassen sich so dokumentieren und archivieren. Für alle Interessierten biete ich meine Vorlagen für Beobachtungen zum Download an!

Natürlich können Sie dieses Ereignis zusätzlich zeichnen oder fotografieren.

Mondbeobachtungsprotokoll jetzt herunterladen.

Nachweise

Die Daten wurden mit https://www.calsky.com ermittelt und gelten für einen Beobachtungsort in Deutschland mit 50 Grad nördliche Breite und 10 Grad östliche Breite. 

Die Angegeben Zeiten können auch für andere Orte im deutschsprachigen Raum verwendet werden.

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Neues auf www.Der-Mond.org
news-1026 Tue, 12 Feb 2019 17:18:00 +0100 Hesiodus-Strahl am 13.02.2019 https://www.der-mond.org/detailansicht/news/detail/News/hesiodus-strahl-am-13022019-1/ Eines der bekanntesten und schönsten Ereignisse mit dem Spiel von Licht und Schatten auf der Mondoberfläche  ist der Hesiodus-Strahl. Zwei Tage nach dem ersten Viertel ist dieses besondere Schauspiel in Form eines Lichtstrahls im Krater Hediodus zu bewundern. Der Lichtstrahl entsteht durch eine Lücke in den Wällen des Krater Hesiodus und dem daran grenzenden Krater Pitatus. Die Sonne geht am 13.02. im Krater Pitatus auf und erfüllt diesen mit Sonnenlicht. Der Krater hat einen Durchmesser von 100 Kilometer und wurde nach dem italienischen Astronom und Mathematiker Petro Pitati benannt. Das Innere des Kraters ist von Lava geflutet und eben. Durchzogen wird dieser am süd-östlichen Rand von Rima Pitatus. Bereits mit einem kleinen Teleskop lässt sich der Krater, dessen Wände sehr unregelmäßig sind, gut beobachten. Wenn der Krater Pitatus vollständig im Sonnenlicht liegt, kann das Schauspiel ab 17.40 Uhr (MEZ) beginnen. Der Krater Hediodus grenzt direkt an den Krater Pitatus an. Beide sind durch einen Wall miteinander verbunden, in dessen Mitte sich eine kleine Rille befindet. Wenn die Tag-und-Nacht-Grenze des Mondes diese Rille erreicht, kommt es zu dem Schauspiel des Hediodus-Strahl. Während die Sonne von Osten kommend aufsteigt und den Kraterwall von Hediodus noch nicht überschritten hat, beginnt sich der Lichtstrahl von der gegenüberliegenden Seite (!) des Walls an der westlichen Kraterwand zu entwickeln. Mit einem Teleskop lässt sich bei guten Bedingungen und Seeing der gesamte Verlauf schön mit verfolgen. Der Lichtstrahl wächst dabei im Krater Hediodus heran und wandert in Richtung des Walls. Nach ca. 30 Minuten hat die Spitze des Lichtstrahls die Mitte des Kraters erreicht. Zu Beginn entwickelt sich der Lichtstrahl sehr schnell und verlangsamt sich nach Erreichen der Mitte. Nach insgesamt zwei Stunden hat der Hediodus-Strahl den gesamten Krater durchquert und ist an dem Wall, der den Krater Hediodus mit Pitatus verbindet, angekommen. Der Krater Hediodus ist wesentlich kleiner als Pitatus und hat einen Durchmesser von 43 Kilometer. Benannt ist dieser nach dem griechischen Dichter Hesiod. Es empfiehlt sich, frühzeitig mit der Beobachtung zu beginnen, um nichts zu verpassen. Die genauen Zeiten lassen sich nur schwer exakt vorhersagen und können ohne Weiteres bis zu 10 Minuten abweichen. Zu Beginn, gegen 17.40 Uhr (MEZ), hat der Mond kurz nach Sonnenuntergang eine Höhe von 41 Grad. Aufgrund dieser Voraussetzungen sind die Bedingungen für eine Beobachtung sehr gut. Nach gut zwei Stunden ist Schauspiel dann vorüber. Das nächste mal kann man dieses Ereignis am 13.04.2019 beobachten. Vorbereitung für die Beobachtung Bereiten Sie sich frühzeitig auf das Ereignis vor. Wichtig ist, dass Sie für die gesamte Beobachtungszeit freie Horizontsicht haben. Die Höhe des Mondes können Sie ausreichend genau über meine Ephemeridentabellen ermitteln. Nachfolgend die wichtigsten Informationen: Datum / Uhrzeit Azimut Elevation (Höhe) 13.02.2019 - 17.50 Uhr 149 Grad 53 Grad 13.02.2019 - 18.30 Uhr 165 Grad 56 Grad 13.02.2019 - 19:40 Uhr 194 Grad 56 Grad Fangen Sie frühzeitig mit der Beobachtung an. Die Zeiten lassen sich nur mit einer Genauigkeit von 10-15 Minuten vorhersagen. Halten Sie das Ereignis fest: Hilfreich ist eine Tonaufnahme, die Sie während der gesamten Zeit aufnehmen. So konzentrieren Sie sich auf das Ereignis und können Ihre Eindrücke sprechen. Vergessen Sie nicht, zu Beginn der Tonaufnahme das aktuelle Datum und die Uhrzeit auf zusprechen. Während der Beobachtung sollten Sie das in regelmäßigen Abständen wiederholen. Später können Sie Ihre Aufnahmen am PC auswerten und Ihre Beobachtung zu Papier bringen. Für diese Zwecke eignen sich Mondbeobachtungsprotokoll besonders gut. Die Ergebnisse lassen sich so dokumentieren und archivieren. Für alle Interessierten biete ich meine Vorlagen für Beobachtungen zum Download an! Natürlich können Sie dieses Ereignis zusätzlich zeichnen oder fotografieren. Mondbeobachtungsprotokoll jetzt herunterladen. Nachweise Die Daten wurden mit https://www.calsky.com ermittelt und gelten für einen Beobachtungsort in Deutschland mit 50 Grad nördliche Breite und 10 Grad östliche Breite.  Die Angegeben Zeiten können auch für andere Orte im deutschsprachigen Raum verwendet werden. Eines der bekanntesten und schönsten Ereignisse mit dem Spiel von Licht und Schatten auf der Mondoberfläche  ist der Hesiodus-Strahl. Zwei Tage nach dem ersten Viertel ist dieses besondere Schauspiel in Form eines Lichtstrahls im Krater Hediodus zu bewundern.
Der Lichtstrahl entsteht durch eine Lücke in den Wällen des Krater Hesiodus und dem daran grenzenden Krater Pitatus.

Die Sonne geht am 13.02. im Krater Pitatus auf und erfüllt diesen mit Sonnenlicht. Der Krater hat einen Durchmesser von 100 Kilometer und wurde nach dem italienischen Astronom und Mathematiker Petro Pitati benannt. Das Innere des Kraters ist von Lava geflutet und eben. Durchzogen wird dieser am süd-östlichen Rand von Rima Pitatus.
Bereits mit einem kleinen Teleskop lässt sich der Krater, dessen Wände sehr unregelmäßig sind, gut beobachten.

Wenn der Krater Pitatus vollständig im Sonnenlicht liegt, kann das Schauspiel ab 17.40 Uhr (MEZ) beginnen. Der Krater Hediodus grenzt direkt an den Krater Pitatus an. Beide sind durch einen Wall miteinander verbunden, in dessen Mitte sich eine kleine Rille befindet.
Wenn die Tag-und-Nacht-Grenze des Mondes diese Rille erreicht, kommt es zu dem Schauspiel des Hediodus-Strahl. Während die Sonne von Osten kommend aufsteigt und den Kraterwall von Hediodus noch nicht überschritten hat, beginnt sich der Lichtstrahl von der gegenüberliegenden Seite (!) des Walls an der westlichen Kraterwand zu entwickeln.

Mit einem Teleskop lässt sich bei guten Bedingungen und Seeing der gesamte Verlauf schön mit verfolgen. Der Lichtstrahl wächst dabei im Krater Hediodus heran und wandert in Richtung des Walls. Nach ca. 30 Minuten hat die Spitze des Lichtstrahls die Mitte des Kraters erreicht.
Zu Beginn entwickelt sich der Lichtstrahl sehr schnell und verlangsamt sich nach Erreichen der Mitte. Nach insgesamt zwei Stunden hat der Hediodus-Strahl den gesamten Krater durchquert und ist an dem Wall, der den Krater Hediodus mit Pitatus verbindet, angekommen.

Der Krater Hediodus ist wesentlich kleiner als Pitatus und hat einen Durchmesser von 43 Kilometer. Benannt ist dieser nach dem griechischen Dichter Hesiod.

Es empfiehlt sich, frühzeitig mit der Beobachtung zu beginnen, um nichts zu verpassen. Die genauen Zeiten lassen sich nur schwer exakt vorhersagen und können ohne Weiteres bis zu 10 Minuten abweichen.

Zu Beginn, gegen 17.40 Uhr (MEZ), hat der Mond kurz nach Sonnenuntergang eine Höhe von 41 Grad. Aufgrund dieser Voraussetzungen sind die Bedingungen für eine Beobachtung sehr gut.

Nach gut zwei Stunden ist Schauspiel dann vorüber.

Das nächste mal kann man dieses Ereignis am 13.04.2019 beobachten.

Vorbereitung für die Beobachtung

Bereiten Sie sich frühzeitig auf das Ereignis vor.
Wichtig ist, dass Sie für die gesamte Beobachtungszeit freie Horizontsicht haben.

Die Höhe des Mondes können Sie ausreichend genau über meine Ephemeridentabellen ermitteln. Nachfolgend die wichtigsten Informationen:

Datum / Uhrzeit Azimut Elevation (Höhe)
13.02.2019 - 17.50 Uhr 149 Grad 53 Grad
13.02.2019 - 18.30 Uhr 165 Grad 56 Grad
13.02.2019 - 19:40 Uhr 194 Grad 56 Grad

Fangen Sie frühzeitig mit der Beobachtung an. Die Zeiten lassen sich nur mit einer Genauigkeit von 10-15 Minuten vorhersagen.

Halten Sie das Ereignis fest: Hilfreich ist eine Tonaufnahme, die Sie während der gesamten Zeit aufnehmen.
So konzentrieren Sie sich auf das Ereignis und können Ihre Eindrücke sprechen.
Vergessen Sie nicht, zu Beginn der Tonaufnahme das aktuelle Datum und die Uhrzeit auf zusprechen. Während der Beobachtung sollten Sie das in regelmäßigen Abständen wiederholen.

Später können Sie Ihre Aufnahmen am PC auswerten und Ihre Beobachtung zu Papier bringen. Für diese Zwecke eignen sich Mondbeobachtungsprotokoll besonders gut. Die Ergebnisse lassen sich so dokumentieren und archivieren. Für alle Interessierten biete ich meine Vorlagen für Beobachtungen zum Download an!

Natürlich können Sie dieses Ereignis zusätzlich zeichnen oder fotografieren.

Mondbeobachtungsprotokoll jetzt herunterladen.

Nachweise

Die Daten wurden mit https://www.calsky.com ermittelt und gelten für einen Beobachtungsort in Deutschland mit 50 Grad nördliche Breite und 10 Grad östliche Breite. 

Die Angegeben Zeiten können auch für andere Orte im deutschsprachigen Raum verwendet werden.

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Neues auf www.Der-Mond.org
news-1025 Tue, 12 Feb 2019 00:00:00 +0100 Mond in größter westlicher Libration am 13.02.2018 https://www.der-mond.org/detailansicht/news/detail/News/mond-in-groesster-westlicher-libration-am-13022018-1/ Am 13.02.2019 befindet sich der Erdmond um 04.39 Uhr (MEZ) in seiner größten westlichen Libration mit -5,85 Grad. Dadurch hat man die Möglichkeit, einen kleinen Teil des normalerweise auf der Rückseite befindlichen Mondes zu sehen. Das Librationsgebiet befindet sich dabei westlich des Krater Grimaldi. An diesem geht der Mond gegen 11.25 Uhr (MEZ) auf und erreicht seinen höchsten Punkt über dem Horizont im Süden um 19.03 Uhr (MEZ). Monduntergang ist am nächsten Tag gegen 02.46 Uhr (MEZ). Die Entfernung des Mondes beträgt am heutigen Tag rund 346.600 Kilometer. Die Angaben beziehen sich auf Mitte Deutschland (50 Grad Nord / 10 Grad östliche Länge). Der Mond ist rotationsgebunden. Das bedeutet, dass er für eine Umdrehung um seine Achse genauso lange braucht, wie für einen Durchgang von Vollmond zu Vollmond. Er zeigt uns also immer die gleiche Seite. Verschiedene Einflussfaktoren sorgen jedoch dafür, dass Im Laufe der Zeit 59 Prozent der Mondoberfläche beobachtet werden können. Damit lassen sich in diesem Verlauf besonders Formationen, die auf der Vorderseite und Rand des Mondes liegen, besser beobachten. Weiterhin werden Formationen auf der Rückseite sichtbar. Diese Tatsache ergibt sehr interessante Beobachtungsmöglichkeiten. Wie kommt diese Libration jetzt zustande? Mehrere Einflussfaktoren spielen hierbei ein Rolle und sorgen immer wieder für diese besondere Position des Mondes. Die wichtigsten davon möchte ich kurz hier erläutern. Es können Librationen in selenografischer Länge und Breite zusammen fallen. Mehr zu dem Thema mit einer ausführlichen Erklärung, Bildern und Video erfahren Sie hier im Bereich 'Basiswissen' » 'Die Libration des Mondes'. Möchten Sie mehr wissen zur besten Beobachtung Ihres Lieblingsobjekt ?  Möchten Sie gerne die besten Beobachtungszeiten für Ihren Lieblingsobjekt auf dem Mond finden? Berücksichtigt werden zusätzlich die Librationen des Mondes. Dann sind Sie im Bereich 'Mondkarte' genau richtig! Am 13.02.2019 befindet sich der Erdmond um 04.39 Uhr (MEZ) in seiner größten westlichen Libration mit -5,85 Grad. Dadurch hat man die Möglichkeit, einen kleinen Teil des normalerweise auf der Rückseite befindlichen Mondes zu sehen. Das Librationsgebiet befindet sich dabei westlich des Krater Grimaldi.

An diesem geht der Mond gegen 11.25 Uhr (MEZ) auf und erreicht seinen höchsten Punkt über dem Horizont im Süden um 19.03 Uhr (MEZ). Monduntergang ist am nächsten Tag gegen 02.46 Uhr (MEZ). Die Entfernung des Mondes beträgt am heutigen Tag rund 346.600 Kilometer.
Die Angaben beziehen sich auf Mitte Deutschland (50 Grad Nord / 10 Grad östliche Länge).

Der Mond ist rotationsgebunden. Das bedeutet, dass er für eine Umdrehung um seine Achse genauso lange braucht, wie für einen Durchgang von Vollmond zu Vollmond. Er zeigt uns also immer die gleiche Seite.

Verschiedene Einflussfaktoren sorgen jedoch dafür, dass Im Laufe der Zeit 59 Prozent der Mondoberfläche beobachtet werden können. Damit lassen sich in diesem Verlauf besonders Formationen, die auf der Vorderseite und Rand des Mondes liegen, besser beobachten. Weiterhin werden Formationen auf der Rückseite sichtbar.

Diese Tatsache ergibt sehr interessante Beobachtungsmöglichkeiten.

 

Wie kommt diese Libration jetzt zustande?

Mehrere Einflussfaktoren spielen hierbei ein Rolle und sorgen immer wieder für diese besondere Position des Mondes. Die wichtigsten davon möchte ich kurz hier erläutern.

Es können Librationen in selenografischer Länge und Breite zusammen fallen.

 

Mehr zu dem Thema mit einer ausführlichen Erklärung, Bildern und Video erfahren Sie hier im Bereich 'Basiswissen' » 'Die Libration des Mondes'.

 

Möchten Sie mehr wissen zur besten Beobachtung Ihres Lieblingsobjekt ?

 Möchten Sie gerne die besten Beobachtungszeiten für Ihren Lieblingsobjekt auf dem Mond finden? Berücksichtigt werden zusätzlich die Librationen des Mondes. Dann sind Sie im Bereich 'Mondkarte' genau richtig!

 

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Neues auf www.Der-Mond.org
news-1024 Sun, 10 Feb 2019 16:39:00 +0100 Mond im ersten Viertel am 12.02.2019 https://www.der-mond.org/detailansicht/news/detail/News/mond-im-ersten-viertel-am-12022019-1/ Am 12.02.2019 befindet sich der Mond in den Nachtstunden um 23.26 Uhr (MEZ) im ersten Viertel. Die Position des zunehmenden Mondes ist im Sternbild Stier. Der Mond ist zu diesem Zeitpunkt am Deutschland am Nachthimmel sichtbar. Am Tag seines ersten Viertel geht der Mond  gegen 11:24 Uhr (MEZ) auf und erreicht seinen höchsten Punkt über dem Horizont im Süden um 18.12 Uhr (MEZ). Monduntergang ist am nächsten Tag  gegen 01.36 Uhr (MEZ). Die Entfernung des Mondes beträgt am heutigen Tag rund 386.500 Kilometer. Die Angaben beziehen sich auf Mitte Deutschland (50 Grad Nord / 10 Grad östliche Länge). Um den Zeitraum des ersten Viertel heben sich besonders Gebirgsketten und Krater durch lange Schattenwürfe sehr gut ab. Die Sonneneinstrahlung ist auf der für uns sichtbaren Mondhälfte schräg einfallend. Der Grund hierfür ist die Position von Sonne, Erde und Mond. Von der Erde aus gesehen stehen der zunehmende Mond und die Sonne im rechten Winkel zueinander. In den nebenstehenden Grafiken kann man die einzelnen Mondphasen mit den Positionen zur Sonne gut erkennen.   Jetzt ist die beste Beobachtungszeit für den Mond! Die Beobachtung des Mondes  im ersten Viertel ist besonders empfehlenswert. Der Mond geht gegen Mittag auf und um Mitternacht unter. Damit bieten sich gerade die Abendstunden für Mondbeobachtungen besonders gut an! Die schönsten Mondformationen Die schönsten Formationen zum letzten Viertel finden Sie unter 'Mondbeobachtung' » 'Sightseeing-Tour' » 'Mondalter 7. und 20. Tag'   Am 19.02.2019 folgt Vollmond. Möchten Sie mehr wissen? Möchten Sie gerne die besten Beobachtungszeiten für Ihren Lieblingsobjekt auf dem Mond finden? Dann sind Sie bei unserer interaktiven Mondkarte genau richtig! Schauen Sie nach, welche Phasen der Mond zu einem beliebigen Zeitpunkt besitzt. Jetzt hier auf Der-Mond.org unter 'Mond Aktuell' » 'Mondphasen' Die aktuelle Stellung des Mondes am Sternenhimmel finden Sie unter 'Mond Aktuell' » 'Mond-Sternkarte' Am 12.02.2019 befindet sich der Mond in den Nachtstunden um 23.26 Uhr (MEZ) im ersten Viertel. Die Position des zunehmenden Mondes ist im Sternbild Stier. Der Mond ist zu diesem Zeitpunkt am Deutschland am Nachthimmel sichtbar.

Am Tag seines ersten Viertel geht der Mond  gegen 11:24 Uhr (MEZ) auf und erreicht seinen höchsten Punkt über dem Horizont im Süden um 18.12 Uhr (MEZ). Monduntergang ist am nächsten Tag  gegen 01.36 Uhr (MEZ). Die Entfernung des Mondes beträgt am heutigen Tag rund 386.500 Kilometer.
Die Angaben beziehen sich auf Mitte Deutschland (50 Grad Nord / 10 Grad östliche Länge).

Um den Zeitraum des ersten Viertel heben sich besonders Gebirgsketten und Krater durch lange Schattenwürfe sehr gut ab.

Die Sonneneinstrahlung ist auf der für uns sichtbaren Mondhälfte schräg einfallend. Der Grund hierfür ist die Position von Sonne, Erde und Mond. Von der Erde aus gesehen stehen der zunehmende Mond und die Sonne im rechten Winkel zueinander. In den nebenstehenden Grafiken kann man die einzelnen Mondphasen mit den Positionen zur Sonne gut erkennen.

 

Jetzt ist die beste Beobachtungszeit für den Mond!

Die Beobachtung des Mondes  im ersten Viertel ist besonders empfehlenswert. Der Mond geht gegen Mittag auf und um Mitternacht unter. Damit bieten sich gerade die Abendstunden für Mondbeobachtungen besonders gut an!

Die schönsten Mondformationen

Die schönsten Formationen zum letzten Viertel finden Sie unter 'Mondbeobachtung' » 'Sightseeing-Tour' » 'Mondalter 7. und 20. Tag'

 
Am 19.02.2019 folgt Vollmond.

 

Möchten Sie mehr wissen?

Möchten Sie gerne die besten Beobachtungszeiten für Ihren Lieblingsobjekt auf dem Mond finden? Dann sind Sie bei unserer interaktiven Mondkarte genau richtig!

Schauen Sie nach, welche Phasen der Mond zu einem beliebigen Zeitpunkt besitzt. Jetzt hier auf Der-Mond.org unter 'Mond Aktuell' » 'Mondphasen'

 

Die aktuelle Stellung des Mondes am Sternenhimmel finden Sie unter 'Mond Aktuell' » 'Mond-Sternkarte'

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Mondkonstellation
news-1023 Sat, 09 Feb 2019 16:38:00 +0100 Sonnenlichtstrahl im Krater Barrow am 11.02.2019 https://www.der-mond.org/detailansicht/news/detail/News/sonnenlichtstrahl-im-krater-barrow-am-11022019-1/ Licht- und Schattenspiele auf der Mondoberfläche sind eine Willkommene Abwechslung für Mondbeobachter. Zu dieser Kategorie gehört der Lichtstrahl im Barrow Krater. Zu einem bestimmten Zeitpunkt fällt zwischen den zerklüfteten Kraterwänden Sonnenlicht auf  den Boden des Kraters und erzeugt einen Sonnenlichtstrahl, der zur gegenüberliegenden Seite des Kraters reicht. Der Krater Barrow ist nach dem britischen Mathematiker Issac Barrow (1630-1677) benannt und besitzt mehrere Nebenkrater. Er liegt er auf der Mondoberfläche hoch im Norden und hat einen Durchmesser von 89 Kilometer. Im Teleskop ist er eine schön anzusehen Mondformation. Ab ca. 22.45 Uhr (MEZ) fällt das Sonnenlicht an der Tag- und Nacht-Grenze des Mondes im flachen Winkel über die Ebene des Kraters Meton. Am Übergang des Nebenkrater Meton F zum dem Krater Barrow fällt ein Sonnenlichtstrahl durch die zerklüftete Kraterwand auf den Kraterboden von Barrow. Der Sonnenlichtstrahl trifft auf die gegenüberliegende Kraterwand von Barrow. Innerhalb von einer Stunde weitet sich der Lichtstrahl auf und beleuchtet die westliche Kraterwandes Krater Barrow. Als Nachbar zu Barrow befindet sich südwestlich der Nebenkrater Barrow A, dessen westliche Kraterwand in das Licht der Sonne getaucht wird. Während des Lichtereignis wandert der Mond Richtung Horizont und hat zu Beginn eine Höhe von 16 Grad über dem Horizont. Voraussichtlich dauert das Spiel von Licht und Schatten bis ca. 0.30 Uhr, danach ist der Mond am Horizont untergegangen. Die Bedingungen sind aufgrund des tief stehenden Mondes nicht optimal. Zur Beobachtung benötigt man freie Horizontsicht bei klarem Wetter und bei gutem Seeing. Eine schöne Aufnahme dieses Lichtspiel gibt es in einem Beitrag von Astrotreff. Das Lichtspiel ist nicht nur für Fotografen ein lohnenswertes Objekt, auch Mondzeichner kommen auf ihre Kosten. Das Zeichnen am Teleskop bietet Vorteile.  Als Beobachter nimmt man wesentlich mehr Veränderungen und Details wahr. Jens Leich hat dieses Lichtereignis beobachtet und gezeichnet. Er hat mir seine Zeichnung freundlicher Weise zur Verfügung gestellt. Die nächste Sichtbarkeit ist am 3.12.2019. Vorbereitung für die Beobachtung Bereiten Sie sich frühzeitig auf das Ereignis vor. Wichtig ist, dass Sie für die gesamte Beobachtungszeit freie Horizontsicht haben. Die Höhe des Mondes können Sie ausreichend genau über meine Ephemeridentabellen ermitteln. Nachfolgend die wichtigsten Informationen: Datum / Uhrzeit Azimut Elevation (Höhe) 11.02.2019 - 21.45 Uhr 266 Grad 16 Grad 12.02.2019 - 00.00 Uhr 280 Grad 4 Grad 12.02.2019 - 00:26 Uhr - Monduntergang 286 Grad 0 Grad Fangen Sie frühzeitig mit der Beobachtung an. Die Zeiten lassen sich nur mit einer Genauigkeit von 10-15 Minuten vorhersagen. Halten Sie das Ereignis fest: Hilfreich ist eine Tonaufnahme, die Sie während der gesamten Zeit aufnehmen. So konzentrieren Sie sich auf das Ereignis und können Ihre Eindrücke sprechen. Vergessen Sie nicht, zu Beginn der Tonaufnahme das aktuelle Datum und die Uhrzeit auf zusprechen. Während der Beobachtung sollten Sie das in regelmäßigen Abständen wiederholen. Später können Sie Ihre Aufnahmen am PC auswerten und Ihre Beobachtung zu Papier bringen. Für diese Zwecke eignen sich Mondbeobachtungsprotokoll besonders gut. Die Ergebnisse lassen sich so dokumentieren und archivieren. Für alle Interessierten biete ich meine Vorlagen für Beobachtungen zum Download an! Natürlich können Sie dieses Ereignis zusätzlich zeichnen oder fotografieren. Mondbeobachtungsprotokoll jetzt herunterladen. Nachweise Die Daten wurden mit https://www.calsky.com ermittelt und gelten für einen Beobachtungsort in Deutschland mit 50 Grad nördliche Breite und 10 Grad östliche Breite.  Die Angegeben Zeiten können auch für andere Orte im deutschsprachigen Raum verwendet werden. Licht- und Schattenspiele auf der Mondoberfläche sind eine Willkommene Abwechslung für Mondbeobachter.

Zu dieser Kategorie gehört der Lichtstrahl im Barrow Krater. Zu einem bestimmten Zeitpunkt fällt zwischen den zerklüfteten Kraterwänden Sonnenlicht auf  den Boden des Kraters und erzeugt einen Sonnenlichtstrahl, der zur gegenüberliegenden Seite des Kraters reicht.

Der Krater Barrow ist nach dem britischen Mathematiker Issac Barrow (1630-1677) benannt und besitzt mehrere Nebenkrater. Er liegt er auf der Mondoberfläche hoch im Norden und hat einen Durchmesser von 89 Kilometer. Im Teleskop ist er eine schön anzusehen Mondformation.

Ab ca. 22.45 Uhr (MEZ) fällt das Sonnenlicht an der Tag- und Nacht-Grenze des Mondes im flachen Winkel über die Ebene des Kraters Meton.
Am Übergang des Nebenkrater Meton F zum dem Krater Barrow fällt ein Sonnenlichtstrahl durch die zerklüftete Kraterwand auf den Kraterboden von Barrow.
Der Sonnenlichtstrahl trifft auf die gegenüberliegende Kraterwand von Barrow.
Innerhalb von einer Stunde weitet sich der Lichtstrahl auf und beleuchtet die westliche Kraterwandes Krater Barrow.

Als Nachbar zu Barrow befindet sich südwestlich der Nebenkrater Barrow A, dessen westliche Kraterwand in das Licht der Sonne getaucht wird.

Während des Lichtereignis wandert der Mond Richtung Horizont und hat zu Beginn eine Höhe von 16 Grad über dem Horizont.
Voraussichtlich dauert das Spiel von Licht und Schatten bis ca. 0.30 Uhr, danach ist der Mond am Horizont untergegangen.

Die Bedingungen sind aufgrund des tief stehenden Mondes nicht optimal. Zur Beobachtung benötigt man freie Horizontsicht bei klarem Wetter und bei gutem Seeing.

Eine schöne Aufnahme dieses Lichtspiel gibt es in einem Beitrag von Astrotreff.
Das Lichtspiel ist nicht nur für Fotografen ein lohnenswertes Objekt, auch Mondzeichner kommen auf ihre Kosten.
Das Zeichnen am Teleskop bietet Vorteile.  Als Beobachter nimmt man wesentlich mehr Veränderungen und Details wahr.
Jens Leich hat dieses Lichtereignis beobachtet und gezeichnet. Er hat mir seine Zeichnung freundlicher Weise zur Verfügung gestellt.

 

Die nächste Sichtbarkeit ist am 3.12.2019.

Vorbereitung für die Beobachtung

Bereiten Sie sich frühzeitig auf das Ereignis vor.
Wichtig ist, dass Sie für die gesamte Beobachtungszeit freie Horizontsicht haben.

Die Höhe des Mondes können Sie ausreichend genau über meine Ephemeridentabellen ermitteln. Nachfolgend die wichtigsten Informationen:

Datum / Uhrzeit Azimut Elevation (Höhe)
11.02.2019 - 21.45 Uhr 266 Grad 16 Grad
12.02.2019 - 00.00 Uhr 280 Grad 4 Grad
12.02.2019 - 00:26 Uhr - Monduntergang 286 Grad 0 Grad

Fangen Sie frühzeitig mit der Beobachtung an. Die Zeiten lassen sich nur mit einer Genauigkeit von 10-15 Minuten vorhersagen.

Halten Sie das Ereignis fest: Hilfreich ist eine Tonaufnahme, die Sie während der gesamten Zeit aufnehmen.
So konzentrieren Sie sich auf das Ereignis und können Ihre Eindrücke sprechen.
Vergessen Sie nicht, zu Beginn der Tonaufnahme das aktuelle Datum und die Uhrzeit auf zusprechen. Während der Beobachtung sollten Sie das in regelmäßigen Abständen wiederholen.

Später können Sie Ihre Aufnahmen am PC auswerten und Ihre Beobachtung zu Papier bringen. Für diese Zwecke eignen sich Mondbeobachtungsprotokoll besonders gut. Die Ergebnisse lassen sich so dokumentieren und archivieren. Für alle Interessierten biete ich meine Vorlagen für Beobachtungen zum Download an!

Natürlich können Sie dieses Ereignis zusätzlich zeichnen oder fotografieren.

Mondbeobachtungsprotokoll jetzt herunterladen.

Nachweise

Die Daten wurden mit https://www.calsky.com ermittelt und gelten für einen Beobachtungsort in Deutschland mit 50 Grad nördliche Breite und 10 Grad östliche Breite. 

Die Angegeben Zeiten können auch für andere Orte im deutschsprachigen Raum verwendet werden.

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Mondkonstellation
news-1022 Thu, 07 Feb 2019 16:40:00 +0100 Mond in größter nördlicher Libration am 10.02.2019 https://www.der-mond.org/detailansicht/news/detail/News/mond-in-groesster-noerdlicher-libration-am-10022019-1/ Am 10.02.2019 befindet sich der Erdmond um 19.07 Uhr (MEZ) in seiner größten nördlichen Libration mit 6,8 Grad. Dadurch hat man die Möglichkeit, einen kleinen Teil des normalerweise auf der Rückseite befindlichen Mondes zu sehen. An diesem Tag geht der Mond um 10.11 Uhr (MEZ) auf und erreicht seinen höchsten Punkt über dem Horizont im Süden um 16.42 Uhr (MEZ). Monduntergang ist am nächsten Tag gegen 23:18 Uhr (MEZ). Die Entfernung des Mondes beträgt am heutigen Tag rund 395.500 Kilometer. Die Angaben beziehen sich auf Mitte Deutschland (50 Grad Nord / 10 Grad östliche Länge). Der Mond ist rotationsgebunden. Das bedeutet, dass er für eine Umdrehung um seine Achse genauso lange braucht, wie für einen Durchgang von Vollmond zu Vollmond. Er zeigt uns also immer die gleiche Seite. Verschiedene Einflussfaktoren sorgen jedoch dafür, dass Im Laufe der Zeit 59 Prozent der Mondoberfläche beobachtet werden können. Damit lassen sich in diesem Verlauf besonders Formationen, die auf der Vorderseite und Rand des Mondes liegen, besser beobachten. Weiterhin werden Formationen auf der Rückseite sichtbar. Diese Tatsache ergibt sehr interessante Beobachtungsmöglichkeiten. Wie kommt diese Libration jetzt zustande? Mehrere Einflussfaktoren spielen hierbei ein Rolle und sorgen immer wieder für diese besondere Position des Mondes. Die wichtigsten davon möchte ich kurz hier erläutern. Es können Librationen in selenografischer Länge und Breite zusammen fallen. Mehr zu dem Thema mit einer ausführlichen Erklärung, Bildern und Video erfahren Sie hier im Bereich 'Basiswissen' » 'Die Libration des Mondes'. Möchten Sie mehr wissen zur besten Beobachtung Ihres Lieblingsobjekt ?  Möchten Sie gerne die besten Beobachtungszeiten für Ihren Lieblingsobjekt auf dem Mond finden? Berücksichtigt werden zusätzlich die Librationen des Mondes. Dann sind Sie im Bereich 'Mondkarte' genau richtig! Am 10.02.2019 befindet sich der Erdmond um 19.07 Uhr (MEZ) in seiner größten nördlichen Libration mit 6,8 Grad. Dadurch hat man die Möglichkeit, einen kleinen Teil des normalerweise auf der Rückseite befindlichen Mondes zu sehen.

An diesem Tag geht der Mond um 10.11 Uhr (MEZ) auf und erreicht seinen höchsten Punkt über dem Horizont im Süden um 16.42 Uhr (MEZ). Monduntergang ist am nächsten Tag gegen 23:18 Uhr (MEZ). Die Entfernung des Mondes beträgt am heutigen Tag rund 395.500 Kilometer.
Die Angaben beziehen sich auf Mitte Deutschland (50 Grad Nord / 10 Grad östliche Länge).

Der Mond ist rotationsgebunden. Das bedeutet, dass er für eine Umdrehung um seine Achse genauso lange braucht, wie für einen Durchgang von Vollmond zu Vollmond. Er zeigt uns also immer die gleiche Seite.

Verschiedene Einflussfaktoren sorgen jedoch dafür, dass Im Laufe der Zeit 59 Prozent der Mondoberfläche beobachtet werden können. Damit lassen sich in diesem Verlauf besonders Formationen, die auf der Vorderseite und Rand des Mondes liegen, besser beobachten. Weiterhin werden Formationen auf der Rückseite sichtbar.

Diese Tatsache ergibt sehr interessante Beobachtungsmöglichkeiten.

Wie kommt diese Libration jetzt zustande?

Mehrere Einflussfaktoren spielen hierbei ein Rolle und sorgen immer wieder für diese besondere Position des Mondes. Die wichtigsten davon möchte ich kurz hier erläutern.

Es können Librationen in selenografischer Länge und Breite zusammen fallen.

 

Mehr zu dem Thema mit einer ausführlichen Erklärung, Bildern und Video erfahren Sie hier im Bereich 'Basiswissen' » 'Die Libration des Mondes'.

 

Möchten Sie mehr wissen zur besten Beobachtung Ihres Lieblingsobjekt ?

 Möchten Sie gerne die besten Beobachtungszeiten für Ihren Lieblingsobjekt auf dem Mond finden? Berücksichtigt werden zusätzlich die Librationen des Mondes. Dann sind Sie im Bereich 'Mondkarte' genau richtig!

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Mondkonstellation
news-1021 Mon, 04 Feb 2019 19:31:00 +0100 Mond im Apogäum (Erdferne) am 05.02.2019 https://www.der-mond.org/detailansicht/news/detail/News/mond-im-apogaeum-erdferne-am-05022019-1/ Am 05.02.2019 befindet sich der Erdmond im Apogäum. Der Mond hat damit seine größte Entfernung in diesem Monat von ca. 406.6 Kilometer zur Erde erreicht und befindet sich damit in Erdferne. Tatsächlich ist der Mond zu diesem Zeitpunkt kleiner. Die Größe lässt sich mit dem bloßem Auge jedoch kam wahrnehmen. In dem linken Foto kann man ein Beispiel der Größe des Mondes in seinem entferntesten  und seiner geringsten Entfernung zur Erde betrachten. Die Entfernung zwischen Mond und Erde kann zwischen 356.410 Kilometer und 406.740 Kilometer betragen. Im Mittel ist diese 384.405 Kilometer. Wie kommt dieser Unterschied von 13 Prozent zustande? Dafür muss man sich die Mondbahn im Verhältnis zur Erde betrachten. Diese ist deutlich elliptisch ausgeprägt. Die sogenannte Excentrizität beträgt 0,0555. Eine grobe Darstellung der elliptischen Mondbahn findet man rechts in der Abbildung. Interessantes Links: Sie möchten wissen, wann 1.Viertel, Vollmond, letztes Viertel oder Neumond ist? Dann besuchen Sie die Seite unter 'Mond aktuell' » 'Verlauf im Überblick' oder für einen beliebigen Zeitpunkt unter 'Mond Aktuell' » 'Mondphasen' Am 05.02.2019 befindet sich der Erdmond im Apogäum. Der Mond hat damit seine größte Entfernung in diesem Monat von ca. 406.6 Kilometer zur Erde erreicht und befindet sich damit in Erdferne.

Tatsächlich ist der Mond zu diesem Zeitpunkt kleiner. Die Größe lässt sich mit dem bloßem Auge jedoch kam wahrnehmen.

In dem linken Foto kann man ein Beispiel der Größe des Mondes in seinem entferntesten  und seiner geringsten Entfernung zur Erde betrachten.

Die Entfernung zwischen Mond und Erde kann zwischen 356.410 Kilometer und 406.740 Kilometer betragen. Im Mittel ist diese 384.405 Kilometer.

Wie kommt dieser Unterschied von 13 Prozent zustande? Dafür muss man sich die Mondbahn im Verhältnis zur Erde betrachten. Diese ist deutlich elliptisch ausgeprägt. Die sogenannte Excentrizität beträgt 0,0555. Eine grobe Darstellung der elliptischen Mondbahn findet man rechts in der Abbildung.

 

Interessantes Links:

Sie möchten wissen, wann 1.Viertel, Vollmond, letztes Viertel oder Neumond ist? Dann besuchen Sie die Seite unter 'Mond aktuell' » 'Verlauf im Überblick'

oder für einen beliebigen Zeitpunkt unter 'Mond Aktuell' » 'Mondphasen'

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Mondkonstellation
news-1020 Thu, 31 Jan 2019 15:44:00 +0100 Neumond am 04.02.2019 https://www.der-mond.org/detailansicht/news/detail/News/neumond-am-04022019-1/ Am 04.02.2019 ist um 22.04 Uhr MEZ Neumond. Bitte beachten ! In der Benenstehenden Grafik ist der Mond 4-fach überzeichnet. Es findet keine Bedeckung statt ! Zu diesem Zeitpunkt steht der Mond unterhalb des Horizontes im Sternbild Steinbock. Der Mond befindet sich in dieser Stellung in der sogenannten Konjunktion zur Sonne. Dabei steht der Mond genau zwischen Sonne und Erde. Alle drei Himmelskörper lassen sich damit mit einer Geraden verbinden. Die Rückseite des Mondes ist dabei voll beleuchtet, während die Vorderseite unbeleuchtet und damit für unser Auge unsichtbar ist. Bereits 35 Stunden später können wir wieder die schmale Mondsichel erblicken. Die Entstehung einer Sonnenfinsternis Auch wenn die drei Himmelkörper Sonne, Mond und Erde zur Neumondzeit auf einer Linie stehen, läuft der Mond von der Erde aus gesehen meist ober- oder unterhalb der Sonne durch. Der Grund dafür ist die Neigung der Mondbahn von 5 Grad gegenüber der Ekliptik. Die Mondbahn schneidet an zwei Punkten die Ekliptik. Diese Punkte werden auch Mondknoten genannt. Fällt einer dieser Schnittpunkte (Mondknoten) exakt mit Neumond zusammen, kommt es zu einer Sonnenfinsternis. Je nach Entfernung des Mondes ist diese ringförmig (Mond weit von der Erde entfernt) oder total (Mond nahe an der Erde). Wird der Schnittpunkt nur knapp bei Neumond verpasst, sprechen wir von einer partiellen Sonnenfinsternis. Die Sonne wird nicht vollkommen sondern nur tlw. verdeckt. Die nächste partielle, ringförmige und totale Sonnenfinsternis Die nächste ringförmige Sonnenfinsternis ist am 26.Dezember 2019 und von Saudi-Arabien, Katar, die VEA und Oman sichtbar. Die nächste partielle Sonnenfinsternis ist am 6. Januar  2019 und von Nordost-Asien und dem Nordpazifik sichtbar. Die nächste totale Sonnenfinsternis is am 2. Juli 2019 und vom Süden Nordamerika, Großteile von Südamerika und dem Pazifik sichtbar ist. Am 12.02.2019 ist der Mond im ersten Viertel. Interessantes Links: Möchten Sie wissen, wo sich der Mond zu einem bestimmten Zeitpunkt am Himmel befindet? Dann schauen Sie sich unsere Mond-Sternkarte an unter 'Himmel Aktuell' » 'Mond-Sternkarte' Sie möchten wissen, wann 1.Viertel, Vollmond, letztes Viertel oder Neumond ist? Dann besuchen Sie die Seite unter 'Mond aktuell' » 'Verlauf im Überblick' oder für einen beliebigen Zeitpunkt unter 'Mond Aktuell' » 'Mondphasen' Am 04.02.2019 ist um 22.04 Uhr MEZ Neumond.

Bitte beachten ! In der Benenstehenden Grafik ist der Mond 4-fach überzeichnet. Es findet keine Bedeckung statt !

Zu diesem Zeitpunkt steht der Mond unterhalb des Horizontes im Sternbild Steinbock.

Der Mond befindet sich in dieser Stellung in der sogenannten Konjunktion zur Sonne. Dabei steht der Mond genau zwischen Sonne und Erde. Alle drei Himmelskörper lassen sich damit mit einer Geraden verbinden.
Die Rückseite des Mondes ist dabei voll beleuchtet, während die Vorderseite unbeleuchtet und damit für unser Auge unsichtbar ist.

Bereits 35 Stunden später können wir wieder die schmale Mondsichel erblicken.

Die Entstehung einer Sonnenfinsternis

Auch wenn die drei Himmelkörper Sonne, Mond und Erde zur Neumondzeit auf einer Linie stehen, läuft der Mond von der Erde aus gesehen meist ober- oder unterhalb der Sonne durch. Der Grund dafür ist die Neigung der Mondbahn von 5 Grad gegenüber der Ekliptik.

Die Mondbahn schneidet an zwei Punkten die Ekliptik. Diese Punkte werden auch Mondknoten genannt.

Fällt einer dieser Schnittpunkte (Mondknoten) exakt mit Neumond zusammen, kommt es zu einer Sonnenfinsternis. Je nach Entfernung des Mondes ist diese ringförmig (Mond weit von der Erde entfernt) oder total (Mond nahe an der Erde).

Wird der Schnittpunkt nur knapp bei Neumond verpasst, sprechen wir von einer partiellen Sonnenfinsternis. Die Sonne wird nicht vollkommen sondern nur tlw. verdeckt.

Die nächste partielle, ringförmige und totale Sonnenfinsternis

Die nächste ringförmige Sonnenfinsternis ist am 26.Dezember 2019 und von Saudi-Arabien, Katar, die VEA und Oman sichtbar.
Die nächste partielle Sonnenfinsternis ist am 6. Januar  2019 und von Nordost-Asien und dem Nordpazifik sichtbar.
Die nächste totale Sonnenfinsternis is am 2. Juli 2019 und vom Süden Nordamerika, Großteile von Südamerika und dem Pazifik sichtbar ist.

 

Am 12.02.2019 ist der Mond im ersten Viertel.

Interessantes Links:

Möchten Sie wissen, wo sich der Mond zu einem bestimmten Zeitpunkt am Himmel befindet? Dann schauen Sie sich unsere Mond-Sternkarte an unter 'Himmel Aktuell' » 'Mond-Sternkarte'

 

Sie möchten wissen, wann 1.Viertel, Vollmond, letztes Viertel oder Neumond ist? Dann besuchen Sie die Seite unter 'Mond aktuell' » 'Verlauf im Überblick'

oder für einen beliebigen Zeitpunkt unter 'Mond Aktuell' » 'Mondphasen'

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Mondkonstellation
news-1018 Sat, 26 Jan 2019 00:00:00 +0100 Mond in größter südlicher Libration am 27.01.2019 https://www.der-mond.org/detailansicht/news/detail/News/mond-in-groesster-suedlicher-libration-am-27012019-1/ Am 27.01.2019 befindet sich der Erdmond um 2.25 Uhr (MEZ)  in seiner größten südlichen Libration mit -6,8 Grad. Dadurch hat man die Möglichkeit, einen kleinen Teil des normalerweise auf der Rückseite befindlichen Mondes zu sehen. An diesem geht der Mond gegen 0.01 Uhr (MEZ) auf und erreicht seinen höchsten Punkt über dem Horizont im Süden um 05.45 Uhr (MEZ). Monduntergang ist dann gegen 11.25 Uhr (MEZ). Die Entfernung des Mondes beträgt am heutigen Tag rund 382.000 Kilometer. Die Angaben beziehen sich auf Mitte Deutschland (50 Grad Nord / 10 Grad östliche Länge). Der Mond ist rotationsgebunden. Das bedeutet, dass er für eine Umdrehung um seine Achse genauso lange braucht, wie für einen Durchgang von Vollmond zu Vollmond. Er zeigt uns also immer die gleiche Seite. Verschiedene Einflussfaktoren sorgen jedoch dafür, dass Im Laufe der Zeit 59 Prozent der Mondoberfläche beobachtet werden können. Damit lassen sich in diesem Verlauf besonders Formationen, die auf der Vorderseite und Rand des Mondes liegen, besser beobachten. Weiterhin werden Formationen auf der Rückseite sichtbar. Diese Tatsache ergibt sehr interessante Beobachtungsmöglichkeiten. Wie kommt diese Libration jetzt zustande? Mehrere Einflussfaktoren spielen hierbei ein Rolle und sorgen immer wieder für diese besondere Position des Mondes. Die wichtigsten davon möchte ich kurz hier erläutern. Es können Librationen in selenografischer Länge und Breite zusammen fallen. Mehr zu dem Thema mit einer ausführlichen Erklärung, Bildern und Video erfahren Sie hier im Bereich 'Basiswissen' » 'Die Libration des Mondes'. Möchten Sie mehr wissen zur besten Beobachtung Ihres Lieblingsobjekt ?  Möchten Sie gerne die besten Beobachtungszeiten für Ihren Lieblingsobjekt auf dem Mond finden? Berücksichtigt werden zusätzlich die Librationen des Mondes. Dann sind Sie im Bereich 'Mondkarte' genau richtig! Am 27.01.2019 befindet sich der Erdmond um 2.25 Uhr (MEZ)  in seiner größten südlichen Libration mit -6,8 Grad. Dadurch hat man die Möglichkeit, einen kleinen Teil des normalerweise auf der Rückseite befindlichen Mondes zu sehen.

An diesem geht der Mond gegen 0.01 Uhr (MEZ) auf und erreicht seinen höchsten Punkt über dem Horizont im Süden um 05.45 Uhr (MEZ). Monduntergang ist dann gegen 11.25 Uhr (MEZ). Die Entfernung des Mondes beträgt am heutigen Tag rund 382.000 Kilometer.
Die Angaben beziehen sich auf Mitte Deutschland (50 Grad Nord / 10 Grad östliche Länge).

Der Mond ist rotationsgebunden. Das bedeutet, dass er für eine Umdrehung um seine Achse genauso lange braucht, wie für einen Durchgang von Vollmond zu Vollmond. Er zeigt uns also immer die gleiche Seite.

Verschiedene Einflussfaktoren sorgen jedoch dafür, dass Im Laufe der Zeit 59 Prozent der Mondoberfläche beobachtet werden können. Damit lassen sich in diesem Verlauf besonders Formationen, die auf der Vorderseite und Rand des Mondes liegen, besser beobachten. Weiterhin werden Formationen auf der Rückseite sichtbar.

Diese Tatsache ergibt sehr interessante Beobachtungsmöglichkeiten.

 

Wie kommt diese Libration jetzt zustande?

Mehrere Einflussfaktoren spielen hierbei ein Rolle und sorgen immer wieder für diese besondere Position des Mondes. Die wichtigsten davon möchte ich kurz hier erläutern.

Es können Librationen in selenografischer Länge und Breite zusammen fallen.

 

Mehr zu dem Thema mit einer ausführlichen Erklärung, Bildern und Video erfahren Sie hier im Bereich 'Basiswissen' » 'Die Libration des Mondes'.

 

Möchten Sie mehr wissen zur besten Beobachtung Ihres Lieblingsobjekt ?

 Möchten Sie gerne die besten Beobachtungszeiten für Ihren Lieblingsobjekt auf dem Mond finden? Berücksichtigt werden zusätzlich die Librationen des Mondes. Dann sind Sie im Bereich 'Mondkarte' genau richtig!

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Mondkonstellation
news-1019 Thu, 24 Jan 2019 17:07:00 +0100 Mond im letzten Viertel am 27.01.2019 https://www.der-mond.org/detailansicht/news/detail/News/mond-im-letzten-viertel-am-27012019-1/ Am 27.01.2019 befindet sich der Mond in den Abendstunden um 22.10 Uhr (MEZ) im letzten Viertel. Die Position des abnehmenden Mondes ist im Sternbild Waage. Der Mond ist zum Zeitpunkt seines letzten Viertels von Deutschland aus am Abendhimmel nicht sichtbar. Am Tag seines letzten Viertel geht der Mond gegen 0.00 Uhr (MEZ) auf und erreicht seinen höchsten Punkt über dem Horizont im Süden um 05.45 Uhr (MEZ). Mondunteraufgang ist heute gegen 11.25 Uhr (MEZ). Die Entfernung des Mondes beträgt am heutigen Tag rund 380.900 Kilometer. Die Angaben beziehen sich auf Mitte Deutschland (50 Grad Nord / 10 Grad östliche Länge). Um den Zeitraum des letzten Viertel heben sich wie im ersten Viertel besonders Gebirgsketten und Krater durch lange Schattenwürfe sehr gut ab. Die Sonneneinstrahlung ist auf der für uns sichtbaren Mondhälfte schräg einfallend. Der Grund hierfür ist die Position von Sonne, Erde und Mond. Von der Erde aus gesehen stehen der abnehmende Mond und die Sonne im rechten Winkel zueinander. In den nebenstehenden Grafiken kann man die einzelnen Mondphasen mit den Positionen zur Sonne gut erkennen. Die Beobachtung des Mondes  im letzten Viertel ist auf jeden Fall empfehlenswert. Allerdings ist die Sichtbarkeit des Mondes von Mitternacht bis in den Mittagsbereich. Damit ist hier die beste Beobachtungszeit in den sehr frühen Morgenstunden. Für viele von uns leider nur schwerlich möglich, da bereits am Morgen der Wecker klingelt. Die schönsten Mondformationen Die schönsten Formationen zum letzten Viertel finden Sie unter 'Mondbeobachtung' » 'Sightseeing-Tour' » 'Mondalter 8. und 21. Tag' Am 04.02.2019 folgt Neumond. Sie möchten mehr wissen? Möchten Sie gerne die besten Beobachtungszeiten für Ihren Lieblingsobjekt auf dem Mond finden? Dann sind Sie unter der Rubrik "Mondkarte" genau richtig! Schauen Sie nach, welche Phasen der Mond zu einem beliebigen Zeitpunkt besitzt. Jetzt hier auf Der-Mond.org unter 'Mond Aktuell' » 'Mondphasen' Die aktuelle Stellung des Mondes am Sternenhimmel finden Sie unter 'Mond Aktuell' » 'Mond-Sternkarte' Am 27.01.2019 befindet sich der Mond in den Abendstunden um 22.10 Uhr (MEZ) im letzten Viertel. Die Position des abnehmenden Mondes ist im Sternbild Waage.

Der Mond ist zum Zeitpunkt seines letzten Viertels von Deutschland aus am Abendhimmel nicht sichtbar.

Am Tag seines letzten Viertel geht der Mond gegen 0.00 Uhr (MEZ) auf und erreicht seinen höchsten Punkt über dem Horizont im Süden um 05.45 Uhr (MEZ). Mondunteraufgang ist heute gegen 11.25 Uhr (MEZ). Die Entfernung des Mondes beträgt am heutigen Tag rund 380.900 Kilometer.
Die Angaben beziehen sich auf Mitte Deutschland (50 Grad Nord / 10 Grad östliche Länge).

Um den Zeitraum des letzten Viertel heben sich wie im ersten Viertel besonders Gebirgsketten und Krater durch lange Schattenwürfe sehr gut ab.

Die Sonneneinstrahlung ist auf der für uns sichtbaren Mondhälfte schräg einfallend. Der Grund hierfür ist die Position von Sonne, Erde und Mond. Von der Erde aus gesehen stehen der abnehmende Mond und die Sonne im rechten Winkel zueinander. In den nebenstehenden Grafiken kann man die einzelnen Mondphasen mit den Positionen zur Sonne gut erkennen.

Die Beobachtung des Mondes  im letzten Viertel ist auf jeden Fall empfehlenswert. Allerdings ist die Sichtbarkeit des Mondes von Mitternacht bis in den Mittagsbereich. Damit ist hier die beste Beobachtungszeit in den sehr frühen Morgenstunden. Für viele von uns leider nur schwerlich möglich, da bereits am Morgen der Wecker klingelt.

 

Die schönsten Mondformationen

Die schönsten Formationen zum letzten Viertel finden Sie unter 'Mondbeobachtung' » 'Sightseeing-Tour' » 'Mondalter 8. und 21. Tag'

 

Am 04.02.2019 folgt Neumond.

 

Sie möchten mehr wissen?

Möchten Sie gerne die besten Beobachtungszeiten für Ihren Lieblingsobjekt auf dem Mond finden? Dann sind Sie unter der Rubrik "Mondkarte" genau richtig!

Schauen Sie nach, welche Phasen der Mond zu einem beliebigen Zeitpunkt besitzt. Jetzt hier auf Der-Mond.org unter 'Mond Aktuell' » 'Mondphasen'

Die aktuelle Stellung des Mondes am Sternenhimmel finden Sie unter 'Mond Aktuell' » 'Mond-Sternkarte'

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Mondkonstellation
news-1017 Mon, 21 Jan 2019 06:16:00 +0100 Vollmond und totale Mondfinsternis (!) am 21.01.2019 https://www.der-mond.org/detailansicht/news/detail/News/vollmond-und-totale-mondfinsternis-am-21012019-1/ Am 21.01.2019 ist Vollmond und gleichzeitig eine totale Mondfinsternis von Deutschland aus zu beobachten! Der Mond befindet sich zu diesem Zeitpunkt im Sternbild Krebs. Alle wichtigen Informationen mit Kontaktzeiten zu der längsten Mondfinsternis finden Sie bei uns unter https://www.der-mond.org/mondfinsternis/ Zum Zeitpunkt seiner Vollmondposition um 06.16 Uhr (MEZ) ist der Mond in Deutschland am Morgenhimmel sichtbar. Zu diesem Zeitpunkt befindet sich der Mond in der sogenannten Opposition. Dabei stehen Mond, Erde und Sonne auf einer Linie. Am heutigen Vollmond geht der Mond gegen 08:19 MEZ unter. Um 18.22 Uhr (MEZ) gehr er dann wieder auf. Seinen erreicht seinen höchsten Punkt über dem Horizont im Süden am nächsten Tag um 1.00 Uhr (MEZ). Die Entfernung des Mondes beträgt am heutigen Tag rund 357.400 Kilometer. Die Angaben beziehen sich auf Mitte Deutschland (50 Grad Nord / 10 Grad östliche Länge). Die der Erde zugewandte Seite des Mondes wird dabei von der Sonne voll beleuchtet. Der Mond hat damit seine höchste Helligkeit erreicht. Die Rückseite des Mondes ist dagegen unbeleuchet. Aufgrund der schwankenden Entfernungen des Mondes von der Erde im Bereich zwischen 363.000 und 405.000 Kilometer kann die Helligkeit des Mondes zu diesem Zeitpunkt bis zu 22 Prozent schwanken. Im Zusammenhang mit der kürzesten Distanz zwischen Vollmond und Erde wird auch gerne in den Medien über einen „Supermond“ berichtet. Die Entstehung einer Mondfinsternis Mondfinsternisse sind häufiger als Sonnenfinsternisse und sind aufgrund ihrer Lage von der gesamten Nachtseite der Erde aus zu beobachten. Es kommt bei einer Sonnenfinsternis 4 Wochen davor oder danach zu einer Mondfinsternis. Mondfinsternisse können im groben in den folgenden Formen auftreten: Halbschattenfinsternis (Der Mond taucht nicht in den Kernschatten der Erde ein) partielle Mondfinsternis (Der Mond tritt nur tlw. in den Kernschatten ein) oder eine totale Mondfinsternis (Der Mond befindet sich komplett im Kernschatten der Erde) Damit eine Mondfinsternis entstehen kann, muss der Vollmond sich im Bereich eines Mondknoten aufhalten.  Unter dem Mondknoten versteht man den Schnittpunkt der um 5 Grad geneigten Mondbahn gegenüber der Ekliptik und der Ekliptik selber. Bei einer Mondfinsternis wird der Mond nicht unsichtbar, sondern reflektiert das in der Erdatmosphäre gebrochene Sonnenlicht. Da das rote Licht am stärksten gebrochen wird, erscheint der Mond während der Finsternis in kupferrot. Die nächste, totale Mondfinsternis die sich von Deutschland aus teilweise beobachten lässt ist erst wieder am 07.09.2025. Weiter Informationen zu den genauen Daten findet man unter 'Mondfinsternis' » 'Finsternisse von 2021 bis 2025' Am 27.01.2019 befindet sich der Mond im letzten Viertel. Interessantes Links: Möchten Sie wissen, wo sich der Mond zu einem bestimmten Zeitpunkt am Himmel befindet? Dann schauen Sie sich unsere Mond-Sternkarte an unter 'Himmel Aktuell' » 'Mond-Sternkarte' Sie möchten wissen, wann 1.Viertel, Vollmond, letztes Viertel oder Neumond ist? Dann besuchen Sie die Seite unter 'Mond aktuell' » 'Verlauf im Überblick' oder für einen beliebigen Zeitpunkt unter 'Mond Aktuell' » 'Mondphasen' Wann findet eine Mondfinsternis statt? Dann sind Sie hier richtig unter 'Mondfinsternis' Am 21.01.2019 ist Vollmond und gleichzeitig eine totale Mondfinsternis von Deutschland aus zu beobachten! Der Mond befindet sich zu diesem Zeitpunkt im Sternbild Krebs.

Alle wichtigen Informationen mit Kontaktzeiten zu der längsten Mondfinsternis finden Sie bei uns unter https://www.der-mond.org/mondfinsternis/

Zum Zeitpunkt seiner Vollmondposition um 06.16 Uhr (MEZ) ist der Mond in Deutschland am Morgenhimmel sichtbar.

Zu diesem Zeitpunkt befindet sich der Mond in der sogenannten Opposition. Dabei stehen Mond, Erde und Sonne auf einer Linie.

Am heutigen Vollmond geht der Mond gegen 08:19 MEZ unter. Um 18.22 Uhr (MEZ) gehr er dann wieder auf. Seinen erreicht seinen höchsten Punkt über dem Horizont im Süden am nächsten Tag um 1.00 Uhr (MEZ). Die Entfernung des Mondes beträgt am heutigen Tag rund 357.400 Kilometer.
Die Angaben beziehen sich auf Mitte Deutschland (50 Grad Nord / 10 Grad östliche Länge).

Die der Erde zugewandte Seite des Mondes wird dabei von der Sonne voll beleuchtet. Der Mond hat damit seine höchste Helligkeit erreicht. Die Rückseite des Mondes ist dagegen unbeleuchet.

Aufgrund der schwankenden Entfernungen des Mondes von der Erde im Bereich zwischen 363.000 und 405.000 Kilometer kann die Helligkeit des Mondes zu diesem Zeitpunkt bis zu 22 Prozent schwanken.

Im Zusammenhang mit der kürzesten Distanz zwischen Vollmond und Erde wird auch gerne in den Medien über einen „Supermond“ berichtet.

 

Die Entstehung einer Mondfinsternis

Mondfinsternisse sind häufiger als Sonnenfinsternisse und sind aufgrund ihrer Lage von der gesamten Nachtseite der Erde aus zu beobachten.

Es kommt bei einer Sonnenfinsternis 4 Wochen davor oder danach zu einer Mondfinsternis.

Mondfinsternisse können im groben in den folgenden Formen auftreten:

  • Halbschattenfinsternis (Der Mond taucht nicht in den Kernschatten der Erde ein)
  • partielle Mondfinsternis (Der Mond tritt nur tlw. in den Kernschatten ein)
  • oder eine totale Mondfinsternis (Der Mond befindet sich komplett im Kernschatten der Erde)

 

Damit eine Mondfinsternis entstehen kann, muss der Vollmond sich im Bereich eines Mondknoten aufhalten.  Unter dem Mondknoten versteht man den Schnittpunkt der um 5 Grad geneigten Mondbahn gegenüber der Ekliptik und der Ekliptik selber.

Bei einer Mondfinsternis wird der Mond nicht unsichtbar, sondern reflektiert das in der Erdatmosphäre gebrochene Sonnenlicht. Da das rote Licht am stärksten gebrochen wird, erscheint der Mond während der Finsternis in kupferrot.

Die nächste, totale Mondfinsternis die sich von Deutschland aus teilweise beobachten lässt ist erst wieder am 07.09.2025. Weiter Informationen zu den genauen Daten findet man unter 'Mondfinsternis' » 'Finsternisse von 2021 bis 2025'

 

Am 27.01.2019 befindet sich der Mond im letzten Viertel.

 

Interessantes Links:

Möchten Sie wissen, wo sich der Mond zu einem bestimmten Zeitpunkt am Himmel befindet? Dann schauen Sie sich unsere Mond-Sternkarte an unter 'Himmel Aktuell' » 'Mond-Sternkarte'

 

Sie möchten wissen, wann 1.Viertel, Vollmond, letztes Viertel oder Neumond ist? Dann besuchen Sie die Seite unter 'Mond aktuell' » 'Verlauf im Überblick'

oder für einen beliebigen Zeitpunkt unter 'Mond Aktuell' » 'Mondphasen'

 

Wann findet eine Mondfinsternis statt? Dann sind Sie hier richtig unter 'Mondfinsternis'

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Mondkonstellation
news-1016 Tue, 15 Jan 2019 21:30:00 +0100 Goldener Henkel sichtbar am 16.01.2019 https://www.der-mond.org/detailansicht/news/detail/News/goldener-henkel-sichtbar-am-16012019-1/ Für sieben Stunden ist die bestaunenswerte Formation, der "Goldene Henkel", sichtbar. Dieser visuelle Effekt wird durch das Spiel von Schatten und Licht an der Grenze des Mondterminators sichtbar. Zehn Tage nach Vollmond kann die Formation am besten nach Sonnenuntergang ab 17.30 Uhr (MEZ) aufgesucht werden. Zu diesem Zeitpunkt hat der Mond eine Höhe von 53 Grad über dem Horizont. Während die Tiefebenen des Sinus Iridum (Tal der Regenbogenbucht) im Schatten liegen, werden die Bergspitzen und Umrandungen des Juragebirges (Montes Jura) von der Sonne angestrahlt.  Die Bergspitzen des Juragebirges haben ein Höhe von 6 Kilometer und liegen halbkreisförmig am westlichen Rand der Regenbogenbucht (Sinus Iridum). Die Ausdehnung des Juragebirges erstreckt sich über eine Länge von 420 Kilometer. Am Rand der Regenbogenbucht schließt das Regenmeer (Mare Imbrium) an. Die durch das Schattenspiel entstehende Form erinnert an einen Henkel im gelblich reflektierten Licht der Sonne und erhielt deswegen den Namen "Goldener Henkel". Zu Beginn des Spektakel um 13.00 Uhr (MEZ) geht der Mond gerade am östlichen Horizont auf.  Im Laufe der wenigen Stunden, die für eine Beobachtung zur Verfügung stehen, füllt sich die Tiefebene der Regenbogenbucht (Sinus Iridum) mit Sonnenlicht. Dabei entsteht der Eindruck eines leuchtenden und schwebenden Bogens über dem dunklen Mondrand.  Um 20.30 Uhr (MEZ) ist die gesamte Tiefebene und die Gebirgskette dann vom Sonnenlicht beleuchtet. Der "Goldene Henkel" ist beliebt bei Mondbeobachtern. Die Erscheinung selbst ist auch von Laien mit einem Fernglas gut auffindbar. Die gesamte Pracht dieser schönen Formation erschließt sich dem Beobachter aber erst in einem Teleskop. Die beste Zeit zur Beobachtung und Fotografie ist nach Sonnenuntergang. Die nächste Sichtbarkeit ist am 15.02.2019 Vorbereitung für die Beobachtung Bereiten Sie sich frühzeitig auf das Ereignis vor. Wichtig ist, dass Sie für die gesamte Beobachtungszeit freie Horizontsicht haben. Die Höhe des Mondes können Sie ausreichend genau über meine Ephemeridentabellen ermitteln. Nachfolgend die wichtigsten Informationen: Datum / Uhrzeit Azimut Elevation (Höhe) 16.01.2019 - 12.56 Uhr - Mondaufgang 68 Grad 0 Grad 16.01.2019 - 16.47 Uhr - Sonnenuntergang 110 Grad 34 Grad 13.02.2019 - 18.30 Uhr 138 Grad 48 Grad 16.01.2019 - 20:30 Uhr 182 Grad 55 Grad Fangen Sie frühzeitig mit der Beobachtung an. Die Zeiten lassen sich nur mit einer Genauigkeit von 10-15 Minuten vorhersagen. Halten Sie das Ereignis fest: Hilfreich ist eine Tonaufnahme, die Sie während der gesamten Zeit aufnehmen. So konzentrieren Sie sich auf das Ereignis und können Ihre Eindrücke sprechen. Vergessen Sie nicht, zu Beginn der Tonaufnahme das aktuelle Datum und die Uhrzeit auf zusprechen. Während der Beobachtung sollten Sie das in regelmäßigen Abständen wiederholen. Später können Sie Ihre Aufnahmen am PC auswerten und Ihre Beobachtung zu Papier bringen. Für diese Zwecke eignen sich Mondbeobachtungsprotokoll besonders gut. Die Ergebnisse lassen sich so dokumentieren und archivieren. Für alle Interessierten biete ich meine Vorlagen für Beobachtungen zum Download an! Natürlich können Sie dieses Ereignis zusätzlich zeichnen oder fotografieren. Mondbeobachtungsprotokoll jetzt herunterladen. Nachweise Die Daten wurden mit https://www.calsky.com ermittelt und gelten für einen Beobachtungsort in Deutschland mit 50 Grad nördliche Breite und 10 Grad östliche Breite.  Die Angegeben Zeiten können auch für andere Orte im deutschsprachigen Raum verwendet werden. Bild 1: Basieren auf dem Artikel Goldener Henkel aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Lizenz Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar. Für sieben Stunden ist die bestaunenswerte Formation, der "Goldene Henkel", sichtbar. Dieser visuelle Effekt wird durch das Spiel von Schatten und Licht an der Grenze des Mondterminators sichtbar.

Zehn Tage nach Vollmond kann die Formation am besten nach Sonnenuntergang ab 17.30 Uhr (MEZ) aufgesucht werden. Zu diesem Zeitpunkt hat der Mond eine Höhe von 53 Grad über dem Horizont.

Während die Tiefebenen des Sinus Iridum (Tal der Regenbogenbucht) im Schatten liegen, werden die Bergspitzen und Umrandungen des Juragebirges (Montes Jura) von der Sonne angestrahlt. 
Die Bergspitzen des Juragebirges haben ein Höhe von 6 Kilometer und liegen halbkreisförmig am westlichen Rand der Regenbogenbucht (Sinus Iridum). Die Ausdehnung des Juragebirges erstreckt sich über eine Länge von 420 Kilometer.
Am Rand der Regenbogenbucht schließt das Regenmeer (Mare Imbrium) an.

Die durch das Schattenspiel entstehende Form erinnert an einen Henkel im gelblich reflektierten Licht der Sonne und erhielt deswegen den Namen "Goldener Henkel".

Zu Beginn des Spektakel um 13.00 Uhr (MEZ) geht der Mond gerade am östlichen Horizont auf. 

Im Laufe der wenigen Stunden, die für eine Beobachtung zur Verfügung stehen, füllt sich die Tiefebene der Regenbogenbucht (Sinus Iridum) mit Sonnenlicht. Dabei entsteht der Eindruck eines leuchtenden und schwebenden Bogens über dem dunklen Mondrand. 

Um 20.30 Uhr (MEZ) ist die gesamte Tiefebene und die Gebirgskette dann vom Sonnenlicht beleuchtet.

Der "Goldene Henkel" ist beliebt bei Mondbeobachtern. Die Erscheinung selbst ist auch von Laien mit einem Fernglas gut auffindbar.
Die gesamte Pracht dieser schönen Formation erschließt sich dem Beobachter aber erst in einem Teleskop.

Die beste Zeit zur Beobachtung und Fotografie ist nach Sonnenuntergang.

Die nächste Sichtbarkeit ist am 15.02.2019

Vorbereitung für die Beobachtung

Bereiten Sie sich frühzeitig auf das Ereignis vor.
Wichtig ist, dass Sie für die gesamte Beobachtungszeit freie Horizontsicht haben.

Die Höhe des Mondes können Sie ausreichend genau über meine Ephemeridentabellen ermitteln. Nachfolgend die wichtigsten Informationen:

Datum / Uhrzeit Azimut Elevation (Höhe)
16.01.2019 - 12.56 Uhr - Mondaufgang 68 Grad 0 Grad
16.01.2019 - 16.47 Uhr - Sonnenuntergang 110 Grad 34 Grad
13.02.2019 - 18.30 Uhr 138 Grad 48 Grad
16.01.2019 - 20:30 Uhr 182 Grad 55 Grad

Fangen Sie frühzeitig mit der Beobachtung an. Die Zeiten lassen sich nur mit einer Genauigkeit von 10-15 Minuten vorhersagen.

Halten Sie das Ereignis fest: Hilfreich ist eine Tonaufnahme, die Sie während der gesamten Zeit aufnehmen.
So konzentrieren Sie sich auf das Ereignis und können Ihre Eindrücke sprechen.
Vergessen Sie nicht, zu Beginn der Tonaufnahme das aktuelle Datum und die Uhrzeit auf zusprechen. Während der Beobachtung sollten Sie das in regelmäßigen Abständen wiederholen.

Später können Sie Ihre Aufnahmen am PC auswerten und Ihre Beobachtung zu Papier bringen. Für diese Zwecke eignen sich Mondbeobachtungsprotokoll besonders gut. Die Ergebnisse lassen sich so dokumentieren und archivieren. Für alle Interessierten biete ich meine Vorlagen für Beobachtungen zum Download an!

Natürlich können Sie dieses Ereignis zusätzlich zeichnen oder fotografieren.

Mondbeobachtungsprotokoll jetzt herunterladen.

Nachweise

Die Daten wurden mit https://www.calsky.com ermittelt und gelten für einen Beobachtungsort in Deutschland mit 50 Grad nördliche Breite und 10 Grad östliche Breite. 

Die Angegeben Zeiten können auch für andere Orte im deutschsprachigen Raum verwendet werden.

 

Bild 1: Basieren auf dem Artikel Goldener Henkel aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Lizenz Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung).
In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

 

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Neues auf www.Der-Mond.org
news-1015 Sat, 12 Jan 2019 18:15:00 +0100 Mond im ersten Viertel am 14.01.2019 https://www.der-mond.org/detailansicht/news/detail/News/mond-im-ersten-viertel-am-14012019-1/ Am 14.01.2019 befindet sich der Mond in den Morgenstunden um 07.46 Uhr (MEZ) im ersten Viertel. Die Position des zunehmenden Mondes ist im Sternbild Fische. Der Mond ist zu diesem Zeitpunkt am Deutschland am Morgenhimmel nicht sichtbar. Am Tag seines ersten Viertel geht der Mond  gegen 12:06 Uhr (MEZ) auf und erreicht seinen höchsten Punkt über dem Horizont im Süden um 18.45 Uhr (MEZ). Monduntergang ist am nächsten Tag  gegen 01.30 Uhr (MEZ). Die Entfernung des Mondes beträgt am heutigen Tag rund 390.800 Kilometer. Die Angaben beziehen sich auf Mitte Deutschland (50 Grad Nord / 10 Grad östliche Länge). Um den Zeitraum des ersten Viertel heben sich besonders Gebirgsketten und Krater durch lange Schattenwürfe sehr gut ab. Die Sonneneinstrahlung ist auf der für uns sichtbaren Mondhälfte schräg einfallend. Der Grund hierfür ist die Position von Sonne, Erde und Mond. Von der Erde aus gesehen stehen der zunehmende Mond und die Sonne im rechten Winkel zueinander. In den nebenstehenden Grafiken kann man die einzelnen Mondphasen mit den Positionen zur Sonne gut erkennen.   Jetzt ist die beste Beobachtungszeit für den Mond! Die Beobachtung des Mondes  im ersten Viertel ist besonders empfehlenswert. Der Mond geht gegen Mittag auf und um Mitternacht unter. Damit bieten sich gerade die Abendstunden für Mondbeobachtungen besonders gut an! Die schönsten Mondformationen Die schönsten Formationen zum letzten Viertel finden Sie unter 'Mondbeobachtung' » 'Sightseeing-Tour' » 'Mondalter 7. und 20. Tag'   Am 21.01.2019 folgt Vollmond mit einer totalen Mondfinsternis, die von Deutschland aus sichtbar ist! Möchten Sie mehr wissen? Möchten Sie gerne die besten Beobachtungszeiten für Ihren Lieblingsobjekt auf dem Mond finden? Dann sind Sie bei unserer interaktiven Mondkarte genau richtig! Schauen Sie nach, welche Phasen der Mond zu einem beliebigen Zeitpunkt besitzt. Jetzt hier auf Der-Mond.org unter 'Mond Aktuell' » 'Mondphasen' Die aktuelle Stellung des Mondes am Sternenhimmel finden Sie unter 'Mond Aktuell' » 'Mond-Sternkarte' Am 14.01.2019 befindet sich der Mond in den Morgenstunden um 07.46 Uhr (MEZ) im ersten Viertel. Die Position des zunehmenden Mondes ist im Sternbild Fische. Der Mond ist zu diesem Zeitpunkt am Deutschland am Morgenhimmel nicht sichtbar.

Am Tag seines ersten Viertel geht der Mond  gegen 12:06 Uhr (MEZ) auf und erreicht seinen höchsten Punkt über dem Horizont im Süden um 18.45 Uhr (MEZ). Monduntergang ist am nächsten Tag  gegen 01.30 Uhr (MEZ). Die Entfernung des Mondes beträgt am heutigen Tag rund 390.800 Kilometer.
Die Angaben beziehen sich auf Mitte Deutschland (50 Grad Nord / 10 Grad östliche Länge).

Um den Zeitraum des ersten Viertel heben sich besonders Gebirgsketten und Krater durch lange Schattenwürfe sehr gut ab.

Die Sonneneinstrahlung ist auf der für uns sichtbaren Mondhälfte schräg einfallend. Der Grund hierfür ist die Position von Sonne, Erde und Mond. Von der Erde aus gesehen stehen der zunehmende Mond und die Sonne im rechten Winkel zueinander. In den nebenstehenden Grafiken kann man die einzelnen Mondphasen mit den Positionen zur Sonne gut erkennen.

 

Jetzt ist die beste Beobachtungszeit für den Mond!

Die Beobachtung des Mondes  im ersten Viertel ist besonders empfehlenswert. Der Mond geht gegen Mittag auf und um Mitternacht unter. Damit bieten sich gerade die Abendstunden für Mondbeobachtungen besonders gut an!

Die schönsten Mondformationen

Die schönsten Formationen zum letzten Viertel finden Sie unter 'Mondbeobachtung' » 'Sightseeing-Tour' » 'Mondalter 7. und 20. Tag'

 
Am 21.01.2019 folgt Vollmond mit einer totalen Mondfinsternis, die von Deutschland aus sichtbar ist!

 

Möchten Sie mehr wissen?

Möchten Sie gerne die besten Beobachtungszeiten für Ihren Lieblingsobjekt auf dem Mond finden? Dann sind Sie bei unserer interaktiven Mondkarte genau richtig!

Schauen Sie nach, welche Phasen der Mond zu einem beliebigen Zeitpunkt besitzt. Jetzt hier auf Der-Mond.org unter 'Mond Aktuell' » 'Mondphasen'

 

Die aktuelle Stellung des Mondes am Sternenhimmel finden Sie unter 'Mond Aktuell' » 'Mond-Sternkarte'

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Mondkonstellation
news-1014 Sat, 12 Jan 2019 00:15:00 +0100 Mond in größter nördlicher Libration am 14.01.2019 https://www.der-mond.org/detailansicht/news/detail/News/mond-in-groesster-noerdlicher-libration-am-14012019-1/ Am 14.01.2019 befindet sich der Erdmond um 13.25 Uhr (MEZ) in seiner größten nördlichen Libration mit 6,85 Grad. Dadurch hat man die Möglichkeit, einen kleinen Teil des normalerweise auf der Rückseite befindlichen Mondes zu sehen. An diesem Tag geht der Mond um 12.06 Uhr (MEZ) auf und erreicht seinen höchsten Punkt über dem Horizont im Süden um 18.45 Uhr (MEZ). Monduntergang ist am nächsten Tag gegen 01:30 Uhr (MEZ). Die Entfernung des Mondes beträgt am heutigen Tag rund 389.800 Kilometer. Die Angaben beziehen sich auf Mitte Deutschland (50 Grad Nord / 10 Grad östliche Länge). Der Mond ist rotationsgebunden. Das bedeutet, dass er für eine Umdrehung um seine Achse genauso lange braucht, wie für einen Durchgang von Vollmond zu Vollmond. Er zeigt uns also immer die gleiche Seite. Verschiedene Einflussfaktoren sorgen jedoch dafür, dass Im Laufe der Zeit 59 Prozent der Mondoberfläche beobachtet werden können. Damit lassen sich in diesem Verlauf besonders Formationen, die auf der Vorderseite und Rand des Mondes liegen, besser beobachten. Weiterhin werden Formationen auf der Rückseite sichtbar. Diese Tatsache ergibt sehr interessante Beobachtungsmöglichkeiten. Wie kommt diese Libration jetzt zustande? Mehrere Einflussfaktoren spielen hierbei ein Rolle und sorgen immer wieder für diese besondere Position des Mondes. Die wichtigsten davon möchte ich kurz hier erläutern. Es können Librationen in selenografischer Länge und Breite zusammen fallen. Mehr zu dem Thema mit einer ausführlichen Erklärung, Bildern und Video erfahren Sie hier im Bereich 'Basiswissen' » 'Die Libration des Mondes'. Möchten Sie mehr wissen zur besten Beobachtung Ihres Lieblingsobjekt ?  Möchten Sie gerne die besten Beobachtungszeiten für Ihren Lieblingsobjekt auf dem Mond finden? Berücksichtigt werden zusätzlich die Librationen des Mondes. Dann sind Sie im Bereich 'Mondkarte' genau richtig! Am 14.01.2019 befindet sich der Erdmond um 13.25 Uhr (MEZ) in seiner größten nördlichen Libration mit 6,85 Grad. Dadurch hat man die Möglichkeit, einen kleinen Teil des normalerweise auf der Rückseite befindlichen Mondes zu sehen.

An diesem Tag geht der Mond um 12.06 Uhr (MEZ) auf und erreicht seinen höchsten Punkt über dem Horizont im Süden um 18.45 Uhr (MEZ). Monduntergang ist am nächsten Tag gegen 01:30 Uhr (MEZ). Die Entfernung des Mondes beträgt am heutigen Tag rund 389.800 Kilometer.
Die Angaben beziehen sich auf Mitte Deutschland (50 Grad Nord / 10 Grad östliche Länge).

Der Mond ist rotationsgebunden. Das bedeutet, dass er für eine Umdrehung um seine Achse genauso lange braucht, wie für einen Durchgang von Vollmond zu Vollmond. Er zeigt uns also immer die gleiche Seite.

Verschiedene Einflussfaktoren sorgen jedoch dafür, dass Im Laufe der Zeit 59 Prozent der Mondoberfläche beobachtet werden können. Damit lassen sich in diesem Verlauf besonders Formationen, die auf der Vorderseite und Rand des Mondes liegen, besser beobachten. Weiterhin werden Formationen auf der Rückseite sichtbar.

Diese Tatsache ergibt sehr interessante Beobachtungsmöglichkeiten.

Wie kommt diese Libration jetzt zustande?

Mehrere Einflussfaktoren spielen hierbei ein Rolle und sorgen immer wieder für diese besondere Position des Mondes. Die wichtigsten davon möchte ich kurz hier erläutern.

Es können Librationen in selenografischer Länge und Breite zusammen fallen.

 

Mehr zu dem Thema mit einer ausführlichen Erklärung, Bildern und Video erfahren Sie hier im Bereich 'Basiswissen' » 'Die Libration des Mondes'.

 

Möchten Sie mehr wissen zur besten Beobachtung Ihres Lieblingsobjekt ?

 Möchten Sie gerne die besten Beobachtungszeiten für Ihren Lieblingsobjekt auf dem Mond finden? Berücksichtigt werden zusätzlich die Librationen des Mondes. Dann sind Sie im Bereich 'Mondkarte' genau richtig!

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news-1013 Wed, 09 Jan 2019 16:29:00 +0100 Mond X und Mond V am 13.01.2019 https://www.der-mond.org/detailansicht/news/detail/News/mond-x-und-mond-v-am-13012019-1/ Für wenige Stunden ist auf dem Mondterminator zwischen der Tag-und-Nacht-Grenze an der nördlichen Kraterwand des Kraters Werner die Form eines X auf dunklem Grund zu erkennen. Diese X-Förmige Struktur entsteht durch den Einfall des Sonnenlichtes in einem bestimmten Winkel auf der Mondoberfläche. Dieser Effekt wird als Clair-Obscur-Effekt bezeichnet und findet z.B. in der Kunst Anwendung. Der damit verbundene Begriff Chiaroscuro kommt aus dem italienischen und bedeutet übersetzt "hell-dunkel". Auf der Mondoberfläche entstehen durch Kraterwände und Vertiefungen starke Kontraste zwischen hell und dunkel. Zu sehen ist das "Lunar X" nur wenige Stunden vor dem ersten Viertel nahe dem Mondterminator. Der Mond ist zu diesem Zeitpunkt 6,7 Tage alt. Dabei befindet sich die Form am Rande der Krater Blanchinus , La Caille und Purbach. Während die östliche Kraterwand von Purbach und die westliche Kraterwand von Blanchinus beleuchtet sind, liegen die anderen Bereiche der beiden Krater im Schatten. Diesem Spiel von Licht und Schatten haben wir die visuelle Wahrnehmung eines X zu verdanken. Der Krater Blanchinus trägt den Namen des italienischen Astronomen Giovanni Bianchini. Er hat einen Durchmesser von 60 Kilometern. Die Wände des Kraters sind genau wie bei La Caille stark erodiert. Die mit Lava gefüllte Ebene von La Caille hat einen Durchmesser 61 Kilometern und ist damit  nicht wesentlich größer als Blanchinus. Benannt ist der Krater nach dem französischen Astronomen Nicholas-Louis De La Caille (1713-1762). Der Krater Purbach ist gegenüber den beiden vorgenannten Kandidaten im Durchmesser mit 119 Kilometer doppelt so groß. Seine Benennung verdankt er dem österreichischen Mathematiker und Astronomen Georg von Purbach (1423-1461). Die Wände des Kraters sind ebenfalls stark erodiert. Die X-Form hat eine Ausdehnung von ca. 70 Kilometern und lässt sich mit einem Fernglas gut beobachten. Die Form des X ist ein beliebtes Beobachtungsobjekt für Mondbeobachter. Sichtbar ist das "Lunar X" bei guten Bedingungen und gutem Seeing ab 12.45 Uhr (MEZ). Zu diesem Zeitpunkt hat der Mond eine Höhe von 8,8 Grad über dem Horizont erreicht und ist am Taghimmel in Ost-Süd-Ost-Richtung zu finden. Die Erscheinung ist längstens bis 14.45 Uhr (MEZ) sichtbar. Die Höhe des Mondes beträgt zu diesem Zeitpunkt 33.4 Grad über dem Horizont. Kurze Zeit später, ab 14 Uhr (MEZ), ist weiter nördlich auf der Mondoberfläche am östlichen Rand des Kraters Ukert die Form eines V zu erkennen. Hier werden die beiden östlichen Kraterwände von Ukert M und Ukert N beleuchtet, während die Tiefebenen der beiden Krater im Schatten verborgen bleiben. Die beiden Krater messen gerade mal 17 bzw. 22 Kilometer im Durchmesser und liegen mitten in der V-Form. Die beiden Krater sind nach dem deutschen Historiker und Dichter Friedrich August Ukert (1780-1851) benannt. Die Form wird auch als "Lunar V" bezeichnet und lässt sich bei guten Bedingungen gemeinsam mit dem "Lunar X" beobachten und fotografieren. Das Lunar V lässt sich bis ca. 16 Uhr (MEZ) beobachten. Zu diesem Zeitpunkt hat der Mond eine Höhe von 35 Grad erreicht. Die Beobachtung und Fotografie des "Lunar X" und "Lunar V" kann am Taghimmel aufgrund der Lichtverhältnisse schwierig sein. Bitte beachten Sie dies bei Ihrer Planung. Eine besonders gelungene Aufnahme hat Rolf Hempel erstellt. Auf ihr sind das "Lunar X" als auch das "Lunar V" zu bestaunen! Die Aufnahme hat er mir für diesen Artikel zur Verfügung gestellt. Sie ist ein wahrer Augenschmaus und kann in voller Auflösung hier angeschaut werden. Das "Lunar X" war 2009 Thema für das "Astrofoto des Tages" (Astronomy Picture of the Day - APOD). Diese sehr schöne Aufnahme ist auf der Website des APOD finden. Die nächste Sichtbarkeit dieser Formen ist am 13.03.2019. Vorbereitung für die Beobachtung Bereiten Sie sich frühzeitig auf das Ereignis vor. Wichtig ist, dass Sie für die gesamte Beobachtungszeit freie Horizontsicht haben. Die Höhe des Mondes können Sie ausreichend genau über meine Ephemeridentabellen ermitteln. Nachfolgend die wichtigsten Informationen: Datum / Uhrzeit Azimut Elevation (Höhe) 13.01.2019 - 12.45 Uhr 99 Grad 8 Grad 13.01.2019 - 14.00 Uhr - Lunar V 114 Grad 20 Grad 13.01.2019 - 14:45 Uhr 124 Grad 26 Grad 13.01.2019 - 16:00 Uhr 142 Grad 35 Grad Fangen Sie frühzeitig mit der Beobachtung an. Die Zeiten lassen sich nur mit einer Genauigkeit von 10-15 Minuten vorhersagen. Halten Sie das Ereignis fest: Hilfreich ist eine Tonaufnahme, die Sie während der gesamten Zeit aufnehmen. So konzentrieren Sie sich auf das Ereignis und können Ihre Eindrücke sprechen. Vergessen Sie nicht, zu Beginn der Tonaufnahme das aktuelle Datum und die Uhrzeit auf zusprechen. Während der Beobachtung sollten Sie das in regelmäßigen Abständen wiederholen. Später können Sie Ihre Aufnahmen am PC auswerten und Ihre Beobachtung zu Papier bringen. Für diese Zwecke eignen sich Mondbeobachtungsprotokoll besonders gut. Die Ergebnisse lassen sich so dokumentieren und archivieren. Für alle Interessierten biete ich meine Vorlagen für Beobachtungen zum Download an! Natürlich können Sie dieses Ereignis zusätzlich zeichnen oder fotografieren. Mondbeobachtungsprotokoll jetzt herunterladen. Nachweise Die Daten wurden mit https://www.calsky.com ermittelt und gelten für einen Beobachtungsort in Deutschland mit 50 Grad nördliche Breite und 10 Grad östliche Breite.  Die Angegeben Zeiten können auch für andere Orte im deutschsprachigen Raum verwendet werden. Für wenige Stunden ist auf dem Mondterminator zwischen der Tag-und-Nacht-Grenze an der nördlichen Kraterwand des Kraters Werner die Form eines X auf dunklem Grund zu erkennen. Diese X-Förmige Struktur entsteht durch den Einfall des Sonnenlichtes in einem bestimmten Winkel auf der Mondoberfläche.

Dieser Effekt wird als Clair-Obscur-Effekt bezeichnet und findet z.B. in der Kunst Anwendung. Der damit verbundene Begriff Chiaroscuro kommt aus dem italienischen und bedeutet übersetzt "hell-dunkel". Auf der Mondoberfläche entstehen durch Kraterwände und Vertiefungen starke Kontraste zwischen hell und dunkel.

Zu sehen ist das "Lunar X" nur wenige Stunden vor dem ersten Viertel nahe dem Mondterminator. Der Mond ist zu diesem Zeitpunkt 6,7 Tage alt. Dabei befindet sich die Form am Rande der Krater Blanchinus , La Caille und Purbach. Während die östliche Kraterwand von Purbach und die westliche Kraterwand von Blanchinus beleuchtet sind, liegen die anderen Bereiche der beiden Krater im Schatten.
Diesem Spiel von Licht und Schatten haben wir die visuelle Wahrnehmung eines X zu verdanken.

Der Krater Blanchinus trägt den Namen des italienischen Astronomen Giovanni Bianchini. Er hat einen Durchmesser von 60 Kilometern. Die Wände des Kraters sind genau wie bei La Caille stark erodiert.
Die mit Lava gefüllte Ebene von La Caille hat einen Durchmesser 61 Kilometern und ist damit  nicht wesentlich größer als Blanchinus. Benannt ist der Krater nach dem französischen Astronomen Nicholas-Louis De La Caille (1713-1762).
Der Krater Purbach ist gegenüber den beiden vorgenannten Kandidaten im Durchmesser mit 119 Kilometer doppelt so groß. Seine Benennung verdankt er dem österreichischen Mathematiker und Astronomen Georg von Purbach (1423-1461). Die Wände des Kraters sind ebenfalls stark erodiert.

Die X-Form hat eine Ausdehnung von ca. 70 Kilometern und lässt sich mit einem Fernglas gut beobachten. Die Form des X ist ein beliebtes Beobachtungsobjekt für Mondbeobachter.

Sichtbar ist das "Lunar X" bei guten Bedingungen und gutem Seeing ab 12.45 Uhr (MEZ).
Zu diesem Zeitpunkt hat der Mond eine Höhe von 8,8 Grad über dem Horizont erreicht und ist am Taghimmel in Ost-Süd-Ost-Richtung zu finden.
Die Erscheinung ist längstens bis 14.45 Uhr (MEZ) sichtbar.
Die Höhe des Mondes beträgt zu diesem Zeitpunkt 33.4 Grad über dem Horizont.

Kurze Zeit später, ab 14 Uhr (MEZ), ist weiter nördlich auf der Mondoberfläche am östlichen Rand des Kraters Ukert die Form eines V zu erkennen. Hier werden die beiden östlichen Kraterwände von Ukert M und Ukert N beleuchtet, während die Tiefebenen der beiden Krater im Schatten verborgen bleiben. Die beiden Krater messen gerade mal 17 bzw. 22 Kilometer im Durchmesser und liegen mitten in der V-Form.
Die beiden Krater sind nach dem deutschen Historiker und Dichter Friedrich August Ukert (1780-1851) benannt.

Die Form wird auch als "Lunar V" bezeichnet und lässt sich bei guten Bedingungen gemeinsam mit dem "Lunar X" beobachten und fotografieren.

Das Lunar V lässt sich bis ca. 16 Uhr (MEZ) beobachten. Zu diesem Zeitpunkt hat der Mond eine Höhe von 35 Grad erreicht.

 

Die Beobachtung und Fotografie des "Lunar X" und "Lunar V" kann am Taghimmel aufgrund der Lichtverhältnisse schwierig sein. Bitte beachten Sie dies bei Ihrer Planung.

Eine besonders gelungene Aufnahme hat Rolf Hempel erstellt. Auf ihr sind das "Lunar X" als auch das "Lunar V" zu bestaunen! Die Aufnahme hat er mir für diesen Artikel zur Verfügung gestellt. Sie ist ein wahrer Augenschmaus und kann in voller Auflösung hier angeschaut werden.
Das "Lunar X" war 2009 Thema für das "Astrofoto des Tages" (Astronomy Picture of the Day - APOD). Diese sehr schöne Aufnahme ist auf der Website des APOD finden.

 

Die nächste Sichtbarkeit dieser Formen ist am 13.03.2019.

Vorbereitung für die Beobachtung

Bereiten Sie sich frühzeitig auf das Ereignis vor.
Wichtig ist, dass Sie für die gesamte Beobachtungszeit freie Horizontsicht haben.

Die Höhe des Mondes können Sie ausreichend genau über meine Ephemeridentabellen ermitteln. Nachfolgend die wichtigsten Informationen:

Datum / Uhrzeit Azimut Elevation (Höhe)
13.01.2019 - 12.45 Uhr 99 Grad 8 Grad
13.01.2019 - 14.00 Uhr - Lunar V 114 Grad 20 Grad
13.01.2019 - 14:45 Uhr 124 Grad 26 Grad
13.01.2019 - 16:00 Uhr 142 Grad 35 Grad

Fangen Sie frühzeitig mit der Beobachtung an. Die Zeiten lassen sich nur mit einer Genauigkeit von 10-15 Minuten vorhersagen.

Halten Sie das Ereignis fest: Hilfreich ist eine Tonaufnahme, die Sie während der gesamten Zeit aufnehmen.
So konzentrieren Sie sich auf das Ereignis und können Ihre Eindrücke sprechen.
Vergessen Sie nicht, zu Beginn der Tonaufnahme das aktuelle Datum und die Uhrzeit auf zusprechen. Während der Beobachtung sollten Sie das in regelmäßigen Abständen wiederholen.

Später können Sie Ihre Aufnahmen am PC auswerten und Ihre Beobachtung zu Papier bringen. Für diese Zwecke eignen sich Mondbeobachtungsprotokoll besonders gut. Die Ergebnisse lassen sich so dokumentieren und archivieren. Für alle Interessierten biete ich meine Vorlagen für Beobachtungen zum Download an!

Natürlich können Sie dieses Ereignis zusätzlich zeichnen oder fotografieren.

Mondbeobachtungsprotokoll jetzt herunterladen.

Nachweise

Die Daten wurden mit https://www.calsky.com ermittelt und gelten für einen Beobachtungsort in Deutschland mit 50 Grad nördliche Breite und 10 Grad östliche Breite. 

Die Angegeben Zeiten können auch für andere Orte im deutschsprachigen Raum verwendet werden.

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news-1012 Wed, 09 Jan 2019 04:25:00 +0100 Mond im Apogäum (Erdferne) am 9.01.2019 https://www.der-mond.org/detailansicht/news/detail/News/mond-im-apogaeum-erdferne-am-9012019-1/ Am 09.01.2019 befindet sich der Erdmond im Apogäum. Der Mond hat damit seine größte Entfernung in diesem Monat von ca. 406.100 Kilometer zur Erde erreicht und befindet sich damit in Erdferne. Tatsächlich ist der Mond zu diesem Zeitpunkt kleiner. Die Größe lässt sich mit dem bloßem Auge jedoch kam wahrnehmen. In dem linken Foto kann man ein Beispiel der Größe des Mondes in seinem entferntesten  und seiner geringsten Entfernung zur Erde betrachten. Die Entfernung zwischen Mond und Erde kann zwischen 356.410 Kilometer und 406.740 Kilometer betragen. Im Mittel ist diese 384.405 Kilometer. Wie kommt dieser Unterschied von 13 Prozent zustande? Dafür muss man sich die Mondbahn im Verhältnis zur Erde betrachten. Diese ist deutlich elliptisch ausgeprägt. Die sogenannte Excentrizität beträgt 0,0555. Eine grobe Darstellung der elliptischen Mondbahn findet man rechts in der Abbildung. Interessantes Links: Sie möchten wissen, wann 1.Viertel, Vollmond, letztes Viertel oder Neumond ist? Dann besuchen Sie die Seite unter 'Mond aktuell' » 'Verlauf im Überblick' oder für einen beliebigen Zeitpunkt unter 'Mond Aktuell' » 'Mondphasen' Am 09.01.2019 befindet sich der Erdmond im Apogäum. Der Mond hat damit seine größte Entfernung in diesem Monat von ca. 406.100 Kilometer zur Erde erreicht und befindet sich damit in Erdferne.

Tatsächlich ist der Mond zu diesem Zeitpunkt kleiner. Die Größe lässt sich mit dem bloßem Auge jedoch kam wahrnehmen.

In dem linken Foto kann man ein Beispiel der Größe des Mondes in seinem entferntesten  und seiner geringsten Entfernung zur Erde betrachten.

Die Entfernung zwischen Mond und Erde kann zwischen 356.410 Kilometer und 406.740 Kilometer betragen. Im Mittel ist diese 384.405 Kilometer.

Wie kommt dieser Unterschied von 13 Prozent zustande? Dafür muss man sich die Mondbahn im Verhältnis zur Erde betrachten. Diese ist deutlich elliptisch ausgeprägt. Die sogenannte Excentrizität beträgt 0,0555. Eine grobe Darstellung der elliptischen Mondbahn findet man rechts in der Abbildung.

 

Interessantes Links:

Sie möchten wissen, wann 1.Viertel, Vollmond, letztes Viertel oder Neumond ist? Dann besuchen Sie die Seite unter 'Mond aktuell' » 'Verlauf im Überblick'

oder für einen beliebigen Zeitpunkt unter 'Mond Aktuell' » 'Mondphasen'

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Mondkonstellation
news-1011 Sun, 06 Jan 2019 02:28:00 +0100 Neumond am 06.01.2019 https://www.der-mond.org/detailansicht/news/detail/News/neumond-am-06012019-1/ Am 06.01.2019 ist um 02.28 Uhr MEZ Neumond. Bitte beachten ! In der Benenstehenden Grafik ist der Mond 4-fach überzeichnet. Es findet keine Bedeckung statt ! Zu diesem Zeitpunkt steht der Mond unterhalb des Horizontes im Sternbild Schütze. Der Mond befindet sich in dieser Stellung in der sogenannten Konjunktion zur Sonne. Dabei steht der Mond genau zwischen Sonne und Erde. Alle drei Himmelskörper lassen sich damit mit einer Geraden verbinden. Die Rückseite des Mondes ist dabei voll beleuchtet, während die Vorderseite unbeleuchtet und damit für unser Auge unsichtbar ist. Bereits 35 Stunden später können wir wieder die schmale Mondsichel erblicken. Die Entstehung einer Sonnenfinsternis Auch wenn die drei Himmelkörper Sonne, Mond und Erde zur Neumondzeit auf einer Linie stehen, läuft der Mond von der Erde aus gesehen meist ober- oder unterhalb der Sonne durch. Der Grund dafür ist die Neigung der Mondbahn von 5 Grad gegenüber der Ekliptik. Die Mondbahn schneidet an zwei Punkten die Ekliptik. Diese Punkte werden auch Mondknoten genannt. Fällt einer dieser Schnittpunkte (Mondknoten) exakt mit Neumond zusammen, kommt es zu einer Sonnenfinsternis. Je nach Entfernung des Mondes ist diese ringförmig (Mond weit von der Erde entfernt) oder total (Mond nahe an der Erde). Wird der Schnittpunkt nur knapp bei Neumond verpasst, sprechen wir von einer partiellen Sonnenfinsternis. Die Sonne wird nicht vollkommen sondern nur tlw. verdeckt. Die nächste partielle, ringförmige und totale Sonnenfinsternis Die nächste ringförmige Sonnenfinsternis ist am 26.Dezember 2019 und von Saudi-Arabien, Katar, die VEA und Oman sichtbar. Die nächste partielle Sonnenfinsternis ist am 6. Januar  2019 und von Nordost-Asien und dem Nordpazifik sichtbar. Die nächste totale Sonnenfinsternis is am 2. Juli 2019 und vom Süden Nordamerika, Großteile von Südamerika und dem Pazifik sichtbar ist. Am 14.01.2019 ist der Mond im ersten Viertel. Interessantes Links: Möchten Sie wissen, wo sich der Mond zu einem bestimmten Zeitpunkt am Himmel befindet? Dann schauen Sie sich unsere Mond-Sternkarte an unter 'Himmel Aktuell' » 'Mond-Sternkarte' Sie möchten wissen, wann 1.Viertel, Vollmond, letztes Viertel oder Neumond ist? Dann besuchen Sie die Seite unter 'Mond aktuell' » 'Verlauf im Überblick' oder für einen beliebigen Zeitpunkt unter 'Mond Aktuell' » 'Mondphasen' Am 06.01.2019 ist um 02.28 Uhr MEZ Neumond.

Bitte beachten ! In der Benenstehenden Grafik ist der Mond 4-fach überzeichnet. Es findet keine Bedeckung statt !

Zu diesem Zeitpunkt steht der Mond unterhalb des Horizontes im Sternbild Schütze.

Der Mond befindet sich in dieser Stellung in der sogenannten Konjunktion zur Sonne. Dabei steht der Mond genau zwischen Sonne und Erde. Alle drei Himmelskörper lassen sich damit mit einer Geraden verbinden.
Die Rückseite des Mondes ist dabei voll beleuchtet, während die Vorderseite unbeleuchtet und damit für unser Auge unsichtbar ist.

Bereits 35 Stunden später können wir wieder die schmale Mondsichel erblicken.

Die Entstehung einer Sonnenfinsternis

Auch wenn die drei Himmelkörper Sonne, Mond und Erde zur Neumondzeit auf einer Linie stehen, läuft der Mond von der Erde aus gesehen meist ober- oder unterhalb der Sonne durch. Der Grund dafür ist die Neigung der Mondbahn von 5 Grad gegenüber der Ekliptik.

Die Mondbahn schneidet an zwei Punkten die Ekliptik. Diese Punkte werden auch Mondknoten genannt.

Fällt einer dieser Schnittpunkte (Mondknoten) exakt mit Neumond zusammen, kommt es zu einer Sonnenfinsternis. Je nach Entfernung des Mondes ist diese ringförmig (Mond weit von der Erde entfernt) oder total (Mond nahe an der Erde).

Wird der Schnittpunkt nur knapp bei Neumond verpasst, sprechen wir von einer partiellen Sonnenfinsternis. Die Sonne wird nicht vollkommen sondern nur tlw. verdeckt.

Die nächste partielle, ringförmige und totale Sonnenfinsternis

Die nächste ringförmige Sonnenfinsternis ist am 26.Dezember 2019 und von Saudi-Arabien, Katar, die VEA und Oman sichtbar.
Die nächste partielle Sonnenfinsternis ist am 6. Januar  2019 und von Nordost-Asien und dem Nordpazifik sichtbar.
Die nächste totale Sonnenfinsternis is am 2. Juli 2019 und vom Süden Nordamerika, Großteile von Südamerika und dem Pazifik sichtbar ist.

 

Am 14.01.2019 ist der Mond im ersten Viertel.

Interessantes Links:

Möchten Sie wissen, wo sich der Mond zu einem bestimmten Zeitpunkt am Himmel befindet? Dann schauen Sie sich unsere Mond-Sternkarte an unter 'Himmel Aktuell' » 'Mond-Sternkarte'

 

Sie möchten wissen, wann 1.Viertel, Vollmond, letztes Viertel oder Neumond ist? Dann besuchen Sie die Seite unter 'Mond aktuell' » 'Verlauf im Überblick'

oder für einen beliebigen Zeitpunkt unter 'Mond Aktuell' » 'Mondphasen'

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Mondkonstellation Mondkonstellation Vorschau
news-1010 Tue, 01 Jan 2019 00:00:00 +0100 Frohes neues Jahr 2019 https://www.der-mond.org/detailansicht/news/detail/News/frohes-neues-jahr-2019/ Liebe Besucher, ich möchte mich herzlichst für das vergange Jahr bedanken. Mit weit über 510.000 Besuchern und 20 Millionen Seitenabrufen war es ein besonders erfolgreiches Jahr. Gerade die Mondfinsternis am 27.07.2018 war ein ganz besonderes Ereignis mit großen Medienrummel. An diesem Tag hatte der Server über 60.000 Besucher zu verkraften. Mir persönlich zeigt es, dass die vielen Stunden Arbeit nicht umsonst waren: Dafür möchte ich mich bei allen Besuchern bedanken! In diesem Jahr baue ich meine Internetseite weiter aus: Neben den besonderen Mondstellungen am Himmel gibt es Artikel zu Strahlenereignissen und wann diese beobachtet werden können. Vielen Dank für Ihre Treue und ein frohes neues Jahr 2019! Stefan van Ree Liebe Besucher,

ich möchte mich herzlichst für das vergange Jahr bedanken.

Mit weit über 510.000 Besuchern und 20 Millionen Seitenabrufen war es ein besonders erfolgreiches Jahr.

Gerade die Mondfinsternis am 27.07.2018 war ein ganz besonderes Ereignis mit großen Medienrummel. An diesem Tag hatte der Server über 60.000 Besucher zu verkraften.

Mir persönlich zeigt es, dass die vielen Stunden Arbeit nicht umsonst waren: Dafür möchte ich mich bei allen Besuchern bedanken!

In diesem Jahr baue ich meine Internetseite weiter aus: Neben den besonderen Mondstellungen am Himmel gibt es Artikel zu Strahlenereignissen und wann diese beobachtet werden können.

Vielen Dank für Ihre Treue und ein frohes neues Jahr 2019!

Stefan van Ree

 

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Neues auf www.Der-Mond.org
news-951 Sat, 29 Dec 2018 00:00:00 +0100 Mond am 31.12.2018 in größter östlichen Libration https://www.der-mond.org/detailansicht/news/detail/News/mond-am-31122018-in-groesster-oestlichen-libration/ Am 31.12.2018 befindet sich der Erdmond in seiner größten östlichen Libration mit 7,3 Grad. Dadurch hat man die Möglichkeit, einen kleinen Teil des normalerweise auf der Rückseite befindlichen Mondes zu sehen. An diesem geht der Mond gegen 03.13 Uhr (MEZ) auf und erreicht seinen höchsten Punkt über dem Horizont im Süden um 07.48 Uhr (MEZ). Monduntergang ist dann gegen 13.20 Uhr (MEZ). Die Entfernung des Mondes beträgt am heutigen Tag rund 385.500 Kilometer. Die Angaben beziehen sich auf Mitte Deutschland (50 Grad Nord / 10 Grad östliche Länge). Der Mond ist rotationsgebunden. Das bedeutet, dass er für eine Umdrehung um seine Achse genauso lange braucht, wie für einen Durchgang von Vollmond zu Vollmond. Er zeigt uns also immer die gleiche Seite. Verschiedene Einflussfaktoren sorgen jedoch dafür, dass Im Laufe der Zeit 59 Prozent der Mondoberfläche beobachtet werden können. Damit lassen sich in diesem Verlauf besonders Formationen, die auf der Vorderseite und Rand des Mondes liegen, besser beobachten. Weiterhin werden Formationen auf der Rückseite sichtbar. Diese Tatsache ergibt sehr interessante Beobachtungsmöglichkeiten. Wie kommt diese Libration jetzt zustande? Mehrere Einflussfaktoren spielen hierbei ein Rolle und sorgen immer wieder für diese besondere Position des Mondes. Die wichtigsten davon möchte ich kurz hier erläutern. Es können Librationen in selenografischer Länge und Breite zusammen fallen. Mehr zu dem Thema mit einer ausführlichen Erklärung, Bildern und Video erfahren Sie hier im Bereich 'Basiswissen' » 'Die Libration des Mondes'. Möchten Sie mehr wissen zur besten Beobachtung Ihres Lieblingsobjekt ?  Möchten Sie gerne die besten Beobachtungszeiten für Ihren Lieblingsobjekt auf dem Mond finden? Berücksichtigt werden zusätzlich die Librationen des Mondes. Dann sind Sie im Bereich 'Mondkarte' genau richtig! Am 31.12.2018 befindet sich der Erdmond in seiner größten östlichen Libration mit 7,3 Grad. Dadurch hat man die Möglichkeit, einen kleinen Teil des normalerweise auf der Rückseite befindlichen Mondes zu sehen.

An diesem geht der Mond gegen 03.13 Uhr (MEZ) auf und erreicht seinen höchsten Punkt über dem Horizont im Süden um 07.48 Uhr (MEZ). Monduntergang ist dann gegen 13.20 Uhr (MEZ). Die Entfernung des Mondes beträgt am heutigen Tag rund 385.500 Kilometer.
Die Angaben beziehen sich auf Mitte Deutschland (50 Grad Nord / 10 Grad östliche Länge).

Der Mond ist rotationsgebunden. Das bedeutet, dass er für eine Umdrehung um seine Achse genauso lange braucht, wie für einen Durchgang von Vollmond zu Vollmond. Er zeigt uns also immer die gleiche Seite.

Verschiedene Einflussfaktoren sorgen jedoch dafür, dass Im Laufe der Zeit 59 Prozent der Mondoberfläche beobachtet werden können. Damit lassen sich in diesem Verlauf besonders Formationen, die auf der Vorderseite und Rand des Mondes liegen, besser beobachten. Weiterhin werden Formationen auf der Rückseite sichtbar.

Diese Tatsache ergibt sehr interessante Beobachtungsmöglichkeiten.

 

Wie kommt diese Libration jetzt zustande?

Mehrere Einflussfaktoren spielen hierbei ein Rolle und sorgen immer wieder für diese besondere Position des Mondes. Die wichtigsten davon möchte ich kurz hier erläutern.

Es können Librationen in selenografischer Länge und Breite zusammen fallen.

 

Mehr zu dem Thema mit einer ausführlichen Erklärung, Bildern und Video erfahren Sie hier im Bereich 'Basiswissen' » 'Die Libration des Mondes'.

 

Möchten Sie mehr wissen zur besten Beobachtung Ihres Lieblingsobjekt ?

 Möchten Sie gerne die besten Beobachtungszeiten für Ihren Lieblingsobjekt auf dem Mond finden? Berücksichtigt werden zusätzlich die Librationen des Mondes. Dann sind Sie im Bereich 'Mondkarte' genau richtig!

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News
news-952 Fri, 28 Dec 2018 00:00:00 +0100 Mond am 30.12.2018 in größter südlicher Libration https://www.der-mond.org/detailansicht/news/detail/News/mond-am-30122018-in-groesster-suedlicher-libration/ Am 30.12.2018 befindet sich der Erdmond in seiner größten südlichen Libration mit -6,8 Grad. Dadurch hat man die Möglichkeit, einen kleinen Teil des normalerweise auf der Rückseite befindlichen Mondes zu sehen. An diesem geht der Mond gegen 01.01 Uhr (MEZ) auf und erreicht seinen höchsten Punkt über dem Horizont im Süden um 06.59 Uhr (MEZ). Monduntergang ist dann gegen 12.56 Uhr (MEZ). Die Entfernung des Mondes beträgt am heutigen Tag rund 381.200 Kilometer. Die Angaben beziehen sich auf Mitte Deutschland (50 Grad Nord / 10 Grad östliche Länge). Der Mond ist rotationsgebunden. Das bedeutet, dass er für eine Umdrehung um seine Achse genauso lange braucht, wie für einen Durchgang von Vollmond zu Vollmond. Er zeigt uns also immer die gleiche Seite. Verschiedene Einflussfaktoren sorgen jedoch dafür, dass Im Laufe der Zeit 59 Prozent der Mondoberfläche beobachtet werden können. Damit lassen sich in diesem Verlauf besonders Formationen, die auf der Vorderseite und Rand des Mondes liegen, besser beobachten. Weiterhin werden Formationen auf der Rückseite sichtbar. Diese Tatsache ergibt sehr interessante Beobachtungsmöglichkeiten. Wie kommt diese Libration jetzt zustande? Mehrere Einflussfaktoren spielen hierbei ein Rolle und sorgen immer wieder für diese besondere Position des Mondes. Die wichtigsten davon möchte ich kurz hier erläutern. Es können Librationen in selenografischer Länge und Breite zusammen fallen. Mehr zu dem Thema mit einer ausführlichen Erklärung, Bildern und Video erfahren Sie hier im Bereich 'Basiswissen' » 'Die Libration des Mondes'. Möchten Sie mehr wissen zur besten Beobachtung Ihres Lieblingsobjekt ?  Möchten Sie gerne die besten Beobachtungszeiten für Ihren Lieblingsobjekt auf dem Mond finden? Berücksichtigt werden zusätzlich die Librationen des Mondes. Dann sind Sie im Bereich 'Mondkarte' genau richtig! Am 30.12.2018 befindet sich der Erdmond in seiner größten südlichen Libration mit -6,8 Grad. Dadurch hat man die Möglichkeit, einen kleinen Teil des normalerweise auf der Rückseite befindlichen Mondes zu sehen.

An diesem geht der Mond gegen 01.01 Uhr (MEZ) auf und erreicht seinen höchsten Punkt über dem Horizont im Süden um 06.59 Uhr (MEZ). Monduntergang ist dann gegen 12.56 Uhr (MEZ). Die Entfernung des Mondes beträgt am heutigen Tag rund 381.200 Kilometer.
Die Angaben beziehen sich auf Mitte Deutschland (50 Grad Nord / 10 Grad östliche Länge).

Der Mond ist rotationsgebunden. Das bedeutet, dass er für eine Umdrehung um seine Achse genauso lange braucht, wie für einen Durchgang von Vollmond zu Vollmond. Er zeigt uns also immer die gleiche Seite.

Verschiedene Einflussfaktoren sorgen jedoch dafür, dass Im Laufe der Zeit 59 Prozent der Mondoberfläche beobachtet werden können. Damit lassen sich in diesem Verlauf besonders Formationen, die auf der Vorderseite und Rand des Mondes liegen, besser beobachten. Weiterhin werden Formationen auf der Rückseite sichtbar.

Diese Tatsache ergibt sehr interessante Beobachtungsmöglichkeiten.

 

Wie kommt diese Libration jetzt zustande?

Mehrere Einflussfaktoren spielen hierbei ein Rolle und sorgen immer wieder für diese besondere Position des Mondes. Die wichtigsten davon möchte ich kurz hier erläutern.

Es können Librationen in selenografischer Länge und Breite zusammen fallen.

 

Mehr zu dem Thema mit einer ausführlichen Erklärung, Bildern und Video erfahren Sie hier im Bereich 'Basiswissen' » 'Die Libration des Mondes'.

 

Möchten Sie mehr wissen zur besten Beobachtung Ihres Lieblingsobjekt ?

 Möchten Sie gerne die besten Beobachtungszeiten für Ihren Lieblingsobjekt auf dem Mond finden? Berücksichtigt werden zusätzlich die Librationen des Mondes. Dann sind Sie im Bereich 'Mondkarte' genau richtig!

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News
news-953 Thu, 27 Dec 2018 00:00:00 +0100 Mond am 29.12.2018 im letzten Viertel https://www.der-mond.org/detailansicht/news/detail/News/mond-am-29122018-im-letzten-viertel-1/ Am 29.12.2018 befindet sich der Mond in den Morgenstunden um 10.34 Uhr (MEZ) im letzten Viertel. Die Position des abnehmenden Mondes ist im Sternbild Jungfrau. Der Mond ist zum Zeitpunkt seines letzten Viertels von Deutschland aus am Morgenhimmel sichtbar. Am Tag seines letzten Viertel geht der Mond gegen 1.00 Uhr (MEZ) auf und erreicht seinen höchsten Punkt über dem Horizont im Süden um 06.12 Uhr (MESZ). Monduntergang ist morgen gegen 12.33 Uhr (MEZ). Die Entfernung des Mondes beträgt am heutigen Tag rund 376.800 Kilometer. Die Angaben beziehen sich auf Mitte Deutschland (50 Grad Nord / 10 Grad östliche Länge). Um den Zeitraum des letzten Viertel heben sich wie im ersten Viertel besonders Gebirgsketten und Krater durch lange Schattenwürfe sehr gut ab. Die Sonneneinstrahlung ist auf der für uns sichtbaren Mondhälfte schräg einfallend. Der Grund hierfür ist die Position von Sonne, Erde und Mond. Von der Erde aus gesehen stehen der abnehmende Mond und die Sonne im rechten Winkel zueinander. In den nebenstehenden Grafiken kann man die einzelnen Mondphasen mit den Positionen zur Sonne gut erkennen. Die Beobachtung des Mondes  im letzten Viertel ist auf jeden Fall empfehlenswert. Allerdings ist die Sichtbarkeit des Mondes von Mitternacht bis in den Mittagsbereich. Damit ist hier die beste Beobachtungszeit in den sehr frühen Morgenstunden. Für viele von uns leider nur schwerlich möglich, da bereits am Morgen der Wecker klingelt. Die schönsten Mondformationen Die schönsten Formationen zum letzten Viertel finden Sie unter 'Mondbeobachtung' » 'Sightseeing-Tour' » 'Mondalter 8. und 21. Tag' Am 06.01.2019 folgt Neumond. Sie möchten mehr wissen? Möchten Sie gerne die besten Beobachtungszeiten für Ihren Lieblingsobjekt auf dem Mond finden? Dann sind Sie unter der Rubrik "Mondkarte" genau richtig! Schauen Sie nach, welche Phasen der Mond zu einem beliebigen Zeitpunkt besitzt. Jetzt hier auf Der-Mond.org unter 'Mond Aktuell' » 'Mondphasen' Die aktuelle Stellung des Mondes am Sternenhimmel finden Sie unter 'Mond Aktuell' » 'Mond-Sternkarte' Am 29.12.2018 befindet sich der Mond in den Morgenstunden um 10.34 Uhr (MEZ) im letzten Viertel. Die Position des abnehmenden Mondes ist im Sternbild Jungfrau.

Der Mond ist zum Zeitpunkt seines letzten Viertels von Deutschland aus am Morgenhimmel sichtbar.

Am Tag seines letzten Viertel geht der Mond gegen 1.00 Uhr (MEZ) auf und erreicht seinen höchsten Punkt über dem Horizont im Süden um 06.12 Uhr (MESZ). Monduntergang ist morgen gegen 12.33 Uhr (MEZ). Die Entfernung des Mondes beträgt am heutigen Tag rund 376.800 Kilometer.
Die Angaben beziehen sich auf Mitte Deutschland (50 Grad Nord / 10 Grad östliche Länge).

Um den Zeitraum des letzten Viertel heben sich wie im ersten Viertel besonders Gebirgsketten und Krater durch lange Schattenwürfe sehr gut ab.

Die Sonneneinstrahlung ist auf der für uns sichtbaren Mondhälfte schräg einfallend. Der Grund hierfür ist die Position von Sonne, Erde und Mond. Von der Erde aus gesehen stehen der abnehmende Mond und die Sonne im rechten Winkel zueinander. In den nebenstehenden Grafiken kann man die einzelnen Mondphasen mit den Positionen zur Sonne gut erkennen.

Die Beobachtung des Mondes  im letzten Viertel ist auf jeden Fall empfehlenswert. Allerdings ist die Sichtbarkeit des Mondes von Mitternacht bis in den Mittagsbereich. Damit ist hier die beste Beobachtungszeit in den sehr frühen Morgenstunden. Für viele von uns leider nur schwerlich möglich, da bereits am Morgen der Wecker klingelt.

 

Die schönsten Mondformationen

Die schönsten Formationen zum letzten Viertel finden Sie unter 'Mondbeobachtung' » 'Sightseeing-Tour' » 'Mondalter 8. und 21. Tag'

 

Am 06.01.2019 folgt Neumond.

 

Sie möchten mehr wissen?

Möchten Sie gerne die besten Beobachtungszeiten für Ihren Lieblingsobjekt auf dem Mond finden? Dann sind Sie unter der Rubrik "Mondkarte" genau richtig!

Schauen Sie nach, welche Phasen der Mond zu einem beliebigen Zeitpunkt besitzt. Jetzt hier auf Der-Mond.org unter 'Mond Aktuell' » 'Mondphasen'

Die aktuelle Stellung des Mondes am Sternenhimmel finden Sie unter 'Mond Aktuell' » 'Mond-Sternkarte'

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News
news-954 Sat, 22 Dec 2018 00:00:00 +0100 Mond am 24.12.2018 im Perigäum (Erdnähe) https://www.der-mond.org/detailansicht/news/detail/News/mond-am-24122018-im-perigaeum-erdnaehe-1/ Am 24.12.2018 befindet sich der Erdmond im Perigäum. Der Mond hat damit seine geringste Entfernung in diesem Monat von 361,0 Tausend Kilometer zur Erde erreicht und befindet sich damit in Erdnähe. Tatsächlich ist der Mond zu diesem Zeitpunkt größer und heller. Die Größe lässt sich mit dem bloßem Auge jedoch kam wahrnehmen. In dem linken Foto kann man ein Beispiel der Größe des Mondes in seinem entferntesten  und seiner geringsten Entfernung zur Erde betrachten. Die Entfernung zwischen Mond und Erde kann zwischen 356.410 Kilometer und 406.740 Kilometer betragen. Im Mittel ist diese 384.405 Kilometer. Wie kommt dieser Unterschied von 13 Prozent zustande? Dafür muss man sich die Mondbahn im Verhältnis zur Erde betrachten. Diese ist deutlich elliptisch ausgeprägt. Die sogenannte Excentrizität beträgt 0,0555. Eine grobe Darstellung der elliptischen Mondbahn findet man rechts in der Abbildung. Der Supermond Fallen Perigäum und Vollmond am gleichen Tag zusammen, wird in den Medien auch gerne über einen Supervollmond gesprochen. Der Mond erscheint den Menschen auf der Erde besonders groß und man hat den Eindruck, diesen berühren zu können. Dazu kommt oft, dass der Mond zum Zeitpunkt seiner Vollmondkonstellation und Perigäum horizontnah steht. Allerdings handelt es sich hier um eine Täuschung. Gerade am Horizont erscheint uns der Mond wesentlich größer, hoch am Himmel jedoch sehr klein. Das liegt unter anderem damit zusammen, das unser komplexes Gehirn annimmt, das Objekte am Horizont wesentlich näher sein müssen als am hohen Himmel. Bei Sonnenuntergängen hat man denselben Eindruck. Aber man sollte sich davon nicht täuschen lassen! Fotografiert man den Mond, wird man feststellen, dass der Mond nur geringfügig seine Größe je nach Abstand zur Erde auf dem Foto aufweist. Auch die Tatsache, dass der Mond der Erde besonders nahe steht, sorgt nicht dafür, dass der Mond besonders groß ist. Der Unterschied ist zwischen dem entferntesten Punkt und nahstem Punkt so gering, das er mit bloßem Auge nicht wahrnehmbar ist. Perigäum und Vollmond (supermond) fallen das nächste Mal am 19. Februar 2019 zusammen. Mehr zum Supermond mit Bildern und einem Video finden Sie unter 'Basiswissen' » 'Der Supermond- Gibt es ihn wirklich ?' Interessante Links: Sie möchten wissen, wann 1.Viertel, Vollmond, letztes Viertel oder Neumond ist? Dann besuchen Sie die Seite unter 'Mond aktuell' » 'Verlauf im Überblick' oder für einen beliebigen Zeitpunkt unter 'Mond Aktuell' » 'Mondphasen' Am 24.12.2018 befindet sich der Erdmond im Perigäum. Der Mond hat damit seine geringste Entfernung in diesem Monat von 361,0 Tausend Kilometer zur Erde erreicht und befindet sich damit in Erdnähe.

Tatsächlich ist der Mond zu diesem Zeitpunkt größer und heller. Die Größe lässt sich mit dem bloßem Auge jedoch kam wahrnehmen.

In dem linken Foto kann man ein Beispiel der Größe des Mondes in seinem entferntesten  und seiner geringsten Entfernung zur Erde betrachten.

Die Entfernung zwischen Mond und Erde kann zwischen 356.410 Kilometer und 406.740 Kilometer betragen. Im Mittel ist diese 384.405 Kilometer.

Wie kommt dieser Unterschied von 13 Prozent zustande? Dafür muss man sich die Mondbahn im Verhältnis zur Erde betrachten. Diese ist deutlich elliptisch ausgeprägt. Die sogenannte Excentrizität beträgt 0,0555. Eine grobe Darstellung der elliptischen Mondbahn findet man rechts in der Abbildung.

 

Der Supermond

Fallen Perigäum und Vollmond am gleichen Tag zusammen, wird in den Medien auch gerne über einen Supervollmond gesprochen.

Der Mond erscheint den Menschen auf der Erde besonders groß und man hat den Eindruck, diesen berühren zu können. Dazu kommt oft, dass der Mond zum Zeitpunkt seiner Vollmondkonstellation und Perigäum horizontnah steht.

Allerdings handelt es sich hier um eine Täuschung. Gerade am Horizont erscheint uns der Mond wesentlich größer, hoch am Himmel jedoch sehr klein. Das liegt unter anderem damit zusammen, das unser komplexes Gehirn annimmt, das Objekte am Horizont wesentlich näher sein müssen als am hohen Himmel. Bei Sonnenuntergängen hat man denselben Eindruck. Aber man sollte sich davon nicht täuschen lassen!

Fotografiert man den Mond, wird man feststellen, dass der Mond nur geringfügig seine Größe je nach Abstand zur Erde auf dem Foto aufweist.

Auch die Tatsache, dass der Mond der Erde besonders nahe steht, sorgt nicht dafür, dass der Mond besonders groß ist. Der Unterschied ist zwischen dem entferntesten Punkt und nahstem Punkt so gering, das er mit bloßem Auge nicht wahrnehmbar ist.

Perigäum und Vollmond (supermond) fallen das nächste Mal am 19. Februar 2019 zusammen.

Mehr zum Supermond mit Bildern und einem Video finden Sie unter 'Basiswissen' » 'Der Supermond- Gibt es ihn wirklich ?'

 

Interessante Links:

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oder für einen beliebigen Zeitpunkt unter 'Mond Aktuell' » 'Mondphasen'

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News
news-955 Thu, 20 Dec 2018 00:00:00 +0100 Vollmond am 22.12.2018 https://www.der-mond.org/detailansicht/news/detail/News/vollmond-am-22122018-1/ Am 22.12.2018 ist Vollmond im Sternbild Orion Zum Zeitpunkt seiner Vollmondposition um 18.49 Uhr (MEZ) ist der Mond in Deutschland am Abendhimmel sichtbar. Zu diesem Zeitpunkt befindet sich der Mond in der sogenannten Opposition. Dabei stehen Mond, Erde und Sonne auf einer Linie. Am heutigen Vollmond geht der Mond gegen 16.25 Uhr (MEZ) auf und erreicht seinen höchsten Punkt über dem Horizont im Süden am nächsten Tag um 1.00 Uhr (MEZ). Monduntergang ist dann gegen 08.44 Uhr (MEZ). Die Entfernung des Mondes beträgt am heutigen Tag rund 363.700 Kilometer. Die Angaben beziehen sich auf Mitte Deutschland (50 Grad Nord / 10 Grad östliche Länge). Die der Erde zugewandte Seite des Mondes wird dabei von der Sonne voll beleuchtet. Der Mond hat damit seine höchste Helligkeit erreicht. Die Rückseite des Mondes ist dagegen unbeleuchet. Aufgrund der schwankenden Entfernungen des Mondes von der Erde im Bereich zwischen 363.000 und 405.000 Kilometer kann die Helligkeit des Mondes zu diesem Zeitpunkt bis zu 22 Prozent schwanken. Im Zusammenhang mit der kürzesten Distanz zwischen Vollmond und Erde wird auch gerne in den Medien über einen „Supermond“ berichtet. Die Entstehung einer Mondfinsternis Mondfinsternisse sind häufiger als Sonnenfinsternisse und sind aufgrund ihrer Lage von der gesamten Nachtseite der Erde aus zu beobachten. Es kommt bei einer Sonnenfinsternis 4 Wochen davor oder danach zu einer Mondfinsternis. Mondfinsternisse können im groben in den folgenden Formen auftreten: Halbschattenfinsternis (Der Mond taucht nicht in den Kernschatten der Erde ein) partielle Mondfinsternis (Der Mond tritt nur tlw. in den Kernschatten ein) oder eine totale Mondfinsternis (Der Mond befindet sich komplett im Kernschatten der Erde) Damit eine Mondfinsternis entstehen kann, muss der Vollmond sich im Bereich eines Mondknoten aufhalten.  Unter dem Mondknoten versteht man den Schnittpunkt der um 5 Grad geneigten Mondbahn gegenüber der Ekliptik und der Ekliptik selber. Bei einer Mondfinsternis wird der Mond nicht unsichtbar, sondern reflektiert das in der Erdatmosphäre gebrochene Sonnenlicht. Da das rote Licht am stärksten gebrochen wird, erscheint der Mond während der Finsternis in kupferrot. Die nächste, totale Mondfinsternis die sich von Deutschland aus beobachten lässt ist erst wieder am 21.01.2019. Weiter Informationen zu den genauen Daten findet man unter 'Mondfinsternis' » 'Finsternisse von 2016 bis 2020' Am 29.12.2018 befindet sich der Mond im letzten Viertel. Interessantes Links: Möchten Sie wissen, wo sich der Mond zu einem bestimmten Zeitpunkt am Himmel befindet? Dann schauen Sie sich unsere Mond-Sternkarte an unter 'Himmel Aktuell' » 'Mond-Sternkarte' Sie möchten wissen, wann 1.Viertel, Vollmond, letztes Viertel oder Neumond ist? Dann besuchen Sie die Seite unter 'Mond aktuell' » 'Verlauf im Überblick' oder für einen beliebigen Zeitpunkt unter 'Mond Aktuell' » 'Mondphasen' Wann findet eine Mondfinsternis statt? Dann sind Sie hier richtig unter 'Mondfinsternis' Am 22.12.2018 ist Vollmond im Sternbild Orion

Zum Zeitpunkt seiner Vollmondposition um 18.49 Uhr (MEZ) ist der Mond in Deutschland am Abendhimmel sichtbar.

Zu diesem Zeitpunkt befindet sich der Mond in der sogenannten Opposition. Dabei stehen Mond, Erde und Sonne auf einer Linie.

Am heutigen Vollmond geht der Mond gegen 16.25 Uhr (MEZ) auf und erreicht seinen höchsten Punkt über dem Horizont im Süden am nächsten Tag um 1.00 Uhr (MEZ). Monduntergang ist dann gegen 08.44 Uhr (MEZ). Die Entfernung des Mondes beträgt am heutigen Tag rund 363.700 Kilometer.
Die Angaben beziehen sich auf Mitte Deutschland (50 Grad Nord / 10 Grad östliche Länge).

Die der Erde zugewandte Seite des Mondes wird dabei von der Sonne voll beleuchtet. Der Mond hat damit seine höchste Helligkeit erreicht. Die Rückseite des Mondes ist dagegen unbeleuchet.

Aufgrund der schwankenden Entfernungen des Mondes von der Erde im Bereich zwischen 363.000 und 405.000 Kilometer kann die Helligkeit des Mondes zu diesem Zeitpunkt bis zu 22 Prozent schwanken.

Im Zusammenhang mit der kürzesten Distanz zwischen Vollmond und Erde wird auch gerne in den Medien über einen „Supermond“ berichtet.

 

Die Entstehung einer Mondfinsternis

Mondfinsternisse sind häufiger als Sonnenfinsternisse und sind aufgrund ihrer Lage von der gesamten Nachtseite der Erde aus zu beobachten.

Es kommt bei einer Sonnenfinsternis 4 Wochen davor oder danach zu einer Mondfinsternis.

Mondfinsternisse können im groben in den folgenden Formen auftreten:

  • Halbschattenfinsternis (Der Mond taucht nicht in den Kernschatten der Erde ein)
  • partielle Mondfinsternis (Der Mond tritt nur tlw. in den Kernschatten ein)
  • oder eine totale Mondfinsternis (Der Mond befindet sich komplett im Kernschatten der Erde)

 

Damit eine Mondfinsternis entstehen kann, muss der Vollmond sich im Bereich eines Mondknoten aufhalten.  Unter dem Mondknoten versteht man den Schnittpunkt der um 5 Grad geneigten Mondbahn gegenüber der Ekliptik und der Ekliptik selber.

Bei einer Mondfinsternis wird der Mond nicht unsichtbar, sondern reflektiert das in der Erdatmosphäre gebrochene Sonnenlicht. Da das rote Licht am stärksten gebrochen wird, erscheint der Mond während der Finsternis in kupferrot.

Die nächste, totale Mondfinsternis die sich von Deutschland aus beobachten lässt ist erst wieder am 21.01.2019. Weiter Informationen zu den genauen Daten findet man unter 'Mondfinsternis' » 'Finsternisse von 2016 bis 2020'

 

Am 29.12.2018 befindet sich der Mond im letzten Viertel.

 

Interessantes Links:

Möchten Sie wissen, wo sich der Mond zu einem bestimmten Zeitpunkt am Himmel befindet? Dann schauen Sie sich unsere Mond-Sternkarte an unter 'Himmel Aktuell' » 'Mond-Sternkarte'

 

Sie möchten wissen, wann 1.Viertel, Vollmond, letztes Viertel oder Neumond ist? Dann besuchen Sie die Seite unter 'Mond aktuell' » 'Verlauf im Überblick'

oder für einen beliebigen Zeitpunkt unter 'Mond Aktuell' » 'Mondphasen'

 

Wann findet eine Mondfinsternis statt? Dann sind Sie hier richtig unter 'Mondfinsternis'

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News
news-1007 Wed, 19 Dec 2018 16:10:00 +0100 Der aktuelle Sternenhimmel im Überblick für 2019 https://www.der-mond.org/nc/aktuell/ansicht-des-sternenhimmel/  

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news-1006 Tue, 18 Dec 2018 22:51:24 +0100 Mein Mondbeobachtungsprotokoll für alle! https://www.der-mond.org/mondbeobachtung/mondbeobachtungsprotokoll/ Neues auf www.Der-Mond.org news-1005 Sun, 16 Dec 2018 23:52:57 +0100 Wir sind jetzt bei Instagram zu finden! https://www.instagram.com/dermondorg/ Neues auf www.Der-Mond.org news-956 Sun, 16 Dec 2018 00:00:00 +0100 Mond am 18.12.2018 in größter westlicher Libration https://www.der-mond.org/detailansicht/news/detail/News/mond-am-18122018-in-groesster-westlicher-libration/ Am 18.12.2018 befindet sich der Erdmond in seiner größten westlichen Libration mit -6.0 Grad. Dadurch hat man die Möglichkeit, einen kleinen Teil des normalerweise auf der Rückseite befindlichen Mondes zu sehen. An diesem geht der Mond gegen 14.04 Uhr (MEZ) auf und erreicht seinen höchsten Punkt über dem Horizont im Süden um 20.54 Uhr (MEZ). Monduntergang ist am nächsten Tag gegen 03.51 Uhr (MEZ). Die Entfernung des Mondes beträgt am heutigen Tag rund 384.000 Kilometer. Die Angaben beziehen sich auf Mitte Deutschland (50 Grad Nord / 10 Grad östliche Länge). Der Mond ist rotationsgebunden. Das bedeutet, dass er für eine Umdrehung um seine Achse genauso lange braucht, wie für einen Durchgang von Vollmond zu Vollmond. Er zeigt uns also immer die gleiche Seite. Verschiedene Einflussfaktoren sorgen jedoch dafür, dass Im Laufe der Zeit 59 Prozent der Mondoberfläche beobachtet werden können. Damit lassen sich in diesem Verlauf besonders Formationen, die auf der Vorderseite und Rand des Mondes liegen, besser beobachten. Weiterhin werden Formationen auf der Rückseite sichtbar. Diese Tatsache ergibt sehr interessante Beobachtungsmöglichkeiten. Wie kommt diese Libration jetzt zustande? Mehrere Einflussfaktoren spielen hierbei ein Rolle und sorgen immer wieder für diese besondere Position des Mondes. Die wichtigsten davon möchte ich kurz hier erläutern. Es können Librationen in selenografischer Länge und Breite zusammen fallen. Mehr zu dem Thema mit einer ausführlichen Erklärung, Bildern und Video erfahren Sie hier im Bereich 'Basiswissen' » 'Die Libration des Mondes'. Möchten Sie mehr wissen zur besten Beobachtung Ihres Lieblingsobjekt ?  Möchten Sie gerne die besten Beobachtungszeiten für Ihren Lieblingsobjekt auf dem Mond finden? Berücksichtigt werden zusätzlich die Librationen des Mondes. Dann sind Sie im Bereich 'Mondkarte' genau richtig! Am 18.12.2018 befindet sich der Erdmond in seiner größten westlichen Libration mit -6.0 Grad. Dadurch hat man die Möglichkeit, einen kleinen Teil des normalerweise auf der Rückseite befindlichen Mondes zu sehen.

An diesem geht der Mond gegen 14.04 Uhr (MEZ) auf und erreicht seinen höchsten Punkt über dem Horizont im Süden um 20.54 Uhr (MEZ). Monduntergang ist am nächsten Tag gegen 03.51 Uhr (MEZ). Die Entfernung des Mondes beträgt am heutigen Tag rund 384.000 Kilometer.
Die Angaben beziehen sich auf Mitte Deutschland (50 Grad Nord / 10 Grad östliche Länge).

Der Mond ist rotationsgebunden. Das bedeutet, dass er für eine Umdrehung um seine Achse genauso lange braucht, wie für einen Durchgang von Vollmond zu Vollmond. Er zeigt uns also immer die gleiche Seite.

Verschiedene Einflussfaktoren sorgen jedoch dafür, dass Im Laufe der Zeit 59 Prozent der Mondoberfläche beobachtet werden können. Damit lassen sich in diesem Verlauf besonders Formationen, die auf der Vorderseite und Rand des Mondes liegen, besser beobachten. Weiterhin werden Formationen auf der Rückseite sichtbar.

Diese Tatsache ergibt sehr interessante Beobachtungsmöglichkeiten.

 

Wie kommt diese Libration jetzt zustande?

Mehrere Einflussfaktoren spielen hierbei ein Rolle und sorgen immer wieder für diese besondere Position des Mondes. Die wichtigsten davon möchte ich kurz hier erläutern.

Es können Librationen in selenografischer Länge und Breite zusammen fallen.

 

Mehr zu dem Thema mit einer ausführlichen Erklärung, Bildern und Video erfahren Sie hier im Bereich 'Basiswissen' » 'Die Libration des Mondes'.

 

Möchten Sie mehr wissen zur besten Beobachtung Ihres Lieblingsobjekt ?

 Möchten Sie gerne die besten Beobachtungszeiten für Ihren Lieblingsobjekt auf dem Mond finden? Berücksichtigt werden zusätzlich die Librationen des Mondes. Dann sind Sie im Bereich 'Mondkarte' genau richtig!

 

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News
news-957 Sat, 15 Dec 2018 00:00:00 +0100 Mond am 17.12.2018 in größter nördlicher Libration https://www.der-mond.org/detailansicht/news/detail/News/mond-am-17122018-in-groesster-noerdlicher-libration/ Am 17.12.2018 befindet sich der Erdmond in seiner größten nördlichen Libration mit 6,7 Grad. Dadurch hat man die Möglichkeit, einen kleinen Teil des normalerweise auf der Rückseite befindlichen Mondes zu sehen. An diesem Tag geht der Mond gegen 14.31 Uhr (MEZ) auf und erreicht seinen höchsten Punkt über dem Horizont im Süden um 20.08 Uhr (MEZ). Monduntergang ist am nächsten Tag gegen 02:39 Uhr (MEZ). Die Entfernung des Mondes beträgt am heutigen Tag rund 389.800 Kilometer. Die Angaben beziehen sich auf Mitte Deutschland (50 Grad Nord / 10 Grad östliche Länge). Der Mond ist rotationsgebunden. Das bedeutet, dass er für eine Umdrehung um seine Achse genauso lange braucht, wie für einen Durchgang von Vollmond zu Vollmond. Er zeigt uns also immer die gleiche Seite. Verschiedene Einflussfaktoren sorgen jedoch dafür, dass Im Laufe der Zeit 59 Prozent der Mondoberfläche beobachtet werden können. Damit lassen sich in diesem Verlauf besonders Formationen, die auf der Vorderseite und Rand des Mondes liegen, besser beobachten. Weiterhin werden Formationen auf der Rückseite sichtbar. Diese Tatsache ergibt sehr interessante Beobachtungsmöglichkeiten. Wie kommt diese Libration jetzt zustande? Mehrere Einflussfaktoren spielen hierbei ein Rolle und sorgen immer wieder für diese besondere Position des Mondes. Die wichtigsten davon möchte ich kurz hier erläutern. Es können Librationen in selenografischer Länge und Breite zusammen fallen. Mehr zu dem Thema mit einer ausführlichen Erklärung, Bildern und Video erfahren Sie hier im Bereich 'Basiswissen' » 'Die Libration des Mondes'. Möchten Sie mehr wissen zur besten Beobachtung Ihres Lieblingsobjekt ?  Möchten Sie gerne die besten Beobachtungszeiten für Ihren Lieblingsobjekt auf dem Mond finden? Berücksichtigt werden zusätzlich die Librationen des Mondes. Dann sind Sie im Bereich 'Mondkarte' genau richtig! Am 17.12.2018 befindet sich der Erdmond in seiner größten nördlichen Libration mit 6,7 Grad. Dadurch hat man die Möglichkeit, einen kleinen Teil des normalerweise auf der Rückseite befindlichen Mondes zu sehen.

An diesem Tag geht der Mond gegen 14.31 Uhr (MEZ) auf und erreicht seinen höchsten Punkt über dem Horizont im Süden um 20.08 Uhr (MEZ). Monduntergang ist am nächsten Tag gegen 02:39 Uhr (MEZ). Die Entfernung des Mondes beträgt am heutigen Tag rund 389.800 Kilometer.
Die Angaben beziehen sich auf Mitte Deutschland (50 Grad Nord / 10 Grad östliche Länge).

Der Mond ist rotationsgebunden. Das bedeutet, dass er für eine Umdrehung um seine Achse genauso lange braucht, wie für einen Durchgang von Vollmond zu Vollmond. Er zeigt uns also immer die gleiche Seite.

Verschiedene Einflussfaktoren sorgen jedoch dafür, dass Im Laufe der Zeit 59 Prozent der Mondoberfläche beobachtet werden können. Damit lassen sich in diesem Verlauf besonders Formationen, die auf der Vorderseite und Rand des Mondes liegen, besser beobachten. Weiterhin werden Formationen auf der Rückseite sichtbar.

Diese Tatsache ergibt sehr interessante Beobachtungsmöglichkeiten.

Wie kommt diese Libration jetzt zustande?

Mehrere Einflussfaktoren spielen hierbei ein Rolle und sorgen immer wieder für diese besondere Position des Mondes. Die wichtigsten davon möchte ich kurz hier erläutern.

Es können Librationen in selenografischer Länge und Breite zusammen fallen.

 

Mehr zu dem Thema mit einer ausführlichen Erklärung, Bildern und Video erfahren Sie hier im Bereich 'Basiswissen' » 'Die Libration des Mondes'.

 

Möchten Sie mehr wissen zur besten Beobachtung Ihres Lieblingsobjekt ?

 Möchten Sie gerne die besten Beobachtungszeiten für Ihren Lieblingsobjekt auf dem Mond finden? Berücksichtigt werden zusätzlich die Librationen des Mondes. Dann sind Sie im Bereich 'Mondkarte' genau richtig!

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News
news-1004 Fri, 14 Dec 2018 21:26:57 +0100 Neue Funktion für die Mondkarte https://www.der-mond.org/detailansicht/news/detail/News/neue-funktion-fuer-die-mondkarte/ Seit einiger Zeit steht die Kartierung der Lunar Reconnaissance Orbiter Kamera für alle Interessierten als interaktive Karte zur Verfügung. Neben den hochaufgelösten Oberflächenkarten lassen sich verschiedene Layer überblenden. So steht zum Beispiel die Beschriftung der Krater zur Verfügung und es lässt sich die aktuelle Mondphase mit der Tag-und-Nacht-Grenze einblenden. Durch den Sternfreund Rolf Hempel wurde ich auf die Idee gebracht, meine Mondkarte mit den Weit über 9.000 Formationen und vielen wissenwerten Informationen zu erweitern. Um es meinen Besuchern einfach zu machen, habe ich alle Mondformationen mit dem Kartenmaterial verknüpft. Über ein Link gelangt man jetzt in den Detailinformation der Mondformationen direkt in der interaktiven Karte der  Lunar Reconnaissance Orbiter Kamera. In einem neuen Fenster wird die Karte geladen und ausgewählte Formation mittig angezeigt! Nicht nur das. Da die Formationen unterschiedliche Ausdehnungen besitzen, wird direkt ein sinnvoller Zoomfaktor ausgewählt, ohne dass man etwas weiter tun muss. Testen kann man das ganze an dem berühmten Krater Kopernikus. Dazu einfach den Link mit der Bezeichnung "Kopernikus in der Karte des Lunar Reconnaissance Orbiter anzeigen" anklicken und los gehts :-) Beispiel Krater Copernicus (Kopernikus) Seit einiger Zeit steht die Kartierung der Lunar Reconnaissance Orbiter Kamera für alle Interessierten als interaktive Karte zur Verfügung.
Neben den hochaufgelösten Oberflächenkarten lassen sich verschiedene Layer überblenden.
So steht zum Beispiel die Beschriftung der Krater zur Verfügung und es lässt sich die aktuelle Mondphase mit der Tag-und-Nacht-Grenze einblenden.

Durch den Sternfreund Rolf Hempel wurde ich auf die Idee gebracht, meine Mondkarte mit den Weit über 9.000 Formationen und vielen wissenwerten Informationen zu erweitern.

Um es meinen Besuchern einfach zu machen, habe ich alle Mondformationen mit dem Kartenmaterial verknüpft. Über ein Link gelangt man jetzt in den Detailinformation der Mondformationen direkt in der interaktiven Karte der  Lunar Reconnaissance Orbiter Kamera.

In einem neuen Fenster wird die Karte geladen und ausgewählte Formation mittig angezeigt! Nicht nur das. Da die Formationen unterschiedliche Ausdehnungen besitzen, wird direkt ein sinnvoller Zoomfaktor ausgewählt, ohne dass man etwas weiter tun muss.

Testen kann man das ganze an dem berühmten Krater Kopernikus. Dazu einfach den Link mit der Bezeichnung "Kopernikus in der Karte des Lunar Reconnaissance Orbiter anzeigen" anklicken und los gehts :-)

Beispiel Krater Copernicus (Kopernikus)

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Neues auf www.Der-Mond.org
news-958 Thu, 13 Dec 2018 00:00:00 +0100 Mond am 15.12.2018 im ersten Viertel https://www.der-mond.org/detailansicht/news/detail/News/mond-am-15122018-im-ersten-viertel-1/ Am 15.12.2018 befindet sich der Mond in den Mittagsstunden um 12.49 Uhr (MEZ) im ersten Viertel. Die Position des zunehmenden Mondes ist im Sternbild Wassermann. Der Mond ist zu diesem Zeitpunkt am Deutschland am Mitagshimmel nicht sichtbar. Am Tag seines ersten Viertel geht der Mond  gegen 12:59 Uhr (MEZ) auf und erreicht seinen höchsten Punkt über dem Horizont im Süden um 18.40 Uhr (MEZ). Monduntergang ist am nächsten Tag  gegen 00.24 Uhr (MEZ). Die Entfernung des Mondes beträgt am heutigen Tag rund 399.400 Kilometer. Die Angaben beziehen sich auf Mitte Deutschland (50 Grad Nord / 10 Grad östliche Länge). Um den Zeitraum des ersten Viertel heben sich besonders Gebirgsketten und Krater durch lange Schattenwürfe sehr gut ab. Die Sonneneinstrahlung ist auf der für uns sichtbaren Mondhälfte schräg einfallend. Der Grund hierfür ist die Position von Sonne, Erde und Mond. Von der Erde aus gesehen stehen der zunehmende Mond und die Sonne im rechten Winkel zueinander. In den nebenstehenden Grafiken kann man die einzelnen Mondphasen mit den Positionen zur Sonne gut erkennen.   Jetzt ist die beste Beobachtungszeit für den Mond! Die Beobachtung des Mondes  im ersten Viertel ist besonders empfehlenswert. Der Mond geht gegen Mittag auf und um Mitternacht unter. Damit bieten sich gerade die Abendstunden für Mondbeobachtungen besonders gut an! Die schönsten Mondformationen Die schönsten Formationen zum letzten Viertel finden Sie unter 'Mondbeobachtung' » 'Sightseeing-Tour' » 'Mondalter 7. und 20. Tag'   Am 22.12.2018 folgt Vollmond. Möchten Sie mehr wissen? Möchten Sie gerne die besten Beobachtungszeiten für Ihren Lieblingsobjekt auf dem Mond finden? Dann sind Sie bei unserer interaktiven Mondkarte genau richtig! Schauen Sie nach, welche Phasen der Mond zu einem beliebigen Zeitpunkt besitzt. Jetzt hier auf Der-Mond.org unter 'Mond Aktuell' » 'Mondphasen' Die aktuelle Stellung des Mondes am Sternenhimmel finden Sie unter 'Mond Aktuell' » 'Mond-Sternkarte' Am 15.12.2018 befindet sich der Mond in den Mittagsstunden um 12.49 Uhr (MEZ) im ersten Viertel. Die Position des zunehmenden Mondes ist im Sternbild Wassermann. Der Mond ist zu diesem Zeitpunkt am Deutschland am Mitagshimmel nicht sichtbar.

Am Tag seines ersten Viertel geht der Mond  gegen 12:59 Uhr (MEZ) auf und erreicht seinen höchsten Punkt über dem Horizont im Süden um 18.40 Uhr (MEZ). Monduntergang ist am nächsten Tag  gegen 00.24 Uhr (MEZ). Die Entfernung des Mondes beträgt am heutigen Tag rund 399.400 Kilometer.
Die Angaben beziehen sich auf Mitte Deutschland (50 Grad Nord / 10 Grad östliche Länge).

Um den Zeitraum des ersten Viertel heben sich besonders Gebirgsketten und Krater durch lange Schattenwürfe sehr gut ab.

Die Sonneneinstrahlung ist auf der für uns sichtbaren Mondhälfte schräg einfallend. Der Grund hierfür ist die Position von Sonne, Erde und Mond. Von der Erde aus gesehen stehen der zunehmende Mond und die Sonne im rechten Winkel zueinander. In den nebenstehenden Grafiken kann man die einzelnen Mondphasen mit den Positionen zur Sonne gut erkennen.

 

Jetzt ist die beste Beobachtungszeit für den Mond!

Die Beobachtung des Mondes  im ersten Viertel ist besonders empfehlenswert. Der Mond geht gegen Mittag auf und um Mitternacht unter. Damit bieten sich gerade die Abendstunden für Mondbeobachtungen besonders gut an!

Die schönsten Mondformationen

Die schönsten Formationen zum letzten Viertel finden Sie unter 'Mondbeobachtung' » 'Sightseeing-Tour' » 'Mondalter 7. und 20. Tag'

 
Am 22.12.2018 folgt Vollmond.

 

Möchten Sie mehr wissen?

Möchten Sie gerne die besten Beobachtungszeiten für Ihren Lieblingsobjekt auf dem Mond finden? Dann sind Sie bei unserer interaktiven Mondkarte genau richtig!

Schauen Sie nach, welche Phasen der Mond zu einem beliebigen Zeitpunkt besitzt. Jetzt hier auf Der-Mond.org unter 'Mond Aktuell' » 'Mondphasen'

 

Die aktuelle Stellung des Mondes am Sternenhimmel finden Sie unter 'Mond Aktuell' » 'Mond-Sternkarte'

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