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Historische Mondkarte von Julius Schmidt und Wilhelm Gotthelf Lohrmann - Charte der Gebirge des Mondes

In Dresden begann der Mathematiker und Kartograph Wilhelm Gotthelf Lohrmann (1796-1840), Vermessungsbeamter in Sachsen und Amateur, mit dem Entwurf einer Generalkarte des Mondes. Er teilte die Karte in 25 verschiedene Bereiche auf.

Als er 1840 an Typhus verstarb, waren von den geplanten 25 Teilkarten jedoch nur vier tatsächlich vollendet, teilweise in Kupfer gestochen und zu seinen Lebzeiten veröffentlicht. Es ist dem Astronomen Julius Schmidt (1825-1885), Mondbeobachter wie Lohrmann, aber professioneller Astronom und Direktor der Sternwarte zu Athen, zu verdanken, daß die Karte schlußendlich doch noch fertig wurde.

Nachdem er 34 Jahre lang eigene Beobachtungen und Zeichnungen gefertigt hatte, gab er 1878 die nunmehr von ihm selbst vervollständigte "Mondcharte in 25 Sectionen" unter Lohrmanns Namen heraus und veröffentlichte seine eigenen Arbeiten im gleichen Jahr nach siebenjähriger Arbeit in Berlin unter dem Titel: "Charte der Gebirge des Mondes".

Insperiert von der einer englischsprachigen Seite stelle ich diese hier zur Verfügung. Zum Vergrössern einen Mondabschnitt einfach anklicken.