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Objektinformation zu einer Mondformation

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Mare Moscoviense (Moskauer Meer)

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Art der FormationMeer
Durchmesser / Länge275.57 Kilometer
NamensgebungMoskauer Meer
Benannt seit1961

Sichtbarkeit der Mondformation

Vorderseite oder Rückseite des MondesRückseite
LibrationsgebietNein
Sichtbarkeit am Himmel
Keine Sichtbarkeit
Beste Beobachtungszeit
Keine Sichtbarkeit

Lunar Astronautical Chart (LAC) series

Die Lunar Astronautical Chart (LAC) Serie unterteilt den Mond in 144 Vierecke (36 Mercator, 106 Lambert Conformal und 2 Polar Stereographic Vierecke). Das LAC-Format wurde für diesen Kartensatz gewählt, da die LAC-Diagramme weit verbreitet waren und verwendet wurden. Diese sind Online im Lunar and Planetary Institute verfügbar. Die relativ kleinen Oberflächen jedes Diagramms bietet eine Dateigröße, die einfach heruntergeladen werden kann und gleichzeitig genug Details zur Darstellung der Nomenklatur bietet.
Die LARC (Lonary Reconnaissance Orbiter Camera) Weitwinkelkamera (WAC) Globale morphologische Karte (100 Meter pro Pixel) wird als Basis für diese Kartenserie verwendet.

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Beschreibung aus der freien Enzyklopädie Wikipedia

Das Mare Moscoviense (lateinisch für „Moskauer Meer“) ist eine markante, dunkle Tiefebene inmitten der gebirgigen Mondrückseite. Sie ist neben dem Mare Ingenii das einzige Mondmeer dieser dauernd von uns abgewandten Seite des Erdmondes und hat einen Durchmesser von etwa 350 km.

Entdeckung und Namensgebung
Entdeckt wurde das Mare – damals Mare Moskwa genannt – als dunkles Objekt auf Bildern der sowjetischen Mondsonde Lunik 3, die im Jahre 1959 erstmals Bilder von der Rückseite des Mondes zur Erde übermittelte. Benannt wurde es nach der russischen Hauptstadt Moskau. Die internationale Schreibweise ist, wie bei allen Strukturen auf dem Erdmond üblich, lateinisch.

Entstehung
Das Moskauer Meer ist etwa so groß wie die Mare Humorum oder Nectaris auf der Vorderseite unseres Trabanten, hat aber im Gegensatz zu diesen keine merkliche Schwereanomalie im Untergrund, d. h. kein Mascon in der tiefen Mondkruste bzw. im darunter liegenden Mantelgestein. Wie die Maria auf der sichtbaren Mondhälfte dürfte es zwar durch den Einschlag eines großen Asteroiden entstanden sein, über dessen Größe aber mangels des Mascon-Effekts noch keine verlässliche Angabe möglich ist. Mit großer Wahrscheinlichkeit folgte diesem Einschlag aber die langsame Ergießung einer Basalt- und Lavadecke. Es wird aufgrund der auffälligen dunklen Bodenfärbung vermutet, dass das Mare Moscoviense genau wie der Mondkrater Tsiolkovskiy jünger ist als die großen Maria auf der erdzugewandten Seite.

Im Westen des Mares zeichnen sich Swirls ab.[1] Die Ursache dieser seltenen, hellen „Mondwirbel“ ist noch nicht schlüssig geklärt.

Umgebung
Das Mare Moscoviense liegt in einem mit zahlreichen Kratern durchzogenem Hochland. Das Mare ist von Resten eines kreisförmigen Bergringes umgeben, der durch den Impakt entstanden ist. In seinem Inneren liegen relativ wenige neue Krater, was sich mit der Theorie eines jungen Alters deckt. Die größten Krater sind Komarov im Südosten und Titov im Norden. Die eigenartige Lage des dunklen Mare Moskwa inmitten eines hellen, kraterbedeckten Hochlandes fällt in neueren Aufnahmen umso mehr auf, als sich nur 200 km südlich eine fast gleich große Struktur befindet, der Riesenkrater Mendeleev, und süd- bzw. westlich davon Gagarin und Korolev. Sie haben keine dunkle Lava-Oberfläche, besitzen jedoch Mascons im Untergrund. Geologisch bzw. selenografisch verwandt ist jedoch das Apollo- und das Hertzsprung-Becken.

Schwerefeld
Das Moskauer Meer ist etwa so groß wie das Mare Humorum auf der Vorderseite und hat eine ähnliche, aber geringere Schwereanomalie: in der Mitte leicht positiv, umgeben von einem Gebiet stark negativer Anomalien. Abgesehen von der Lavafüllung ist dieses Schwerebild dem von drei Riesenkratern der Mondrückseite ähnlich, vor allem dem runden Einschlag-Becken Hertzsprung in der rechten Bildhälfte.
WikipediaDieser Text basiert auf dem Artikel Mare Moscoviense aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Lizenz Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung).
In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

Beobachtungstipps

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Mittig der Formation

Selenografische Länge148 ° 07 '   Ost
Selenografische Breite27 ° 16 '   Nord

Maximale Ausdehnung der Formation

östlichste Selenografische Länge153 ° 18 '   Ost
westlichste Selenografische Länge143 ° 20 '   Ost
nördlichste Selenografische Breite31 ° 30 '   Nord
südlichste Selenografische Breite22 ° 52 '   Nord
Ausdehnung der Formation in Karte anzeigen

Aktuelle Monddaten am 11. Dezember 2018 um 23:55 Uhr (Zeitzone +1 h)

Colognitude322.15°
Morgenterminator37.85°
Abendterminator-142.15°
Libration in Länge-1.1 °
Libration in Breite2.1 °
Höhe des Mondes-13 °

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