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Reiseführer für den Mond - Mondtour am 1. Tag

Bereits kurz nach Neumond lässt sich die sehr schmale Mondsichel beobachten. Allerdings kann sich eine Beobachtung als schwierig erweisen, da es meist zu diesem Zeitpunkt noch hell ist. Die besten Zeiten für den jungen Mond sind im Winter, wenn es früh dunkel wird.

Aufgrund der Libration kann es passieren, das Sie tatsächlich einen Teil von der Mondrückseite sehen kann oder die hier beschreiben Strukturen so nah am Mondrand nicht sichtbar sind. Ein Blick mit dem Teleskop ist die sehr schmale Mondsichel aber Wert!

Im Norden liegt am Rand das Mare Humboldtianum. Namensgeber war Johann H. Mädler, der das Meer nach Alexander von Humboldt in Anerkennung von dessen Erforschung unentdeckter Landstriche benannte.
Es handelt sich um eines von nur zwei Maria, die nach Personen benannt wurden (neben Mare Smythii).

Die meisten Mare der Vorderseite liegen im Schatten verborgen. So auch das sich weiter östlich befindliche Meer der Gefahren. Bereits ab morgen taucht ein Teil des Meeres aus der Dunkelheit auf.

Östlich macht das Mare Marginis seinen Namen alle Ehre. Zu deutsch das Randmmeer, befindet sich sowohl auf der Vorder- als auch Rückseite. Gerade zu Zeiten der Libration lassen sich Teile der Rückseite beobachten.

Detaildarstellung der Strukturen am 1. Mondtag

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