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Reiseführer für den Mond - Eine tägliche Reise von Neumond bis Neumond

Wer in den Urlaub fährt oder auf einen Städtetrip geht, nutzt ihn gerne, um die schönsten Sehenswürdigkeiten und geheimen Plätze nicht zu verpassen. Der Reiseführer ist ein wertvoller und zuverlässiger Begleiter.

Der Reiseführer für den Mond führt Sie von Tag zu Tag an den besonderen Sehenswürdigkeiten und Strukturen in der Region des Terminators vorbei und hilft Ihnen beim Beobachtungsgenuss.

Begleiten Sie uns 26 Tage lang über die Mondoberfläche und entdecken Sie immer wieder neue Schattenspiele und Details, die sich von Stunde zu Stunde verändern. Wen das Mondfieber einmal gepackt hat, lässt es nicht mehr so schnell los!

Der Mond zeigt uns im Laufe des Jahres 59% seiner Oberfläche. Verantwortlich dafür ist die elliptische Bahn des Mondes und seine Achsneigung. Damit können wir immer wieder über den Rand des Mondes schauen und sehen Mondformationen von der Rückseite. Dieses Phänomen wird Libration genannt.

Der Mondtag beginnt mit Neumond, dem Tag 0. Ab diesem Tag nimmt der Mond zu und befindet sich nach 7 Tagen im ersten Viertel. Seine volle Beleuchtung hat er nach 14 Tagen als Vollmond erreicht. Ab diesem Zeitpunkt nimmt der Mond wieder ab und befindet sich am 22. Tag im letzten Viertel, bis er nach 29,5 Tagen wieder den Neumond erreicht hat. Tatsächlich enden viele Mondreiseführer nach 14. Tagen mit dem Vollmond. Die Beleuchtungsverhältnisse kehren sich ab diesem Zeitpunkt wieder um. Ein Krater, der am 7. Tag gut zu sehen ist, wird zwei Wochen später am 22. Tag wieder genauso günstig beleuchtet.

Der Mondführer endet bei uns nicht mit dem 14. Tag. Um Ihnen die Orientierung zu vereinfachen, sind alle Grafiken auch für die darauffolgenden Tage nach Vollmond erstellt und die Texte entsprechend angepasst. Diese Arbeit habe ich mir gemacht :-)

Hilfreich ist auf jeden Fall eine Mondkarte. Die beschriebenen Mondformationen in der Mondtour sind entsprechend verlinkt und führen zu weiteren, interessanten Details. Neben den Koordinaten und Ausdehnung der Formation erfahren Sie hier die besten Beobachtungszeiten und weiteres Wissenswertes. Ein Blick lohnt sich auf jeden Fall!

In einem Linsenteleskop mit Zenitspiegel ist das Bild aufrecht, aber seitenverkehrt; im Newton steht es auf dem Kopf. Im Fernglas oder in einem Teleskop mit Amici-Prisma sehen Sie den Mond in der selben Orientierung wie mit bloßem Auge. Diese Grafik finden Sie zu jedem Mondtag im Text eingebunden.
Um es Anfängern einfacher zu machen, gibt es die anderen Ansichten als Download zum herunterladen.

Der Reiseführer Mond führt Sie an den schönsten Strukturen und Formationen vorbei. Es wird empfohlen, mit dem 3. Mondtag zu beginnen – In den ersten beiden Tagen nach Neumond ist seine schmale Sichel noch so schmal und nahe an der Sonne, dass sie sich kaum gegen die Dämmerung abheben kann.

Am Besten beginnen Sie mit einer Vergrößerung, die den gesamten Mond im Okular zeigt. Jetzt können Sie die Karte mit dem Anblick im Teleskop vergleichen: Wie müssen Sie die Karte halten, damit der Anblick überein stimmt? Halten Sie anschließend Ausschau nach den großen Mondmeeren, diese sind die besten Landmarken, um sich zu orientieren. Damit sollten Sie dann auch die kleineren Krater identifizieren und bei höherer Vergrößerung wiederfinden können.

 

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