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Ausdruck vom 20.06.2019

Beobachtung des Pitatus-Strahl

Der Hesiodus-Strahl gehört zu den bekanntesten Sonnenlichtstrahlereignissen auf dem Mond.
Er entsteht durch eine Lücke in den Wällen des Krater Hesiodus und dem daran grenzenden Krater Pitatus. In dieser Lücke befindet sich eine kleine Rille.

Zum Zeitpunkt des letzten Viertels gibt es ein Lichtstrahlereignis in entgegengesetzter Richtung im Krater Pitatus.

Es gibt leider nur wenige Beobachtungsberichte, Fotos oder Zeichnungen von diesem Phänomen. Das ist dem Umstand geschuldet, dass sich dieses Ereignis erst in der zweiten Nachthälfte ereignet.

 Die Tiefebenen des Kraters Hesiodus wird vom Sonnenlicht der untergehenden Sonne beleuchtet, während sich die Tiefebenen des Krater Pitatus vollkommen im Schatten befinden.

Der Krater Pitatus hat einen Durchmesser von 100 Kilometer und wurde nach dem italienischen Astronom und Mathematiker Petro Pitati benannt. Das Innere des Kraters ist von Lava geflutet und eben. Durchzogen wird dieser am süd-östlichen Rand von Rima Pitatus.
Bereits mit einem kleinen Teleskop lässt sich der Krater, dessen Wände sehr unregelmäßig sind, gut beobachten.

Der Krater Hesiodus ist wesentlich kleiner als Pitatus und hat einen Durchmesser von 43 Kilometer. Benannt ist dieser nach dem griechischen Dichter Hesiodus.

Während das Sonnenlicht durch die Lücke des Kraterwalls fällt, erzeugt dieses einen Sonnenlichtstrahl im Krater Pitatus.
Der Lichtstrahl beginnt hinter der Lücke in der Wallebene und endet vor dem im Krater befindlichen Zentralberg.
Die Spitze des Zentralberges wird dabei von der Sonne beleuchtet.

Es entsteht ein sehr ästhetischer Anblick, der aus meiner Sicht viel zu wenig Beachtung findet.

Es empfiehlt sich, frühzeitig mit der Beobachtung zu beginnen, um nichts zu verpassen. Die genauen Zeiten lassen sich nur schwer exakt vorhersagen und können ohne Weiteres bis zu 10 Minuten abweichen.

Nach gut zwei Stunden ist Schauspiel dann vorüber.

Vorbereitung für die Beobachtung

Bereiten Sie sich frühzeitig auf das Ereignis vor.
Wichtig ist, dass Sie für die gesamte Beobachtungszeit freie Horizontsicht haben.

Die Höhe des Mondes können Sie ausreichend genau über meine Ephemeridentabellen ermitteln.Fangen Sie frühzeitig mit der Beobachtung an. Die Zeiten lassen sich nur mit einer Genauigkeit von 10-15 Minuten vorhersagen.

Halten Sie das Ereignis fest: Hilfreich ist eine Tonaufnahme, die Sie während der gesamten Zeit aufnehmen.
So konzentrieren Sie sich auf das Ereignis und können Ihre Eindrücke sprechen.
Vergessen Sie nicht, zu Beginn der Tonaufnahme das aktuelle Datum und die Uhrzeit auf zusprechen. Während der Beobachtung sollten Sie das in regelmäßigen Abständen wiederholen.

Später können Sie Ihre Aufnahmen am PC auswerten und Ihre Beobachtung zu Papier bringen. Für diese Zwecke eignen sich Mondbeobachtungsprotokoll besonders gut. Die Ergebnisse lassen sich so dokumentieren und archivieren. Für alle Interessierten biete ich meine Vorlagen für Beobachtungen zum Download an!

Natürlich können Sie dieses Ereignis zusätzlich zeichnen oder fotografieren.

Mondbeobachtungsprotokoll jetzt herunterladen.

Sichtbarkeiten 2019

Datum Uhrzeit (Mitte des Ereignisses)
28.02.2019 06.20 Uhr (MEZ)
24.08.2019 03.35 Uhr (MESZ)
22.10.2019 03.40 Uhr (MESZ)

Samstag, 24. August 2019

Pitatus-Strahl am 24.08.2019

Der Hesiodus-Strahl gehört zu den bekanntesten Sonnenlichtstrahlereignissen auf dem Mond. Er entsteht durch eine Lücke in den Wällen des Krater Hesiodus und dem daran grenzenden Krater Pitatus. In dieser Lücke befindet sich eine kleine Rille. Zum Zeitpunkt des letzten Viertels gibt es ein Lichtstrahlereignis in entgegengesetzter Richtung im Krater Pitatus. Mehr zu dem Ereignis unter www.der-mond.org/mondbeobachtung/beobachtung-des-pitatus-strahl/

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