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Kurzübersicht

  • Mondbeobachtung - Worauf es ankommt
  • Wie beobachte ich eine Mondfinsternis?

    Für die Beobachtung einer Mondfinsternis braucht man nicht so strenge Kriterien wie zum Beispiel für die Beobachtung des Sternenhimmels oder der Milchstraße.

     

    Trotzdem gibt es ein paar kleine Punkte, die Sie beachten sollten, um nicht bei dem Ereignis in Stress zu geraten weil vielleicht doch der Beobachtungsplatz sich im nach hinein als nicht besonders geeignet herausstellt.

  • Das richtige Teleskop für die Mondbeobachtung

    Im Prinzip können Sie den Mond mit jedem Teleskop beobachten. Allerdings gehört er zu den wenigen Objekten, bei denen sich höhere Vergrößerung wirklich lohnt, daher sind einige Geräte besser geeignet als andere. Noch vor zwanzig Jahren war es einfach, da damals die Faustregel galt, dass Linsenteleskope für die Objekte des Sonnensystems besser geeignet sind und Spiegelteleskope für Deep-Sky-Objekte die erste Wahl sind. Mit der breiten Auswahl an Teleskopen, die heute verfügbar sind, lässt sich das leider nicht mehr so pauschalisieren.

  • Mit dem Fernglas

    Die Größe des Mondes wird häufig überschätzt, da er sehr hell erscheint. Mit einem Durchmesser von einem halben Grad, was nicht einmal der Dicke eines Daumens entspricht, wenn man den Arm ausstreckt, ist er dennoch recht klein. Außer den Mondmeeren können Sie mit bloßem Auge nur wenig auf seiner Oberfläche erkennen, mit steigender Vergrößerung offenbart er immer mehr Krater, Schluchten und Wälle. Auch mit einem nur schwach vergrößernden Fernglas ist bereits einiges zu erkennen, obwohl der Mond selbst bei zehnfacher Vergrößerung noch recht klein erscheint.

  • Kleiner Mondatlas fürs Fernglas

    Um Oberflächendetails auf dem Mond zu beobachten, sollten Sie Ihr Fernglas auf ein Stativ stellen, nur dann sind auch etwas kleinere Krater zu erkennen. Am auffälligsten sind die Mondmeere. Es handelt sich um ausgedehnte Tiefebenen, die mit Lava überflutet sind. Die letzten Lavaausbrüche ereigneten sich vor etwa einer Milliarde Jahre, daher gibt es hier viel weniger Krater als auf den viermal älteren Hochebenen.

  • Sightseeing-Tour

    Begleiten Sie uns auf einer Sightseeing-Tour über die Mondoberfläche. Tag für Tag offenbart der Mond mehr Objekte. Begleiten Sie uns in visuell (Text und Video) und hörbar (mp3) auf einer Tour über den Mond!

  • Mondbeobachtungsprotokoll

    Ein Beobachtungsprotokoll in der Astronomie dient dazu, Beobachtungen im Laufe einer Nacht zu dokumentieren.

     

    Dabei müssen sich Beobachtungsprotokolle nicht auf die Beobachtung von Himmelsobjekten beziehen. Besondere Ereignisse sind eine willkommene Einladung, die Beobachtung in Schrift und Bild festhalten.

    Die Dokumentation hat einen positiven Effekt: Die Beobachtung erfolgt wesentlich detaillierter.

  • Beobachtung des Hesiodus-Strahl

    Eines der bekanntesten und schönsten Ereignisse mit dem Spiel von Licht und Schatten auf der Mondoberfläche  ist der Hesiodus-Strahl. Zwei Tage nach dem ersten Viertel ist dieses besondere Schauspiel in Form eines Lichtstrahls im Krater Hediodus zu einem bestimmten Zeitpunkt zu bewundern.

    Der Lichtstrahl entsteht durch eine Lücke in den Wällen des Krater Hesiodus und dem daran grenzenden Krater Pitatus.

  • Beobachtung des Pitatus-Strahl

    Der Hesiodus-Strahl gehört zu den bekanntesten Sonnenlichtstrahlereignissen auf dem Mond.

    Er entsteht durch eine Lücke in den Wällen des Krater Hesiodus und dem daran grenzenden Krater Pitatus.

    Zum Zeitpunkt des letzten Viertels gibt es ein Lichtstrahlereignis in entgegengesetzter Richtung im Krater Pitatus.

  • Beobachtung des Goldenen Henkel

    Während die Tiefebenen des Sinus Iridum (Tal der Regenbogenbucht) im Schatten liegen, werden die Bergspitzen und Umrandungen des Juragebirges (Montes Jura) von der Sonne angestrahlt. 

    Die Bergspitzen des Juragebirges haben ein Höhe von 6 Kilometer und liegen halbkreisförmig am westlichen Rand der Regenbogenbucht (Sinus Iridum). Die Ausdehnung des Juragebirges erstreckt sich über eine Länge von 420 Kilometer.

  • Beobachtung Lunar X und Lunar V

    Für wenige Stunden ist auf dem Mondterminator zwischen der Tag-und-Nacht-Grenze an der nördlichen Kraterwand des Kraters Werner die Form eines X auf dunklem Grund zu erkennen. Diese X-Förmige Struktur entsteht durch den Einfall des Sonnenlichtes in einem bestimmten Winkel auf der Mondoberfläche.

  • Das Mond-Quincunx

    Das Mond-Quincunx ist in der Nähe des Kraters Gay Lussac zu finden. Der Hauptkrater ist ein sogenannter Einschlagkrater, dessen Durchmesser gerade mal 25 Kilometer mißt. Er besitzt kein Zentralberg.

    Der Krater gehört zu den Ausläufern des Montes-Carpatus-Gebirgszugs, die für dieses Lichtspiel verantwortlich sind.

  • Beobachtung des Barrow-Strahl

    Das Sonnenlicht fällt an der Tag- und Nacht-Grenze des Mondes im flachen Winkel über die Ebene des Kraters Meton.

    Am Übergang des Nebenkrater Meton F zum dem Krater Barrow fällt ein Sonnenlichtstrahl durch die zerklüftete Kraterwand auf den Kraterboden von Barrow.

    Der Sonnenlichtstrahl trifft auf die gegenüberliegende Kraterwand von Barrow.

    Innerhalb von einer Stunde weitet sich der Lichtstrahl auf und beleuchtet die westliche Kraterwandes Krater Barrow.

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