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China ist auf dem Mond angekommen

Für China ist es ein historischer Tag: Am Samstag, den 14.12.2013 war es tatsächlich geglückt. Die Sonde mit dem Namen Chang’e 3 landete um 14.12 Uhr (MEZ) im Sinus Iridum. Die Übersetzung des lateinischen Namen bedeutet im deutschen „Regenbogenbucht“. Die Regenbogenbucht befind sich auf der Erde zugewandte Seite und ist für uns damit beobachtbar. Die Landeeinheit ist allerdings zu klein, um diese mit einem Teleskop sehen zu können.

Diese Bucht entstand vor knapp 4 Millarden Jahre, als ein gewaltiger Meteorit an dieser Stelle einschlug. Der noch zu diesem Zeitpunkt junge Mond besaß an seiner Oberfläche bereits eine Kruste. Durch diesen kosmischen Einschlag wurde diese jedoch aufgebrochen. Heiße Lava strömte aus dem inneren des Mondes und füllte das entstanden Becken damit.

Nachdem die Lava erhärtet war, bildete sich eine Flachlandebene, die für Landungen optimale Bedingungen ohne größere Hügel bildet.

Das an Bord befindliche Erkundungsfahrzeug mit dem Namen Yutu, übersetzt Jadehase,  wird den Mond jetzt erkunden.

Weiterführende Informationen

Auf der Seite  http://www.mondkarte.org/objektinformation/mondformation/Sinus-Iridum/ finden Sie eine Mondkarte mit der Lage der Regenbogenbucht. Hier erhalten Sie weitere Basisinformationen zu dieser schönen Bucht. Dazu gehören unter anderem die Sichtbarkeiten der Bucht von Deutschland aus.