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Mond in größter westlicher Libration am 24.08.2019

Erst am darauf folgenden Tag, den 25.8. kann der Mond um 3.00 Uhr (MESZ) am Osthorizont ausgemacht werden.

Krater Grimaldi und Riccioli (Details vom LRO - WAC global moon mosaic)

Am 24.08.2019 befindet sich der Erdmond um 19.45 Uhr (MESZ) in seiner größten westlichen Libration mit 3,54 Grad. Dadurch hat man die Möglichkeit, einen kleinen Teil des normalerweise auf der Rückseite befindlichen Mondes zu sehen. Das Librationsgebiet befindet sich dabei westlich des Krater Grimaldi.

Einen Tag vorher geht der Mond gegen 23.56 Uhr (MEZ) auf und erreicht seinen höchsten Punkt über dem Horizont im Süden um 7.40 Uhr (MESZ). Monduntergang ist dann heute gegen 15.34 Uhr (MESZ). Die Entfernung des Mondes beträgt am heutigen Tag rund 382.700 Kilometer.
Die Angaben beziehen sich auf Mitte Deutschland (50 Grad Nord / 10 Grad östliche Länge).

Der Mond ist rotationsgebunden. Das bedeutet, dass er für eine Umdrehung um seine Achse genauso lange braucht, wie für einen Durchgang von Vollmond zu Vollmond. Er zeigt uns also immer die gleiche Seite.

Verschiedene Einflussfaktoren sorgen jedoch dafür, dass Im Laufe der Zeit 59 Prozent der Mondoberfläche beobachtet werden können. Damit lassen sich in diesem Verlauf besonders Formationen, die auf der Vorderseite und Rand des Mondes liegen, besser beobachten. Weiterhin werden Formationen auf der Rückseite sichtbar.

Diese Tatsache ergibt sehr interessante Beobachtungsmöglichkeiten.

 

Wie kommt diese Libration jetzt zustande?

Mehrere Einflussfaktoren spielen hierbei ein Rolle und sorgen immer wieder für diese besondere Position des Mondes. Die wichtigsten davon möchte ich kurz hier erläutern.

Es können Librationen in selenografischer Länge und Breite zusammen fallen.

 

Mehr zu dem Thema mit einer ausführlichen Erklärung, Bildern und Video erfahren Sie hier im Bereich 'Basiswissen' » 'Die Libration des Mondes'.

 

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Comments (4)

  • Viaggiatore
    at 16.07.2019
    Danke für die leicht verständliche Erklärung. Für einen Einsteiger eine herrliche Grundlage sich mit dem Mond auseinander zu setzen. Daumenhoch !!!
  • herbbitter
    at 25.03.2019
    Mir und einer Bekannten ist aufgefallen, dass der Mond am 20.03.2019 gegen 19:30 / 20:00 Uhr, also kurz vor Vollmond eine Eiform hatte. Und zwar war er auf der Seite eingedellt, die eigentlich bei abnehmendem Mond weniger wird. Morgens um 6 Uhr am 21.03.2019 war er dann richtig rund. Ist das noch jemand aufgefallen? Und vor allem, woher kommt sowas?
    • www.Der-Mond.org
      at 01.04.2019
      Ohne Bild ist es leider schwer zu beurteilen, was ihr Bekannter gesehen hat.
      Evt. handelt es sich um eine Atmosphäre Gegebenheit (Lichtbrechung), die beobachtet wurde. Ähnliches kann man bei der Sonne sehen.
      Sehr schön erklärt ist das auf der Seite https://www.leifiphysik.de/optik/lichtbrechung/ausblick/lichtbrechung-der-atmosphaere
    • herbbitter
      at 01.04.2019
      Vielen Dank. Das kann ich gut verstehen und mir somit auch erklären. Es ist wie die Sonne bei Sonnenuntergang beschrieben wird, sicher auch beim Mond gewesen. HERZLICHEN Dank nochmals.

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