


zunehmender Mond
Mondalter 9 Tage
02.05.2013 13:14 Uhr Letztes Viertel
10.05.2013 02:28 Uhr Neumond
18.05.2013 06:35 Uhr Erstes Viertel
25.05.2013 06:25 Uhr Vollmond
31.05.2013 20:58 Uhr Letztes Viertel
Alle Zeiten Mitteleuropäische Sommerzeit
Am 1. Mai sehen wir den abnehmenden Mond vor Sonnenaufgang im Sternbild Schütze. Am 2. Mai ist Halbmond im Sternbild Steinbock. Danach wandert der Mond in das Sternbild Wassermann. Am 5. Mai zeigt sich die schmale Mondsichel gegen 4:00 im Sternbild Fische. Am 7. Mai zieht der Mond kurz nach seinem Aufgang von 4:06 bis 4:55 über den 4,4m hellen Stern Delta Piscium hinweg. Am 8. Mai wechselt der Mond in das Sternbild Widder. Am 10. Mai ist hier Neumond. Mit Glück kann man bereits am Abend dieses Tages gegen 20:20 die fadendünne junge Mondsichel unterhalb der strahlenden Venus und der Plejaden dicht über Nordwesthorizont im Fernglas erkennen. Am 12. sehen wir die Mondsichel 4,5° östlich von Jupiter. Der Mond wandert weiter in das Sternbild Orion, zeigt sich am 15. im Sternbild Zwillinge und erreicht am 16. das Sternbild Krebs. Hier wandert er von 23:00 bis zu seinem Untergang um 0:51 über den Offenen Sternhaufen M67 hinweg. Am 17. wechselt der Mond in das Sternbild Löwe, hier ist am 18. Halbmond. Danach zieht der Mond durch das Sternbild Sextant und wechselt am 19. wieder in das Sternbild Löwe.
Am 20. und am 21. Mai kann man den Mond im südlichen Teil des Sternbilds Jungfrau sehen. Hier verdeckt er am 21. Mai von 21:53 bis 23:00 den 4,8m hellen Stern Psi Virginis. Am 22. zeigt sich der Mond gegen 22:00 westlich von Saturn. Am 23. passiert er gegen 23:30 Zubenelgenubi im südlichen Abstand von 1,5°. Am 25. Mai ist Vollmond in Sternbild Skorpion. Anschließend zieht der Mond durch den südlichen Teil der Schlangenträgers und erreicht am 26. das Sternbild Schütze. Am 29. Mai zeigt sich der abnehmende Mond in Sternbild Steinbock. Am 31. wechselt der Mond in das Sternbild Wassermann.
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Langsam werden immer mehr Bereiche der dunklen Hälfte unseres Trabanten sichtbar – die Westhälfte des Monds enthält mehr und größere Meere als die Osthälfte. Der Terminator verläuft nun durch das Meer der Kälte und das Regenmeer, weiter südlich durchquert er nun auch das Mare Cognitum, das „bekannte Meer“. Das Highlight des Abends ist der Krater Copernicus. Ihm waren wir bereits gestern begegnet, als er langsam aus dem Schatten erschien. Sie finden ihn südlich des Regenmeeres, an der Grenze zu einer weiteren Lavaebene: Dem Inselmeer Mare Insularum. Der 810 Millionen Jahre alte Krater ist 93 Kilometer groß und hat einen rund viertausend Meter hohen, terrassierten Randwall. Das Zentralmassiv in seinem Zentrum erstreckt sich über ein dreißig Kilometer großes Gebiet, die höchsten Gipfel sind aber nur 1300 Meter hoch. Auch Copernicus liegt im Zentrum eines Strahlennetzes, allerdings hat sich das beim Einschlag herausgeworfene Material nur über einen Radius von 500 Kilometern verstreut – und nicht über 3000 Kilometer wie bei Tycho.
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